Pressemitteilungen

Nr. 53 | 14. November 2019 | von Koh

Darmkrebs-Früherkennung: Wie lange warten bis zur zweiten Darmspiegelung?

© Fotolia

Zur Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf zwei Darmspiegelungen. Verläuft die erste Untersuchung ohne Befund, wird eine Zweituntersuchung im Abstand von zehn Jahren empfohlen. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchten nun systematisch, wann und wie oft bei einer Zweituntersuchung Gewebeveränderungen detektiert werden. Ihr Fazit: Die Zehnjahresfrist ist in der Regel sinnvoll. Ob und bei welchen Menschen sie eventuell noch etwas verlängert werden könnte, lässt sich anhand der Datenlage noch nicht sicher sagen.

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Nr. 52 | 12. November 2019 | von Koh

Sport nach der Diagnose verbessert Brustkrebs-Überleben

© NCT Heidelberg / Philip Benjamin

Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf das Überleben nach Brustkrebs aus. Dies gilt selbst dann, wenn zuvor nicht sportliche Frauen erst nach der Diagnose ausreichend körperlich aktiv wurden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum anhand von Daten der MARIE-Studie.

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Nr. 51 | 06. November 2019 | von Koh

Meyenburg-Preis 2019 für herausragende Forschung zu Blutkrebs

Benjamin L. Ebert, Stefan Fröhling (Geschäftsführender Direktor NCT Heidelb...
© Carina Kircher/DKFZ

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2019 geht an Benjamin L. Ebert vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston. Er erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Forschungsergebnisse zur Entstehung und Therapie von Blutkrebs-Erkrankungen. Der Meyenburg-Preis wird am Donnerstag, 7. November 2019, im Rahmen eines Symposiums im Deutschen Krebsforschungszentrum verliehen.

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Nr. 50 | 31. Oktober 2019 | von jg

Ohne klinische Studien kein Fortschritt im Kampf gegen Krebs

© NCT Heidelberg / Philip Benjamin

Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Krebsmedikamente spielen klinische Studien. Mit ihnen wird geprüft, ob ein neues Verfahren oder ein Medikament zur Behandlung von Krebs wirksam und unbedenklich ist. Die Ärzte sind bei klinischen Studien auf die freiwillige Teilnahme von Patienten angewiesen. Da jede Studie spezifische Ein- und Ausschlusskriterien hat, ist die Beteiligung meist nur für Patienten in bestimmten Erkrankungssituationen möglich. Die Teilnahme an einer klinischen Studie kann Vor- und Nachteile haben. Deshalb sollten sich Patientinnen und Patienten im Vorfeld umfassend informieren. Dies empfehlen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Studienzentrale des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.

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Nr. 49c | 30. Oktober 2019

Preis für die Weiterentwicklung von zellulären Immuntherapien

Lukas Bunse
© Uwe Anspach/DKFZ

Ein Team um Lukas Bunse vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Mannheim wird mit dem diesjährigen Swiss Bridge Award ausgezeichnet. Die Wissenschaftler teilen sich den Preis mit einem Schweizer Team. Mit dem Preisgeld von je 250.000 Franken arbeiten die Preisträger daran, die Nebenwirkungen von zellulären Immuntherapien zu verringern sowie deren Anwendungsbereich auszuweiten.

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Nr. 49 | 22. Oktober 2019 | von jg

Wie in den Wechseljahren: Antihormonelle Therapie mit Nebenwirkungen

© Fotolia

Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen hormonabhängig. Weibliche Hormone wie das Östrogen lösen in den Tumorzellen einen Wachstumsreiz aus. Um das zu verhindern und das Rückfallrisiko zu senken, erhalten viele Brustkrebspatientinnen nach einer Operation zur Entfernung des Tumors über mehrere Jahre eine antihormonelle Therapie. Experten stufen die Begleiterscheinungen der Therapie zwar als weniger gravierend als bei einer Chemotherapie ein, viele Betroffene empfinden sie aber dennoch als Belastung. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober informiert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums darüber, wann eine antihormonelle Therapie angeraten ist und wie Frauen mögliche Nebenwirkungen lindern können.

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Nr. 48c | 21. Oktober 2019 | von Koh

DKFZ und Chulabhorn Royal Academy, Thailand, vertiefen Zusammenarbeit

Prinzessin Chulabhorn Mahidol und Josef Puchta nach der Unterzeichnung des ...
© Jutta Jung/DKFZ

Das Deutsche Krebsforschungszentrum wird die Zusammenarbeit mit der Chulabhorn Royal Academy ausbauen. Dies vereinbarten nun Prinzessin Prof. Dr. Chulabhorn Mahidol, die Gründerin der Akademie, und der Vorstand des DKFZ.

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Nr. 48 | 17. Oktober 2019 | von Koh

Für höchste Präzision im Kampf gegen Krebs

Forschungszentrum für Bildgebung und Radioonkologie des DKFZ
© Brigida González/ DKFZ

Mit einem Festakt am 17. Oktober weiht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sein neues Forschungszentrum für Bildgebung und Radioonkologie offiziell ein. Der Neubau ist ganz auf die Bedürfnisse patientennaher interdisziplinärer Forschung zugeschnitten: Hier arbeiten Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen unter einem Dach zusammen, um bildgebende Verfahren zu verbessern und noch wirksamere und präzisere Strahlentherapien zu entwickeln.

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Nr. 47 | 15. Oktober 2019 | von Rei

Takeda Oncology Forschungspreis 2019 an Steffen Dietz

Steffen Dietz
© Jutta Jung/DKFZ

Bei einigen Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs tragen die Tumorzellen eine Mutation, die das Krebswachstum beschleunigt. Zwar gibt es Wirkstoffe, die dies verhindern, doch häufig entwickeln die Krebszellen Resistenzen gegen diese Substanzen. Steffen Dietz vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat einen Weg gefunden, um das Fortschreiten der Erkrankung und auftretende Therapieresistenzen frühzeitig festzustellen. Dies kann helfen, die Behandlungsstrategie bei Betroffenen so schnell wie möglich zu wechseln. Für seine Ergebnisse erhielt der Biologe den Takeda Oncology Forschungspreis 2019.

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Nr. 46 | 14. Oktober 2019 | von Koh

Fehlerhafte Proteinfaltung als Alzheimer-Risikomarker - bis zu 14 Jahre vor der Diagnose

Alzheimerrisiken erkennen, lange bevor sich die Erkrankung durch die typisc...
© Adobe Stock

Der Nachweis einer fehlerhaften Faltung des Proteins Amyloid-β im Blut zeigt bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko an – bis zu 14 Jahre vor der klinischen Diagnose der Demenz. Die Amyloid-β-Faltung erwies sich anderen untersuchten Risikomarkern als überlegen. Dies zeigten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), von der Ruhr-Universität Bochum (RUB), vom Krebsregister des Saarlands und vom Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg.

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