Pressemitteilungen

Nr. 24 | 16. Mai 2019 | von Koh

Krebswirkstoffe fördern Stammzelleigenschaften von Darmkrebs

Aus Gewebeproben von Darmkrebs lassen sich in der Kulturschale dreidimensio...
© DKFZ

Eine bestimmte Gruppe von Krebswirkstoffen aktiviert in Darmkrebszellen den krebsfördernden Wnt-Signalweg, entdeckten nun Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Universitätsmedizin Mannheim. Das kann zur Folge haben, dass sich Tumorzellen mit Stammzelleigenschaften anreichern, die resistent gegen viele Therapien sind und zu Rückfällen führen können. Damit liefern die Forscher eine mögliche Erklärung für die Frage, warum diese Substanzen beim Darmkrebs keine Wirksamkeit zeigen.

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Nr. 23k | 15. Mai 2019 | von jg

Sommer – Sonne – sicher?

© Lena Passek, Krebsinformationsdienst, DKFZ

Wie jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen und sich das Leben wieder mehr draußen abspielt, stellen sich Viele die Frage: Gibt es nicht vielleicht doch eine gesunde Bräune? Die Antwort lautet nein – denn durch einen gebräunten Teint dauert es zwar länger, bis ein Sonnenbrand auftritt, das Hautkrebsrisiko besteht aber weiterhin. Auch führt häufiges Sonnenbaden zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Falten und Pigmentflecken und für die Augen können Bindehautentzündung und langfristig Linsentrübung die Folgen sein. Dennoch lassen sich Sommer und Sonne genießen, vorausgesetzt, wir kennen die Gefahren und schützen uns angemessen.

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Nr. 23 | 13. Mai 2019 | von MM/Koh

Fettsäure-Stoffwechsel als möglicher neuer Therapieansatz bei Glioblastomen

Glioblastom im Gehirn einer Maus: Grün dargestellt sind die Tumorzellen, ro...
© J. Alfonso/ DKFZ

Um genügend Energie für ihr schnelles Wachstum zu gewinnen, programmieren Glioblastom-Zellen ihren Fettsäure-Stoffwechsel einfach um. Wie sie das schaffen, war bisher unklar. Doch nun entdeckten Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg ein Protein, das den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien verstärkt. Damit erschließen sich die Glioblastom-Zellen eine Energiequelle für ihre rasante Zellteilung. Diese Entdeckung ist nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern bietet in Zukunft vielleicht sogar neue Therapieansätze für einen aggressiven Tumor mit bisher schlechter Prognose.

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Nr. 22c2 | 09. Mai 2019 | von Koh

Fettleibigkeit in ländlichen Regionen nimmt weltweit zu

© Bill Branson, National Cancer Institute, Wikipedia

Eine aktuelle Untersuchung der weltweiten Entwicklung des Body Mass Index (BMI) hat ergeben, dass Fettleibigkeit in ländlichen Regionen stärker ansteigt als in den Städten. Bislang galt vor allem das weltweite Wachstum der städtischen Bevölkerung als Ursache der steigenden Fettleibigkeit. An der in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie waren auch Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum beteiligt. Die Federführung lag beim Imperial College London.

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Nr. 22k | 08. Mai 2019 | von jg

Krebsgefahr am Arbeitsplatz

© Pixabay-727162_1920, JirkaF

Schätzungen zufolge sind die Hälfte aller arbeitsbedingten Todesfälle in der EU auf Krebserkrankungen zurückzuführen. Dabei ist Lungenkrebs eine der führenden Todesursachen. Auslöser können krebserregende Stoffe sein. Die Krebsrichtlinie der EU soll Beschäftigte bestmöglich schützen. Aktuell wurden 13 weitere Stoffe, unter anderem auch Dieselabgase, in die Liste mit aufgenommen. Der Krebsinformationsdienst beantwortet Fragen zum Thema wissenschaftlich fundiert.

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Nr. 22c | 30. April 2019 | von Koh

Hoffnung für Menschen mit erblichem Krebsrisiko

Arbeiten die Erbgut-Reparatursysteme der Zelle nicht korrekt, so kann dies ...
© Apers0n, Wikipedia

Ein neues Konsortium forscht für Menschen, die aufgrund seltener Störungen der Erbgutreparatur ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Forschungsverbund mit zwei Millionen Euro. Mit beteiligt sind Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ.

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Nr. 22 | 29. April 2019 | von AM

Mit Killerzellen gegen Darmkrebs

Angriff der Killerzellen: CAR-NK-Zellen (violett), die gegen ein krebsspezi...
© Henner Farin/Georg-Speyer Haus

Gentechnisch veränderte Abwehrzellen können Darmkrebszellen erfolgreich zerstören. Das zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt erstmals in Mini-Tumoren aus dem Labor. Dabei setzen sie auf einen neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie, genmodifizierte natürliche Killerzellen. Mit den patientenspezifischen Tumorkulturen können Wissenschaftler jetzt im Labor prüfen, wie gut diese bei einzelnen Patienten anschlagen.
Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 21k | 10. April 2019 | von jg

Gesundheit digital

© Adobe Stock

Die Suche nach Gesundheitsinformationen ist die dritthäufigste Onlineaktivität der Deutschen, so das Statistische Bundesamt. Es geht aber längst nicht mehr nur um Information. Patientenchats in den sozialen Netzwerken, Online-Beratung oder ärztliche Zweitmeinung per E-Mail, der Austausch von digitalen Gesundheitsdaten – die heute gängigen Online-Formate sind bunt, vielfältig und qualitativ sehr unterschiedlich. Chancen, aber auch Grenzen und Risiken dieser Entwicklung erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an zwei Beispielen.

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Nr. 21 | 03. April 2019 | von Koh

Künstliche Intelligenz hilft, Therapieansprechen von Hirntumoren besser zu beurteilen

MRT-Aufnahmen im Verlauf der Erkrankung bei einem Patienten mit Glioblastom
© P. Kickingereder / Universitätsklinikum Heidelberg

Ein Team vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat ein neues Verfahren zur automatisierten Bild-Analyse von Hirntumoren entwickelt. In ihrer aktuellen Arbeit zeigen die Autoren, dass anhand von Standard-Magnetresonanztomographien (MRT) sorgfältig trainierte maschinelle Lernverfahren das Therapieansprechen bei Hirntumoren verlässlicher und präziser wiedergeben als etablierte radiologische Verfahren – und damit einen wertvollen Beitrag zu einer individuell angepassten Behandlung der Tumoren liefern. Darüber hinaus ist das validierte Verfahren ein wichtiger erster Schritt zur automatisierten Hochdurchsatzanalyse medizinischer Bilddaten von Hirntumoren.
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Heidelberg

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Nr. 20c | 02. April 2019

Israeli-German Administrators‘ Conference

Die Teilnehmer der Israeli-German Administrators' Conference
© Kircher/DKFZ

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