Pressemitteilungen

Nr. 48 | 21. September 2017 | von Koh

DKFZ-Forscher zählt zur Weltspitze in der Radiologie

Alexander Radbruch
© Jutta Jung/DKFZ

Alexander Radbruch, Radiologe am Deutschen Krebsforschungszentrum, wurde von Fachkollegen in der Kategorie „Radiologische Forschung" in die Gruppe der weltweit einflussreichsten 15 Persönlichkeiten gewählt. International bekannt wurde er in den letzten Jahren durch Studien, in denen er zeigte, dass sich das MRT-Kontrastmittel Gadolinium im Gehirn ablagern kann.

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Nr. 47c | 14. September 2017 | von Koh

Wie Wissenschaftler zu Unternehmern werden

© iStock/RichVintage

Was unterscheidet erfolgreiche von erfolglosen Start-up-Unternehmen im Bereich der Biomedizin? Um diese Frage dreht sich das internationale Symposium Science Sparks Start-ups am19. September 2017 im Deutschen Krebsforschungszentrum.

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Nr. 47 | 12. September 2017 | von AM

Hemmstoffe unterstützen die Immuntherapie bei Leukämie

Die Behandlung mit dem Inhibitor bringt den mutierten FLT3-Rezeptor (rot) w...
© Reiter et al.; 2017 Macmillan Publishers Limited, part of Springer Nature

Neue Immuntherapien gelten als vielversprechender Ansatz bei einer wiederkehrenden Akuten Myeloischer Leukämie (AML). Antikörper eliminieren auch solche Krebszellen, die von den Standardtherapien nicht beseitigt wurden. In Kombination mit bestimmten Hemmstoffen könnte diese Therapieform bei noch mehr Patienten erfolgreich sein, zeigten Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK*) am Klinikum der Universität München und des Tübinger Universitätsklinikums.
Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 46 | 11. September 2017 | von Doy/Koh

Chronischer Zelltod begünstigt Leberkrebs

Ein Modell für chronische Lebererkrankung: Die Leberzellen der Maus sind ge...
© Heikenwälder/DKFZ

Leberzellkrebs entsteht besonders häufig, nachdem die Leber durch chronische Krankheit geschädigt worden ist. Unklar war bisher, wie diese Ereignisse auf molekularer Ebene zusammenhängen. Ein internationales Team von Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Universität Zürich hat jetzt gezeigt, dass chronischer Zelltod die Tumorentstehung begünstigt. Je mehr Zellen absterben, desto stärker müssen sich die verbliebenen Zellen teilen. Bei diesen Teilungen häufen sie Mutationen an: ein Nährboden für Leberzellkrebs.

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Nr. 45c | 06. September 2017 | von Koh

Ursprung des Hepatitis-B-Virus in Fischen entdeckt

Elektronenmikroskopische Aufnahmen und 3D-Modelle von Nackednaviren aus ein...
© Universitätsklinikum Heidelberg

Virologen vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen: Eine neue Virusfamilie in Fischen gibt Einblicke in die Herkunft und in die Evolution des Hepatitis-B-Virus. Die Entdeckung ermöglicht die Rekonstruktion eines Stammbaumes von Hepatitis-B und verwandten Viren. Der Ursprung des Hepatitis-B-Virus steht mit dem Landgang der Wirbeltiere vor ca. 400 Millionen Jahren in Verbindung. Ein neues Gen führte zur Ausbildung einer Hülle und damit zu einer Spezialisierung auf Leberzellen.

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Nr. 45 | 31. August 2017 | von PLR/FB

Entzündungen und Krebs – die neue Ausgabe des einblick ist erschienen

© DKFZ

Wenn der Ausnahmezustand zur Regel wird: Chronische Entzündungen stellen eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar. Denn der anhaltende Kampf des Immunsystems gegen echte oder vermeintliche Feinde schadet auf Dauer dem betroffenen Organ. Doch es gibt auch Profiteure: Krebszellen fühlen sich in einer entzündeten Umgebung oft besonders wohl. Warum das so ist und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten, Krebs vorzubeugen und zu behandeln, zeigen wir in der aktuellen Ausgabe des einblick.

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Nr. 44 | 30. August 2017 | von AKr

Kopf-Hals-Tumoren: Zeit für neue Einblicke in die individualisierte Krebstherapie

Mit der FMISO-PET-Bildgebungsmethode lässt sich die Wirkung der kombinierte...
© NCT Dresden/Philip Benjamin, Anna Bandurska-Luque

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und OncoRay
Die Bildgebungsmethode der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit dem radioaktiven Markerstoff FMISO ermöglicht es, die Wirkung der kombinierten Radio-Chemotherapie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren vorherzusagen. Fällt die Prognose für den jeweiligen Patienten schlecht aus, könnte die Strahlenbehandlung künftig intensiviert werden, um die Heilungschancen zu verbessern. Ihre Forschungsergebnisse zur FMISO-PET-Bildgebung bei Kopf-Hals-Tumoren stellen Forscher des Dresdner OncoRay-Zentrums, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) im Fachjournal Radiotherapy & Oncology vor (DOI: 10.1016/j.radonc.2017.08.010).

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Nr. 43 | 29. August 2017 | von jg

Psychische Faktoren als Ursache für Krebs - was hält die Bevölkerung von dieser Theorie?

© DKFZ

Auf der Suche nach Ursachen für Krebs wird immer wieder auf den vermeintlichen Zusammenhang mit psychischen Belastungen hingewiesen. Diese Vorstellung reicht zurück bis in die Antike: Schon Hippokrates vertrat die Anschauung, dass melancholische Menschen eher erkranken. Wie sehen das die Deutschen heute? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums legt aktuelle Daten aus einer repräsentativen Befragung von über 2.000 Männern und Frauen vor. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Eine große Mehrheit ist davon überzeugt, dass seelische Belastungen der Auslöser für eine Krebserkrankung sind – trotz mangelnder wissenschaftlicher Belege.

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Nr. 42c | 23. August 2017 | von Rei

Chaos bei der Zellteilung - wie Chromosomenfehler in Krebszellen entstehen

Zellteilung mit überzähligen Zentriolen an beiden Spindelpolen. Oben ein li...
© Alwin Krämer/DKFZ

Krebszellen besitzen häufig zu viele oder zu wenig Chromosomen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, der zu diesen typischen Chromosomenstörungen beiträgt. Die neuen Erkenntnisse bringen die bisherige Vorstellung davon, wie Krebszellen das Chaos bei der Zellteilung überleben, ins Wanken. Das könnte auch ein Umdenken bei bestimmten Therapien erfordern, die in die Chromosomenverteilung eingreifen.

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Nr. 42 | 16. August 2017 | von Rei

Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

© Nicole Schuster/DKFZ

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators" versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

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