Pressemitteilungen

Nr. 41c2 | 20. Juli 2018

Den Tumor besser durchschauen

Jürgen Debus, Ärztlicher Direktor der Klinik für RadioOnkologie und Strahle...
© Universitätsklinikum Heidelberg

In Heidelberg wurde ein 8,1 Millionen teures Kombinationsgerät „MR-Linac" in Betrieb genommen: Die MR-geführte Strahlentherapie passt die Strahlenbehandlung individuell und in Echtzeit an den Tumor an. Nun konnten die Strahlentherapeuten die europaweit erste Patientin mit dem neuen Hybridgerät behandeln.

weiterlesen

Nr. 41c | 17. Juli 2018

Auf neuen Wegen zu neuen Therapien

Feierliche Eröffnung des Hector Institute for Translational Brain Research ...
© ZI / Nikola Haubner

In Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Stifter Hans-Werner Hector wurde am 16. Juli das Hector Institute for Translational Brain Research (HITBR) offiziell eröffnet. Die gemeinschaftliche Forschungseinrichtung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Hector Stiftung II untersucht die Veränderung von Nervenzellen bei psychischen Erkrankungen und Hirntumoren. So sollen neue Ansätze für die Entwicklung von Medikamenten gefunden werden. Die Hector Stiftung II fördert die Forschung in den kommenden Jahren anteilig mit 7,5 Millionen Euro.

weiterlesen

Nr. 41 | 16. Juli 2018 | von jg

Neuauflage Ratgeber Prostatakrebs

© Krebsinformationsdienst (Gaby Ehmann), Deutsches Krebsforschungszentrum

Die Broschüre „Örtlich begrenzter Prostatakrebs – ein Ratgeber für Betroffene" vom Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt es ab sofort in aktualisierter Fassung und gemäß der neuen Leitlinie. Sie richtet sich an Patienten sowie ihre Familien und informiert in verständlicher Sprache zu Diagnose, Tumorstadien und Behandlungsmöglichkeiten.

weiterlesen

Nr. 40c | 10. Juli 2018 | von Koh

Schlafkrankheit: Erreger tarnen sich mit Zucker

Modell eines Oberflächenantigens (VSG) von Trypanosoma brucei, rot dargeste...
© CDC/ Dr. Myron G. Schultz ; DKFZ/ Erec Stebbins

Dass sich Erreger der Schlafkrankheit durch einen Austausch ihrer Oberflächenproteine der Immunabwehr entziehen, ist lange bekannt. Doch nun fanden Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum eine zusätzliche Strategie der Parasiten, dem Immunsystem zu entgehen: Sie verwirren das Abwehrsystem mit Zucker. Die Zuckerketten am Hüllprotein verhindern die Bindung schützender Antikörper und steigern so die krankmachenden Eigenschaften der einzelligen Erreger.

weiterlesen

Nr. 40 | 09. Juli 2018 | von Rei

Hirntumoren: Typische Mutation in Krebszellen legt das Immunsystem lahm

Mutierte IDH1: Der Austausch einer einzigen Aminosäure blockiert die körper...
© L. Bunse/DKFZ

Der Austausch eines einzelnen Aminosäurebausteins in einem Stoffwechselenzym kann nicht nur den Grundstein für eine Krebserkrankung legen. Er kann auch das Immunsystem aushebeln, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Universitätskliniken Mannheim und Heidelberg und des Deutschen Krebskonsortiums jetzt veröffentlichen. Damit blockiert er die körpereigene Abwehr im Kampf gegen das veränderte Molekül und vereitelt gleichzeitig Immuntherapien von Hirntumoren. Diese Erkenntnis eröffnet nicht nur neue Einblicke in die Krebsentstehung und -entwicklung. Sie legt auch nahe, dass ein Umdenken bei der Immuntherapie von Tumoren erforderlich ist.

