Pressemitteilungen

Nr. 19 | 21. März 2019 | von Koh

Die Evolution von Hirntumoren

Schematischer Stammbaum der Evolution eines Glioblastoms
© DKFZ

Nur drei verschiedene Erbgutveränderungen treiben die frühe Entwicklung bösartiger Glioblastome an, fanden Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum in einer aktuellen Untersuchung. Bei allen untersuchten Tumoren lag mindestens einer dieser drei Krebstreiber vor. Doch erst eine Aktivierung der Telomerase sorgt schließlich für rasantes Größenwachstum. Bis zu sieben Jahre entwickeln sich die Glioblastome, bevor sie sich durch Symptome bemerkbar machen und diagnostiziert werden. Doch im Gegensatz zu ihrer frühen Entwicklung teilen Glioblastome, die nach der Therapie zurückkehren, so gut wie keine übereinstimmenden Erbgutveränderungen.

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Nr. 18 | 14. März 2019 | von Eck

Mit der Spiegelbild-Biologie zu besseren Medikamenten

Hände – ein Paradebeispiel für spiegelbildliche Biologie
© Adobe Stock

Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es gelungen, Biomoleküle in ihrer Spiegelbild-Form nachzubauen. Ziel der Forscher ist es, ein spiegelbildliches künstliches Proteinsynthese-System zu nachzubauen. Damit sollen unter Anderem spiegelbildliche therapeutische Proteine, etwa Antikörper, produziert werden, die im Körper vor biologischem Abbau geschützt wären und keine Reaktion des Immunsystems hervorrufen.

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Nr. 18c | 14. März 2019

Verleihung des Leibniz-Preis 2019 an Hans Reimer Rodewald

Preisträger Hans-Reimer Rodewald (r.) und Peter Strohschneider, Präsident d...
© DFG/David Ausserhofer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlieh am 13. März in der Akademie der Wissenschaften in Berlin die Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2019. Hans-Reimer Rodewald vom DKFZ ist einer von insgesamt zehn in diesem Jahr ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ein Preisgeld von je 2,5 Millionen Euro erhalten.

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Nr. 17a | 12. März 2019 | von Koh

Kunst ersteigern – Krebsforschung fördern

"Rote Johannisbeeren" von Beate Sellin
© Beate Sellin

Die 1. Kunstauktion zugunsten der Forschung im Deutschen Krebsforschungszentrum findet am Samstag, 23. März, im Auktionshaus Metz in Heidelberg statt. Die Auktionserlöse kommen direkt der Forschung zugute.

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Nr. 17 | 07. März 2019 | von jg

Krebs und Sexualität – ein doppeltes Tabu

© shutterstock_704933062, Photographee.eu

Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren, körperliche und seelische. Für Patientinnen ist es manchmal schwer, über ihre Empfindungen und Ängste zu sprechen. Umso belastender kann es sein, die mit der Krankheit häufig einhergehende Beeinträchtigung der Sexualität in Worte zu fassen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Unterstützung an – auch bei Fragen, die viele als heikel empfinden.

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Nr. 16 | 04. März 2019 | von Eck

Proteingehalt als Marker für Therapieansprechen von Hirntumoren

Links die konventionelle morphologische kontrastmittelverstärkte Darstellun...
© D. Paech/DKFZ

Hirntumoren sprechen sehr unterschiedlich auf die Behandlung an. Das Therapieansprechen möglichst früh einschätzen zu können, ist jedoch essentiell, um für den Patienten die bestmögliche Behandlungsform zu wählen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun mit einer nicht-invasiven hochauflösenden 7-Tesla-MRT-Untersuchung zeigen, dass der Proteingehalt der Tumoren mit dem Therapieansprechen und dem Überleben korreliert.

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Nr. 15 | 01. März 2019 | von Eck

Besserer Schutz vor Darmkrebs: Vorsorge-Darmspiegelung bereits ab 50!

© Fotolia

Darmkrebs gehört zu den wenigen Tumorerkrankungen, die sich durch Vorsorgeuntersuchungen nahezu vollständig verhindern lassen. Denn bei einer Darmspiegelung können die in der Regel langsam wachsenden Krebsvorstufen rechtzeitig entdeckt und entfernt werden. In Deutschland wird die Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge derzeit ab dem 55. Lebensjahr angeboten. Das könnte aber zu spät sein. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum weisen zum Darmkrebsmonat März darauf hin, dass ein Beginn der Vorsorge mit einer Darmspiegelung im Alter von 50 Jahren noch besser vor Darmkrebs schützen würde – sowohl Männer als auch Frauen.

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Nr. 14 | 28. Februar 2019 | von Koh

Entzündungen versetzen alternde Hirnstammzellen in Schlaf

Auch alternde Hirnstammzellen schlafen, als Reaktion auf Entzündungsprozess...
© Adobe Stock

Im Alter nimmt die Anzahl an Stammzellen im Gehirn von Mäusen dramatisch ab. Die verbleibenden schützen sich vor dem völligen Verschwinden, indem sie in Schlaf versinken, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun in der Zeitschrift CELL veröffentlichen. Die alten Stammzellen lassen sich nur schwer aufwecken. Doch einmal erwacht, sind sie genauso leistungsfähig wie junge. Der Schlaf wird durch Entzündungssignale aus der Umgebung der Stammzellen gefördert. Entzündungshemmende Wirkstoffe könnten daher ein Schlüssel sein, um die Stammzellen zu wecken und auch im Alter Reparaturprozesse im Gehirn anzuregen.

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Nr. 13c | 28. Februar 2019

Deutscher Krebspreis 2019 auf dem Internationalen AEK-Kongress verliehen

v.l. Prof. Dieter Saur (München), Prof. Michael Platten (Mannheim/Heidelber...
© EMBL Photolab

Nr. 13 | 26. Februar 2019 | von jg

Den Krebs überlebt, aber trotzdem nicht gesund

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Die gute Nachricht: Immer mehr Menschen überstehen ihre Krebserkrankung. Sie werden geheilt oder können mit der Krankheit langfristig leben. Doch der Krebs selbst, wie auch seine Behandlung fordern oft ihren Tribut. Viele Betroffene leiden noch Jahre und Jahrzehnte später unter körperlichen, seelischen und sozialen Folgen, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum aktuell erfasst haben. Experten fordern eine gesetzlich geregelte und umfassende Langzeit-Nachsorge für diese Menschen.

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