Pressemitteilungen

Nr. 14 | 04. Februar 2021 | von Koh

Induzierte pluripotente Stammzellen verraten Krankheitsursachen

Mit Einzelzell-Analysen suchten Forscher aus dem DKFZ und dem EMBL in induz...
© Tobias Wüstefeld / EMBL

Induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) sind geeignet, um die verantwortlichen Gene zu entdecken, die komplexen und auch seltenen genetischen Erkrankungen zugrunde liegen. Dies konnten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) gemeinsam mit internationalen Partnern erstmals mit einer Untersuchung an iPS-Zelllinien von fast tausend Spendern zeigen.

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Nr. 13 | 03. März 2021 | von Koh

Krebsüberleben hängt von der Adresse ab

Beispiel Hamburg: Die Krebssterblichkeit unterscheidet sich erheblich zwisc...
© Vecteezy.com / https://www.vecteezy.com/free-vector/address

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Hamburgischen Krebsregister haben am Beispiel Hamburg erstmals das Krebsüberleben zwischen den verschiedenen Stadtteilen einer Großstadt verglichen. Dabei fanden sie teilweise erhebliche Differenzen: Um bis zu 15 Prozentpunkte unterscheidet sich das 5-Jahres-Krebsüberleben zwischen den sozioökonomisch stärksten und schwächsten Vierteln der Hansestadt.

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Nr. 12 | 02. März 2021 | von Koh

In der Jugend geimpft – später vor Krebs geschützt

© Adobe Stock

Ein Termin für eine HPV-Impfung ist schnell vereinbart: Ein kurzer Anruf beim Kinder- oder Hausarzt genügt. Darüber hinaus schützt die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) nicht nur vor den Viren selbst, sondern auch vor Krebserkrankungen, die als Folge der Infektion auftreten können. Und dennoch erhalten in Deutschland noch viel zu wenig Kinder und Jugendliche die schützende Injektion. Zum HPV Awareness Day am 4. März appellieren das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebshilfe daher an alle Eltern, diese wichtige Chance zur Krebsprävention nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Krebsforschungszentrums

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Nr. 11 | 26. Februar 2021 | von Koh

70 Prozent weniger Darmkrebs-Todesfälle nach Vorsorge-Darmspiegelung

© Fotolia

Um die Wirksamkeit der Vorsorge-Darmspiegelungen in Deutschland möglichst genau zu beurteilen, haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums gemeinsam mit dem Krebsregister des Saarlands über 17 Jahre hinweg mehr als 9000 Studienteilnehmer beobachtet. Das Resultat, auf das die Wissenschaftler nun anlässlich des Darmkrebsmonats März hinweisen: Bei Personen, die eine Vorsorge-Darmspiegelung in Anspruch genommen hatten, traten nahezu 60 Prozent weniger Darmkrebs-Neuerkrankungen auf als bei Teilnehmern, die auf die Untersuchung verzichtet hatten. Das Risiko, an Darmkrebs zu versterben, lag in der Screening-Gruppe sogar um 70 Prozent niedriger.

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Nr. 10 | 25. Februar 2021 | von jg

Seltene Krebserkrankungen – was ist das eigentlich?

© geralt; Pixabay

Jede Krebsdiagnose ist ein Schock, für die Betroffenen selbst, ebenso wie für die Angehörigen. Handelt es sich um einen sogenannten seltenen Tumor, kann dies zusätzlich verunsichern und Fragen aufwerfen: Bin ich ein Einzelfall, für den es kaum Behandlungsmöglichkeiten gibt? Wo erhalte ich eine bestmögliche Therapie und an wen kann ich mich wenden? Zum Tag der Seltenen Erkrankungen klärt der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums offene Fragen und informiert über Anlaufstellen.

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Nr. 09c | 24. Februar 2021 | von Koh

Vermeintlich "stumme" Mutation mit drastischen Auswirkungen

Beim klarzelligen Nierenkarzinom fanden Forscher vom DKTK Essen eine stumme...
© Wikipedia

So genannte stumme Mutationen haben keine Auswirkung auf die Zusammensetzung eines Proteins. Sie gelten daher nicht als krebsfördernd. Doch Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Partnerstandort Essen, beschreiben nun bei einem Fall von Nierenkrebs eine bislang übersehene Mutation mit großer Auswirkung auf die Prognose.
Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 08c | 23. Februar 2021 | von Koh

PSMA-bindende Wirkstoffe: vielseitig einsetzbar gegen Prostatakrebs

Mit der STED-Mikroskopie kann die Verteilung und Anreicherung von PSMA-bind...
© Ann-Christin Eder, DKTK und Jessica Matthias, MPI

PSMA-bindende Wirkstoffe docken spezifisch an Prostatakrebszellen an. Gekoppelt an diagnostische oder therapeutische Radionuklide können sie die Diagnostik und die Behandlung von Prostatakrebs verbessern. Wissenschaftler vom DKTK Partnerstandort Freiburg untersuchten zusammen mit Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für medizinische Forschung nun erstmal mithilfe der STED-Mikroskopie, wie diese Wirkstoffe von der Zelle aufgenommen und intrazellulär verteilt werden. Darüber hinaus zeigte ein erster klinischer Einsatz, dass hybride PSMA-bindende Wirkstoffe, die sowohl ein diagnostisches Radionuklid als auch einen Fluoreszenzfarbstoff beinhalten, geeignet sind, Prostatakrebs sowohl vor als auch während der Operation sichtbar zu machen.
Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 07 | 11. Februar 2021 | von Koh

Vitamin D-Supplementierung: möglicher Gewinn an Lebensjahren bei gleichzeitiger Kostenersparnis

© Adobe Stock

Gleich drei Metaanalysen klinischer Studien kamen in den letzten Jahren zu dem Ergebnis, dass eine Vitamin D-Supplementierung mit einer Verringerung der Sterberate an Krebs um etwa 13 Prozent einherging. Diese Ergebnisse übertrugen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun auf die Situation in Deutschland und errechneten: Bei einer Vitamin D-Supplementierung aller Deutschen über 50 Jahre könnten möglicherweise bis zu 30.000 Krebstodesfälle pro Jahr vermieden und mehr als 300.000 Lebensjahre gewonnen werden – bei gleichzeitiger Kostenersparnis.

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Nr. 06 | 05. Februar 2021

Moderate Tabaksteuererhöhung: vertane Chance für die Gesundheitsprävention

Moderate Tabaksteuererhöhungen motivieren Jugendliche nicht zum Rauchstopp
© Adobe Stock

Kommentar des Deutschen Krebsforschungszentrums zur Meldung „Scholz will Tabaksteuer erhöhen" Spiegel online, 5.2.2021

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Nr. 04 | 01. Februar 2021 | von jg

Schwerbehinderung: Wann gilt für Krebspatienten ein besonderer Kündigungsschutz?

© Krebsinformationsdienst, Tobias Schwerdt

Beim Erstantrag auf Schwerbehinderung ist für Krebspatientinnen und -patienten meist allein die Diagnose Krebs ausreichend, um einen Grad der Behinderung von 50 zu bekommen. Damit gilt für sie automatisch ein besonderer Kündigungsschutz, in der Regel für fünf Jahre. Und dann? Wie geht es weiter? Unter welchen Voraussetzungen der besondere Kündigungsschutz erhalten werden kann, erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums anlässlich des Weltkrebstages am 04.02.2021.

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