Pressemitteilungen

Nr. 28c | 29. Mai 2017 | von mas/Koh

Riesenfresszellen steuern die Entwicklung von Nerven und Blutgefäßen im Gehirn

Während der frühen Entwicklung des Gehirns nach der Geburt sind Makrophagen...
© DKFZ

Nervenzellen und Blutgefäße haben erstaunliche Gemeinsamkeiten in ihrer Entwicklung. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigten, dass Riesenfresszellen (Makrophagen) das Wachstum und die Verzweigung sowohl von Nerven als auch von Blutgefäßen im Gehirn steuern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Molekül CD95L.

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Nr. 28 | 19. Mai 2017 | von jg

Zweitmeinung: für Krebspatienten eine Option

Voraussetzung für eine Zweitmeinung: Die Überweisung des Arztes sowie bishe...
© Fotolia_#103718697_stokkete

Muss eine belastende Operation unbedingt sein? Kann eine Strahlentherapie das Rückfallrisiko mindern? Ist eine Chemotherapie wirklich notwendig? Solche Fragen beschäftigen viele Betroffene, denn bei einer Krebserkrankung gibt es oft mehrere Behandlungswege. Eine zweite Meinung kann daher hilfreich sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums, als der Ansprechpartner bei allen Fragen zum Thema Krebs in Deutschland erteilt gemäß der Berufsordnung für Ärzte keine Zweitmeinung per E-Mail oder am Telefon. Er berät aber zum Vorgehen und unterstützt bei der Suche nach geeigneten Ansprechpartnern, wie spezialisierten Ärzten oder Zentren.

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Nr. 27c | 18. Mai 2017 | von Koh

Stopp-Signal für gefährliche Immunreaktionen

Molekülmodell des Annexins
© Lijealso, Wikimedia Commons

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben sich von absterbenden Zellen den Trick abgeschaut, wie sich unerwünschte Immunreaktionen verhindern lassen. Dieses biologische Prinzip wollen sie nun zu einem Therapieverfahren weiterentwickeln, das gezielt allergische Reaktionen oder Autoimmunantworten abblockt, ohne das Immunsystem insgesamt zu unterdrücken. Das Bundesforschungsministerium fördert diese Entwicklung mit 1,3 Millionen Euro.

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Nr. 27 | 16. Mai 2017 | von Rei/Koh

Defekte Zellverbindungen verursachen Wasserkopf

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der geschädigten Ependymschicht inn...
© Anja Feldner, Manfred Ruppel, DKFZ

Ein defektes Gen führt zu Veränderungen in der Zellschicht zwischen Hirnflüssigkeit und dem eigentlichen Hirnnervengewebe und verursacht so einen Flüssigkeitsstau im Gehirn. Mit diesem Zusammenhang haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg nun erstmals einen Mechanismus für genetisch bedingten Wasserkopf entdeckt.

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Nr. 26 | 10. Mai 2017 | von AM

Diagnose kindlicher Hirntumoren – nicht jeder Tumormarker ist hilfreich

Medulloblastome (gelber Kreis) gehören bei Kleinkindern zu den häufigsten b...
© Marc Remke / Universitätsklinikum Düsseldorf

Mit Hilfe der molekularen Tumordiagnostik kann die Krebsmedizin individuelle Krebsmerkmale herausfiltern, um Patienten die erfolgversprechendste Therapie zu empfehlen. Wie zuverlässig solche Prognosen sind, hängt jedoch auch von der räumlichen Verteilung der Tumormarker innerhalb eines Tumors ab. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Universitätsklinikum Düsseldorf zeigt, dass in kindlichen Hirntumoren eine einzige Gewebeprobe ausreicht, um anhand von Genaktivitätsmustern zuverlässige Vorhersagen zu treffen. Genetische Marker sind dagegen meist zu unterschiedlich im Tumor verteilt und es sind mehrere Biopsien notwendig, wie die Studie zeigt. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 25 | 09. Mai 2017 | von Koh

Darmspiegelung: erfolgreiche Krebsprävention bei minimaler Komplikationsrate

© DKFZ

Mit einer landesweiten Studie im Saarland bestätigten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Krebsregister Saarland, dass es während und auch nach einer Vorsorge-Darmspiegelung nur sehr selten zu Komplikationen kommt (0,38 Prozent aller Fälle). Zwischenfälle traten ausschließlich dann auf, wenn im Zuge der Untersuchung Krebsvorstufen entfernt wurden.

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Nr. 24c | 09. Mai 2017 | von Koh

Zweite europäische Konferenz zu Epigenetik und Krebs

© Schuster/DKFZ

Vom 11 bis 13. Mai findet im Deutschen Krebsforschungszentrum die zweite europäische Konferenz zu Epigenetik und Krebs statt. Rund 200 Wissenschaftler aus aller Welt tauschen sich darüber aus, wie kleine chemische Veränderungen an der DNA oder an ihren Verpackungsproteinen dazu beitragen, dass Krebs entsteht, wie sie die Krebsdiagnose verbessern oder sogar als Ziel neuartiger Krebstherapien dienen können.

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Nr. 24 | 05. Mai 2017 | von Rei/Koh

Vitamin A-Mangel beeinträchtigt Blutstammzellen

Vitamin A, das in Lebensmitteln wie Karotten, Brokkoli oder Fisch enthalten...
© Iris Joval/DKFZ

Fehlt es dem Körper an Vitamin A, so wird das blutbildende System im Knochenmark in Mitleidenschaft gezogen. Denn durch den Mangel gehen wichtige Blutstammzellen verloren, wie Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Heidelberger Stammzellinstitut HI-STEM in der neusten Ausgabe der Zeitschrift CELL veröffentlichen. Dabei handelt es sich um schlafende Stammzellen, die nur im Notfall – etwa bei massivem Blutverlust oder Infektionen – aktiv werden. Die Erkenntnisse dienen nicht nur dem besseren Verständnis des Reifungsprozesses von Blutzellen. Sie eröffnen auch neue Perspektiven für die Krebstherapie.

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Nr. 23c3 | 04. Mai 2017 | von um/Koh

Breite Unterstützung für die rauchfreie Gastronomie in Nordrhein-Westfalen

© iStockphoto.com/philpell

Vor vier Jahren, am 1. Mai 2013, trat in Nordrhein-Westfalen ein vollständiges Rauchverbot ohne jegliche Ausnahmeregelungen für öffentliche Räume und die Gastronomie in Kraft – ein Erfolg auf der ganzen Linie. Im Mai 2017 stehen mehr als zwei Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung hinter dieser strengen, aber klaren Regelung; sogar über 80 Prozent der jungen Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren und selbst fast die Hälfte der Raucher unterstützen sie. Dies zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung der Gesellschaft für Konsumforschung, die von der Dieter Mennekes-Umweltstiftung in Auftrag gegeben und vom Deutschen Krebsforschungszentrum ausgewertet wurde.

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Nr. 23c2 | 04. Mai 2017 | von Koh

Weichmacher erhöhen das Allergierisiko von Kindern

Im Rahmen der Mutter-Kind-Kohorten-Studie LINA untersuchen Wissenschaftler ...
© UFZ

Phthalate, die als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt werden, können das Allergierisiko bei Kindern deutlich erhöhen. Das konnten Wissenschaftler vom Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) gemeinsam mit Kollegen vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und von der Universität Leipzig zeigen. Für Kinder besteht demnach ein größeres Risiko, allergisches Asthma zu entwickeln, wenn die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit besonders stark durch Phthalate belastet war.

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