Pressemitteilungen

Nr. 21 | 02. April 2020 | von Mat

Neue Konzepte für die personalisierte Krebsmedizin bei kindlichen Sarkomen

Ewing-Sarkomzellen mit starker nukleärer Expression eines Ewing-Sarkom-Mark...
© Grünewald/LMU

Zum 1. April erhält das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) eine neue Forschungseinheit, die sich der Erforschung kindlicher Sarkome widmet. Die Einheit mit dem Namen "Translationale Pädiatrische Sarkomforschung" ist gleichzeitig neue Abteilung am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Sie wird von der "Barbara und Wilfried Mohr Stiftung" mit einer Anschubfinanzierung von 1,5 Millionen Euro gefördert.

Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg

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Nr. 20 | 01. April 2020 | von Moos

Hirntumoren bei Kindern: Erblicher Gendefekt bringt die Eiweißregulation aus dem Gleichgewicht

Ohne ELP1 funktioniert der Zusammenbau und die Faltung vieler Proteine nich...
© A. Moosmann

Bei einem bestimmten Typ von Medulloblastomen – gefährlichen Hirntumoren bei Kindern – sind die Ursachen in 40 Prozent aller Fälle angeboren. Das zeigt eine aktuelle Genomanalyse von Wissenschaftlern des Hopp-Kindertumorzentrums (KiTZ), des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und zahlreichen Kollegen weltweit, die jetzt im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde. Eine besondere Rolle spielt dabei ein genetischer Defekt, der bei 15 Prozent dieser Kinder auftritt und dazu führt, dass die Produktion und der Abbau von Eiweißen aus dem Gleichgewicht geraten. Die Wissenschaftler vermuten jetzt, dass Störungen im Proteinhaushalt eine bislang unterschätzte Ursache auch bei anderen Tumorarten sein könnten.

Gemeinsame Pressemitteilung des Hopp-Kindertumorzentrums (KiTZ) und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL)

Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg" (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

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Nr. 19c2 | 31. M?rz 2020 | von Koh

Was die Identität von Zellen bestimmt

Pionier-Faktoren machen's möglich: In der Kulturschale umprogrammierte Bind...
© Mall/DKFZ

Wissenschaftler vom Hector Institut für Translationale Hirnforschung und von der Stanford Universität zeigten bei Mäusen, wie sogenannte Pionier-Faktoren die Identität von Nerven- und Muskelzellen bestimmen. Während der Embryonalentwicklung sorgen diese Faktoren dafür, dass sich die verschiedenen Körperzellen ausbilden können. Experimentell können Pionier-Faktoren sogar genutzt werden, um Zelltypen zu verwandeln, beispielsweise Haut- in Nervenzellen. Das erlaubt es Wissenschaftlern, spezifische Zelltypen für die Forschung zu gewinnen.

Das Hector Institut für Translationale Hirnforschung (HITBR) wird getragen vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Hector Stiftung II.

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Nr. 19c | 30. M?rz 2020 | von Koh

Versteckte Botschaften in Proteinbauplänen: Neuer Mechanismus zur Regulation der Aktivität von Stammzellen entdeckt

Damit Blutstammzellen unter Notfallbedingungen die erforderliche Menge reif...
© Adobe Stock

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin (HI-STEM)* sowie vom Max-Planck-Institut in Freiburg haben einen neuen Steuerungsmechanismus identifiziert, der es Stammzellen in Notfallsituationen ermöglicht, ihre Aktivität anzupassen. Die Stammzellen verändern hierzu simultan die in den Genabschriften verschlüsselten Baupläne für Hunderte von Proteinen. So steuern sie die produzierte Proteinmenge und können auch die Bildung bestimmter Protein-Varianten von Proteinen kontrollieren. Wird dieser Mechanismus inaktiviert, so verlieren Stammzellen ihr Selbsterneuerungspotential und können nicht mehr adäquat auf Gefahrensignale oder Entzündungen reagieren.

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Nr. 19 | 27. M?rz 2020 | von Koh

Aufnahmestopp für Insulin – die Rolle der Blutgefäße bei der Insulinresistenz

Caveolae (blau) in Blutgefäßen (pink) des Herzmuskels.
© Iris Moll/DKFZ

Damit Insulin seine Wirkung ausüben und Glukose aus dem Blut in die Muskelzellen transportiert werden kann, muss das Hormon zunächst das Endothel durchqueren, die Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Mannheim haben jetzt festgestellt, dass bei übergewichtigen Mäusen ein Signalweg angekurbelt ist, der diesen Schritt verhindert und so die Insulinresistenz fördert. Mit diesem Ergebnis tragen die Forscher entscheidend dazu bei, das metabolische Syndrom und das Entstehen von Diabetes besser zu verstehen.

