Pressemitteilungen

Nr. 08 | 20. Februar 2017 | von jg

Krebs – gefürchtet wie kaum eine andere Krankheit

Kann ich mich vor Krebs schützen? – Antworten gibt der Krebsinformationsdie...
© dkfz.de

Noch immer ist Krebs für viele Menschen eine lebensbedrohliche Erkrankung. 43 Prozent der Frauen und 51 Prozent aller Männer in Deutschland erkranken irgendwann im Laufe ihres Lebens an Krebs.* Damit trifft die Volkskrankheit Krebs mitten ins Herz der Gesellschaft: Die meisten haben Betroffene im Familien- oder Freundeskreis und niemand ist vor der Diagnose sicher. Eine repräsentative Studie der DAK-Gesundheit vom Oktober 2016 bestätigt das große Angstpotenzial: Die befragten Männer und Frauen fürchteten am meisten, an Krebs zu erkranken – und das trotz steigender Heilungschancen. Gegen die Angst hilft der informierte Umgang mit dem Thema, vor Krebs schützen kann ein gesunder Lebensstil.

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Nr. 07c | 15. Februar 2017 | von Koh

Das Gedächtnis des Immunsystems

Michael Floßdorf
© privat

Wie bildet sich das Immungedächtnis? Michael Floßdorf vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) konnte diese zentrale Frage der Immunologie mithilfe mathematischer Modellbildung lösen. Dafür erhielt der Nachwuchswissenschaftler nun den Sonderpreis der MTZ-Stiftung.

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Nr. 07 | 13. Februar 2017 | von Koh

Epstein-Barr Viren: krebserregend auf neue Art

EBV infizierte Zelle, die überzählige Zentrosomen bildet
© Henri-Jacques Delecluse/DKFZ

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und des französischen Institut national de la santé et de la recherche médicale (Inserm)
Fast jeder trägt es in sich: Wissenschaftler schätzen, dass weltweit etwa 98 Prozent der Erwachsenen mit dem Epstein-Barr Virus infiziert sind. In seltenen Fällen führt die Infektion mit den Erregern zu Krebs. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum und im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entdeckten nun, dass ein Proteinbaustein der Viren die Krebsentstehung fördert: Das Virusprotein stört die Zellteilung, was dazu führen kann, dass sich das Erbgut fehlerhaft auf beide Tochterzellen verteilt. Dadurch steigt das Risiko, dass die infizierten Zellen später zu Krebs entarten.

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Nr. 06c | 10. Februar 2017

Jahresempfang im DKFZ

Prof. Josef Puchta, Prof. Harald zur Hausen, Prof. Silke Leopold, Prof. Mic...
© dkfz.de

Am Donnerstag, dem 9. Februar 2016, lud der Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Freunde und Förderer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Mitarbeiter zum Jahresempfang. Die rund 300 geladenen Gäste erlebten einen kurzweiligen Abend. Höhepunkt war eine besondere „Musikstunde" mit Silke Leopold vom Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg.

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Nr. 06 | 10. Februar 2017 | von Koh

Darmspiegelung schon ab 50 – vor allem für Männer

Dickdarmkrebs unter dem Fluoreszenzmikroskop
© Lutz Langbein, DKFZ

Ab dem Alter von 55 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs. Eine gemeinsame Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der AOK Baden-Württemberg, der Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg legt nun nahe, diese Altersgrenze zu senken: Die Untersuchung ist routinemäßig schon ab dem Alter von 50 sinnvoll – insbesondere für Männer.

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Nr. 05 | 02. Februar 2017 | von AM

DKTK Berlin: Die Vielfalt des Tumors in 3D

Das dreidimensionale Tumormodell zeigt, in welchen Arealen die Kopienzahl d...
© Christine Sers, Soulafa Mamlouk / Charité Berlin

Jeder Tumor erhält bei seiner Entstehung ein spezifisches genetisches Profil, das sich für die personalisierte Krebstherapie nutzen lässt. Doch selbst innerhalb ein und desselben Tumors entwickeln sich Regionen mit unterschiedlicher genetischer Ausstattung. Mit Hilfe eines dreidimensionalen Tumormodells konnten Wissenschaftler im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden und an der Technischen Universität München erstmals zeigen, wie sich krebsrelevante Gene beim Darmkrebs in bestimmten Tumorregionen vervielfachen. Die Ergebnisse könnten helfen, die molekulare Routinediagnostik bei Krebs zu verbessern. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 04b | 01. Februar 2017

Immunsystem mit Zeitschaltuhr

Beginn und Ende einer Immunreaktion: Der Rezeptor RIG-I erkennt die Erbinfo...
© Dr. Marco Binder

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg entdeckten einen bislang unbekannten Rückkopplungsmechanismus des menschlichen Immunsystems. Er zeigt, wie das angeborene Immunsystem bei einer Virusinfektion schnell aktiviert, aber nach einigen Stunden auch wieder langsam gebremst wird. Auf diese Weise wird eine überschießende Immunreaktion mit Zellschäden verhindert. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Molecular Cell" veröffentlicht.

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Nr. 04c | 31. Januar 2017

Hector Preis für Ralf Bartenschlager

Professor Ralf Bartenschlager
© Hector-Stfitung

Ralf Bartenschlager, Virologe und Krebsforscher am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum, erhält in diesem Jahr den mit 150.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Hector Stiftung. Die Jury zeichnet damit seine herausragenden Leistungen in der klinisch-medizinischen Grundlagenforschung aus. Dank seiner Arbeit ist Hepatitis C heute bei mehr als 95 Prozent der Patienten heilbar. Außerdem hat er mit seinem Team wichtige Beiträge zur Erforschung des Denguefiebers geleistet, der weltweit häufigsten durch Stechmücken übertragenen Viruserkrankung.

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Nr. 04 | 27. Januar 2017 | von Koh

Krebsdiagnose aus dem Blut – Fakt oder Fiktion?

© D.Anders/DKFZ

Kann eine einfache Blutprobe die invasive Entnahme von Tumorgewebe ersetzen? Können wenige Milliliter Blut sogar Mammographie und Darmspiegelung überflüssig machen? Was ist dran am Krebstest aus dem Blut, der Liquid Biopsy? Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) über den aktuellen Stand der Forschung: Was ist heute schon möglich, was in naher Zukunft zu erwarten vom Krebstest aus dem Blut in den Bereichen Krebsfrüherkennung, Therapieentscheidung und Verlaufskontrolle?

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