Pflege und Beruf

Die Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege stellt eine besondere Situation und Herausforderung für die pflegenden Personen dar. Dabei ist das Spektrum der zu pflegenden Personen groß: Es kann es sich um die Pflege eines behinderten Kindes, eines erkrankten Partners oder die Pflege von älteren Menschen handeln – und nicht selten kommt die Pflegesituation plötzlich.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege wird ein zentrales Thema der Zukunft sein und stellt Mitarbeiter/innen wie auch Unternehmen vor viele Fragen. Informationen über Anlaufstellen in und um Heidelberg stellt das Bündnis für Familien, zu dessen Akteuren das DKFZ gehört, für Sie auf seiner Internetseite sowie in dem Flyer „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ bereit.

Weitere wichtige Informationen finden Sie in den beiden Broschüren Wegweiser für ältere Menschen und Ratgeber Demenz auf der Internetseite der Stadt Heidelberg. Außerdem stellt die Stadt Heidelberg eine hilfreiche Übersicht zu Ansprechpartnern und Formularen in dem Behördenwegweiser für Sie zur Verfügung.

Des Weiteren hat das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein Internet Portal geschaffen, welches Informationen und Hilfe im Umgang mit Demenz bereitstellt.

Veranstaltungen

Seit 2010 widmen wir uns dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in einer jährlich wechselnden Veranstaltungsreihe mit unseren Verbundspartnern:

Aktuelle Veranstaltungsreihe "Angehörigenpflege von A-Z" (2019):

20.03.2019 „Wie organisiere und finanziere ich Angehörigenpflege?“
Finanzielle und rechtliche Aspekte der Pflege. Welche öffentlichen Leistungen gibt es? Wie macht Vorsorge Sinn, auch für mich? Welche Angebote und Anlaufstellen gibt es?
9:00 – 12.00, Deutsches Krebsforschungszentrum, Im Neuenheimer Feld 280, K1/K2, 69120 Heidelberg.
Referentin: Kerstin Olenik-Kramer, Diplom. Pflegepädagogin (FH), Pflegeberaterin

21.05.2019 „In die Zukunft gedacht: Vorsorgen!“ - Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – was bedeutet das?
9 – 12 Uhr, Amtsgericht Heidelberg,  Seminarraum 1113/1114, Kurfürstenanlage 15, 69115 Heidelberg
Referenten: Bernhard Ortseifen, SKM Heidelberg und Tillmann Schönig, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

18.09.2019: „Pflege der Pflegenden: Und wo bleibe ich?“
Wie viel kann, darf, soll ich pflegen? Was darf und will ich abgeben? Wann darf ich loslassen? Eigene Grenzen setzen – Wege finden, damit das eigene ICH nicht zu kurz kommt
9 – 12 Uhr,  Kleingruppenveranstaltung, Evangelische Stiftung Pflege Schönau, Zähringer Str. 18, 69115 Heidelberg 
Referentin: Pfarrerin Dr. Christiane Bindseil, Evangelische Stadtmission Heidelberg

22.10.2019 „In die Zukunft gedacht: Vorsorgen!“ - Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – was bedeutet das?
9 – 12 Uhr,  Deutsches Krebsforschungszentrum, Im Neuenheimer Feld 280, K1/K2, 69120 Heidelberg
Referenten: Bernhard Ortseifen, SKM Heidelberg und Claudia Schreiner-Rüdiger, Stadt Heidelberg

21.11.2019: „Was passiert, wenn ich morgen nicht mehr da bin? Digitaler Nachlass, Versicherungen und Verträge“
Wer hat Zugriff auf private Profile in sozialen Netzwerken, auf Konten und Versicherungen wenn ein Mensch unerwartet aus dem Leben tritt? Die Referentin erläutert vorsorgliche Schritte und gibt praktische Tipps zum Thema, die Sie für sich umsetzen können.
9 – 12 Uhr, Dezernat 16, Foyer, Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg,
Referentin: Sandra Pfisterer, PfiSta

 

 

 

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