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Nr. 18 | 26. M?rz 2020 | von Koh

Medizinische Bilder im Homeoffice befunden: DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

© DKFZ

Die aktuelle Corona-Krise zwingt Arztpraxen und Kliniken zu Maßnahmen, die sonst monate-, wenn nicht jahrelanger Vorbereitung bedürfen: die flächendeckende Umstellung auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten. mbits, eine Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, hat mit der App mRay eine mobile Kommunikationszentrale für radiologische Bilder geschaffen. Das Unternehmen stellt nun die Software Ärzten und Kliniken für die Dauer der Krise kostenfrei zur Verfügung.

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Nr. 17 | 25. M?rz 2020

Trotz Corona-Krise: Versorgung von Krebspatienten sicherstellen

© Schwerdt/Krebsinformationsdienst/DKFZ

Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist eine zunehmende Zahl von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen besorgt, ob ihre Behandlung derzeit auf optimalem Niveau durchgeführt werden kann. Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft haben sich zusammengetan und eine gemeinsame Task Force eingerichtet, um über ihre Krebsinformationsdienste deutschlandweit betroffene Patientinnen und Patienten zu beraten und mit aktuellen Informationen zu versorgen. Über die Netzwerke von DKFZ, Deutscher Krebshilfe und Deutscher Krebsgesellschaft wird außerdem die Veränderung der aktuellen Versorgungssituation der Krebspatienten erfasst und ein Frühwarnsystem aufgebaut, um möglichst frühzeitig ein Signal über mögliche Einschnitte in der Onkologie an Entscheidungsträger geben zu können.
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebsgesellschaft

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Nr. 16 | 24. M?rz 2020 | von Koh

DKFZ-Forscher aktiv gegen die COVID-19-Pandemie

© Adobe Stock

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) beteiligen sich aktiv am Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und haben dazu die Taskforce „fightCOVID@DKFZ" gegründet. Gemeinsam mit Kollegen von der Universitätsmedizin Heidelberg und Mannheim entwickeln DKFZ-Forscher Testverfahren zum Virusnachweis, erforschen die Entwicklung eines Impfstoffs und untersuchen, wie das Virus bei manchen der Infizierten schwerste Krankheitssymptome auslöst.

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Nr. 15c | 23. M?rz 2020 | von Koh

Protein schützt Darmschleimhaut und verhindert Tumorbildung

Gewebeschnitt Dickdarm einer Maus mit chronischer Kolitis, die der chronisc...
© DKFZ

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum, von der Universität und vom Universitätsspital Zürich sowie vom Beatson Institut in Glasgow haben bei Mäusen mit MLC1 ein Protein identifiziert, das offenbar vor Darmkrebs schützt. Bislang war MLC1, das den programmierten Zelltod verhindert, als Zielstruktur neuer Krebstherapien untersucht worden. Die aktuellen Ergebnisse zeigen jedoch, dass ein Einsatz von MCL1-Hemmern zwar Tumorzellen in den Zelltod treibt, aber außerdem Entzündungen induziert und so die Entstehung neuer Tumoren fördern kann.

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Nr. 15 | 20. M?rz 2020 | von Koh

Wechselwirkungen zwischen Tumor- und Bindegewebszellen fördern Metastasenbildung

Lungenmetastase einer Brustkrebspatientin: Pfeile zeigen auf Bindegewebszel...
© Oskarsson, DKFZ/HI-STEM

Damit sich abgesiedelte Krebszellen in anderen Organen niederlassen und zu Tochtergeschwülsten heranwachsen können, müssen sie ihre neue Umgebung manipulieren und sich eine so genannte metastatische Nische schaffen. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin* haben nun herausgefunden, dass einige Krebszellen die Bindegewebszellen in ihrer Umgebung dazu anregen, Botenstoffe auszuschütten, die die Metastasenbildung unterstützen. Diese Entdeckung trägt entscheidend zum besseren Verständnis bei, wie die gefürchteten Tochtergeschwülste entstehen können.

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