weiterlesen

Nr. 39c2 | 09. Juli 2018

Gips-Schüle-Nachwuchspreis an Lorenz Adlung

Preisträger Lorenz Adlung
© privat

Am 9. Juli 2018 verleiht die Stuttgarter Gips-Schüle-Stiftung ihren mit insgesamt 17.500 Euro dotierten Nachwuchspreis im Deutschen Krebsforschungszentrum. Die Jury, zu der unter anderem der ehemalige Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg gehört, entschied sich in diesem Jahr für Lorenz Adlung. Als Doktorand im DKFZ hatte Adlung herausgefunden, wie die Steuerung der Blutbildung Therapien gegen Blutkrebs und Blutarmut ermöglicht. Dafür erhält er den ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro. Mit dem Preis honoriert die Gips-Schüle-Stiftung jährlich herausragende Doktorarbeiten in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus Baden-Württemberg.

weiterlesen

Nr. 39c | 05. Juli 2018 | von Eck

Geschlechtsabhängiger Wirkmechanismus bei Diabetesmedikament entdeckt

Neue Wirkstoffe sollten unbedingt bei beiden Geschlechtern erprobt werden.
© Pixabay.com

Die meisten Diabetesmedikamente greifen nicht an der Ursache der Krankheit an. Anders die Glitazone: Sie verbessern die Insulinempfindlichkeit und können die Umwandlung von ungesundem weißen in fettverbrennendes beiges Fettgewebe fördern. Aufgrund ihrer Nebenwirkungen werden sie dennoch kaum eingesetzt. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchen, wie sich die vorteilhafte Wirkung der Glitazone ohne Nebenwirkungen nutzen ließe. Ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung ist ihnen nun gelungen. Sie haben ein Gen entdeckt, das bei weiblichen Mäusen für die Wirkung der Glitazone entscheidend ist, bei männlichen dagegen nicht.

weiterlesen

Nr. 39 | 28. Juni 2018 | von Koh

Hohe wissenschaftliche Auszeichnung für Hannah Monyer

Hannah Monyer
© Universitätsklinikum Heidelberg

Der mit 50.000 Euro dotierte Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften für herausragende wissenschaftliche Leistungen geht in diesem Jahr an die Neurowissenschaftlerin Hannah Monyer vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Hannah Monyer hat mit ihrer Forschung wichtige molekulare Grundlagen des Lernens und Erinnerns aufgeklärt. Dies würdigt die Akademie mit der hohen Auszeichnung.

weiterlesen

Nr. 38c | 26. Juni 2018 | von Eck

Neues Verfahren macht Blutkrebszellen für das Immunsystem sichtbar

© The Armed Forces Institute of Pathology (AFIP), Wikipedia

Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist bei Erwachsenen die häufigste Form von Blutkrebs. Mit Chemotherapie und Medikamenten lässt sich die Krebserkrankung nicht vollständig heilen. Das Immunsystem des Menschen kann die Krebszellen zwar bekämpfen, entdeckt sie aber oft zu spät. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, das die Leukämiezellen mit einer auffälligen Markierung versieht und damit leicht auffindbar macht. So behandelt, waren Abwehrzellen in der Kulturschale dazu in der Lage, CLL-Zellen zu vernichten.

weiterlesen

Nr. 38 | 20. Juni 2018 | von Rei

Schlüsselmolekül des Alterns entdeckt

Das Altern aufhalten? Zumindest bei Fliegen ist dies schon gelungen - durch...
© Fotolia

Jede Zelle und jeder Organismus altert früher oder später. Doch warum eigentlich? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben jetzt erstmals ein Protein entdeckt, das eine zentrale Schaltstelle im Alterungsprozess darstellt. Es kontrolliert die Lebensspanne eines Individuums – von der Fliege bis hin zum Menschen. Das eröffnet neue Möglichkeiten, um Therapien gegen altersbedingte Krankheiten zu entwickeln.

weiterlesen

Archiv Pressemitteilungen

Durchsuchen Sie unser Pressemitteilungsarchiv nach einem bestimmten Thema oder Jahr für Jahr.

RSS-Feed auf www.dkfz.de

Sie können unseren RSS-Feed ganz einfach abonnieren - unkompliziert und kostenlos.

RSS-Feed
nach oben