Pressemitteilungen

Nr. 03c | 22. Januar 2019

Genetische Ursachen von Speicheldrüsentumoren aufgedeckt

Mikroskopische Aufnahme eines Azinuszellkarzinoms der Speicheldrüse.
© Universitätsklinikum Erlangen/Abbas Agaimy

Unter den verschiedenen bösartigen Formen von Speicheldrüsenkrebs ist das Azinuszellkarzinom die dritthäufigste. Diese Tumoren ähneln normalem Speicheldrüsengewebe und treten vor allem in der Ohrspeicheldrüse auf. Die molekularen Ursachen der Erkrankung waren bisher unbekannt. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum, vom Universitätsklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), sowie vom Berlin Institute of Health (BIH) konnten diese nun aufklären.

weiterlesen

Nr. 03 | 16. Januar 2019 | von Eck

Impfung als Therapie: Experimenteller Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs an Mäusen erfolgreich erprobt

Computergenerierte Darstellung eines Papillomvirus
© DKFZ

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben einen therapeutischen Impfstoff entwickelt, der den durch Humane Papillomviren verursachten Gebärmutterhalskrebs bekämpfen soll. Bei Mäusen ist dies bereits gelungen. Bei der Hälfte der geimpften Nager bildeten sich die Tumoren zurück. Das Ziel ist, einen Impfstoff für Menschen zu entwickeln, die bereits an Krebs oder Krebsvorstufen erkrankt sind und daher nicht mehr von einer Schutzimpfung profitieren.

weiterlesen

Nr. 02c2 | 15. Januar 2019

„Life Time“ – Europa forscht für eine gesündere Zukunft

© Spencer Phillips, EMBL-EBI

Die Zellen unseres Körpers verändern sich ständig. Doch welche Veränderungen gehören zur gesunden Entwicklung und welche führen zu schweren Erkrankungen? Das will eine neue Länder- und Disziplinen übergreifende Initiative führender europäischer Forscher ergründen. Koordiniert wird das Konsortium mit dem Namen „LifeTime" vom Max-Delbrück-Centrum in Berlin und dem Institut Curie in Paris, Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum sind ebenfalls beteiligt. „Life Time" hat nun eine wichtige Hürde genommen: Das Konsortium wird eine Million Euro erhalten und soll damit planen, wie sich die Vision für eine gesündere Zukunft in die europäische Forschungs- und Innovationslandschaft einfügen kann.

weiterlesen

Nr. 02c | 10. Januar 2019 | von Koh

DKFZ trauert um John Mendelsohn

John Mendelsohn
© de Andres/DKFZ

Am 7. Januar 2019 ist der amerikanische Krebsforscher Prof. Dr. John Mendelsohn im Alter von 82 Jahren seiner Krebserkrankung erlegen.

weiterlesen

Nr. 02 | 08. Januar 2019 | von Rei

Neue Impf-Strategie gegen Epstein-Barr-Viren

Künstlerische Darstellung von Epstein Barr-Viren in Blutgefäßen
© Adobe Stock/ DKFZ

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist weit verbreitet, und meist bleibt die Infektion ohne Folgen. Doch das Virus kann auch schwer krank machen. Einen wirksamen Impfschutz gibt es bislang nicht, da der Erreger schwer zu fassen ist. Jetzt haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg eine neue Strategie für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen EBV entwickelt, der das Immunsystem zeitgleich auf verschiedene Stadien des Erregers vorbereitet. Die Forscher sind davon überzeugt, damit einen entscheidenden Fortschritt bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen EBV erreicht zu haben.

weiterlesen

Nr. 01 | 07. Januar 2019 | von Mat

COMPASS: Wegweiser zu neuen Therapien für krebskranke Kinder

Das COMPASS Projekt hat das Ziel, neue Wege zur Therapie kindlicher Tumorar...
© Adobe Stock / Tobias Machhaus

Durch gezielte Kombination molekularer und auf Mikroskopie basierender Techniken wollen Forscher neue Behandlungsansätze für krebskranke Kinder identifizieren. Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) koordiniert das vom europäischen Konsortium ERA PerMed mit 1,5 Millionen Euro geförderte Projekt, an dem neben dem KiTZ wissenschaftliche Einrichtungen aus Frankreich, Holland, Finnland und Ungarn beteiligt sind.
Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg.

weiterlesen

Nr. 71k | 21. Dezember 2018

Für 2019: Gute Vorsätze gegen Krebs

© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Mehr Zeit mit der Familie verbringen, mehr lesen, das Smartphone auch mal ausschalten, die kleinen Dinge im Leben genießen – ganz Unterschiedliches nehmen sich die Menschen vor, sobald der Jahreswechsel naht. Für alle, die 2019 etwas für ihre Gesundheit tun möchten: Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums empfiehlt drei Möglichkeiten, um sich vor Krebs zu schützen. Denn jeder kann selbst dazu beitragen, sein persönliches Risiko für die Erkrankung zu verringern.

weiterlesen

Nr. 71 | 20. Dezember 2018 | von Rei

Wichtiger Schritt für die regenerative Therapie: Menschliche Blutzellen lassen sich direkt zu neuralen Stammzellen umprogrammieren

Netzwerk aus neuralen Stammzellen
© M.C. Thier/DKFZ

Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzellinstitut HI-STEM* in Heidelberg ist es erstmals gelungen, auf direktem Wege menschliche Blutzellen zu einem bisher unbekannten Typ von neuralen Stammzellen umzuprogrammieren. Diese induzierten Stammzellen gleichen jenen, die während der frühen Embryonalentwicklung des zentralen Nervensystems vorkommen. Sie lassen sich in der Kulturschale unbegrenzt vermehren und modifizieren und können eine wichtige Grundlage für die Entwicklung regenerativer Therapien darstellen.

weiterlesen

Nr. 70 | 19. Dezember 2018 | von Koh

Save the Date: 1. Deutscher Krebsforschungskongress, 4. und 5. Februar 2019, Heidelberg

© Stefan Hebling

Der 1. Deutsche Krebsforschungskongress soll die Leistungsfähigkeit der onkologischen Forschung in Deutschland präsentieren und greift gezielt Themen auf, von denen in den kommenden Jahren wichtige Impulse für die Krebsprävention und für verbesserte Behandlungen für Patienten erwartet werden. Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, werden den Kongress eröffnen.
Die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) richten die Tagung gemeinsam aus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Kongress finanziell.

weiterlesen

Archiv Pressemitteilungen

Durchsuchen Sie unser Pressemitteilungsarchiv nach einem bestimmten Thema oder Jahr für Jahr.

RSS-Feed auf www.dkfz.de

Sie können unseren RSS-Feed ganz einfach abonnieren - unkompliziert und kostenlos.

RSS-Feed
nach oben