Pressemitteilungen

Nr. 41c | 19. September 2019

Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Grafische Darstellung des neu entdeckten Mechanismus, mit dem Nervenzellen ...
© Tanev/Universitätsklinikum Heidelberg

Gemeinsame Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelbergs und des Deutschen Krebsforschungszentrums
Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature", wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

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Nr. 41 | 16. September 2019 | von Rei

Biologischer Mechanismus entschlüsselt: Wie Zellen des Lymphdrüsenkrebs Absiedlungen im Gehirn bilden können

Mit einer speziellen Mikroskopie-Technik können Wissenschaftler einzelne Ly...
© Heikenwälder/DKFZ

Lymphdrüsenkrebs im zentralen Nervensystem ist selten, aber gefährlich. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben jetzt herausgefunden, welche molekularen Mechanismen zu Absiedlungen der Lymphome ins zentrale Nervensystem führen. Die Forscher zeigten an Mäusen, dass chronische Entzündungsprozesse im alternden Gehirn eingewanderte Lymphomzellen im Gehirngewebe zurückhalten, statt sie direkt wieder ins Blut zu entlassen. Schlüsselmoleküle dieses Mechanismus identifizierten die Forscher auch in Gewebeproben von Patienten mit Lymphomen des zentralen Nervensystems. Daher hoffen sie, einen möglichen Schlüssel für die Entwicklung einer präventiven Therapie in der Hand zu halten.

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Nr. 40c2 | 13. September 2019

Krebsrisiko: Fakten statt Mythen

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Neben dem Wissen über tatsächliche Krebsursachen kursieren in der Bevölkerung zahlreiche Gerüchte, Halbwahrheiten und Mythen – vor allem im Internet und in den sozialen Medien. Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche bieten der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums und das INFONETZ KREBS der Stiftung Deutsche Krebshilfe eine gemeinsame Telefonaktion vom 10. bis 13. September 2019 an. Interessierte können sich kostenfrei zum Thema Krebsrisiken informieren: Was kann jeder tatsächlich selbst tun, um sich bestmöglich zu schützen? Der Krebsinformationsdienst ist täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter 0800-420 30 40 erreichbar und klärt auch über Krebs-Mythen auf: Was ist Humbug, Weltanschauung oder einfach nur Geldschneiderei?

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Nr. 40c | 12. September 2019

HPV-Impfung schützt vor Krebs

Kinder erhalten zwei Impfdosen im Abstand von 5 bis 13 Monaten
© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Krebsprävention ist eine zentrale Strategie im Kampf gegen Krebs. Zur Prävention zählen auch Impfungen, mit denen vielen Krebserkrankungen gezielt vorgebeugt werden kann. Beispiel: Humane Papillomviren (HPV), deren Hochrisiko-Typen für Gebärmutterhalskrebs und andere Krebserkrankungen verantwortlich sind. Doch es gibt eine wirksame und gut verträgliche Impfung, die vor der Infektion mit HPV schützt und der Entwicklung von Krebs vorbeugt. Wer sollte sich wann impfen lassen und warum? Hat die Impfung Nebenwirkungen und wie werden diese im Vergleich zum Nutzen bewertet? – Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche bieten der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und das INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe vom 10. bis 13. September unter dem Motto „Prävention ist machbar, Herr Nachbar! Aktiv gegen Krebs" eine gemeinsame Telefonaktion an. Jeder kann unter 0800 – 420 30 40 oder 0800 – 80 70 88 77 kostenfrei anrufen und erfahren, wie er sich bestmöglich vor Krebs schützen kann.

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Nr. 40 | 11. September 2019 | von Koh

Nominiert für den Deutschen Zukunftspreis

Für den Zukunftspreis nominiert (v.l.n.r.): Arnd Dörfler, Universitätsklini...
© Ansgar Pudenz / Siemens

Christina Triantafyllou, Siemens-Healthineers, Arnd Dörfler, Universitätsklinikum Erlangen, und Mark E. Ladd, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), wurden als Team für die hohe Auszeichnung vorgeschlagen. Nominiert wurden die Forscher für die Entwicklung des ersten für die klinische Nutzung zugelassenen Ultra-Hochfeld-MRT – einem Durchbruch für die Präzisionsmedizin. Der 7-Tesla-Scanner bietet mit der exakten Darstellung selbst kleinster Strukturen neue Chancen für die frühzeitige Diagnose neurologischer Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Epilepsie und Morbus Parkinson.

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Nr. 39c2 | 11. September 2019

Aktiv gegen Krebs: Welche Ernährung kann schützen?

© Wikipedia

Eine ausgewogene Ernährung, Normalgewicht sowie ein möglichst geringer Konsum alkoholischer Getränke senken das Risiko, an Krebs zu erkranken. Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche informieren die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, die Bevölkerung über Risikofaktoren, die jeder selbst beeinflussen kann. Denn: Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle, die jährlich neu diagnostiziert werden, wären nach Ansicht von Wissenschaftlern durch eine gesündere Lebensweise vermeidbar. Der Krebsinformationsdienst KID und das INFONETZ KREBS beraten daher vom 10. bis 13. September 2019 intensiv zum Thema Ernährung und Krebs sowie weiteren vermeidbaren Krebsrisikofaktoren. Sie sind kostenfrei erreichbar: KID – Telefon: 0800 – 420 30 40; INFONETZ KREBS – Telefon: 0800 – 80 70 88 77. Die Nationale Krebspräventionswoche ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ innerhalb der Nationalen Dekade gegen Krebs. Sie soll zukünftig regelmäßig einmal jährlich stattfinden.

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Nr. 39c | 10. September 2019

INFONETZ KREBS und Krebsinformationsdienst KID starten Beratungsoffensive Nationale Krebspräventionswoche – Aktiv gegen Krebs durch Bewegung

© NCT Heidelberg

Runter vom Sofa und dem Krebs „davonlaufen"! Regelmäßige körperliche Aktivität ist gesund, hält das Körpergewicht in Schach und senkt das Krebsrisiko. Eine Stellschraube, die jeder selbst beeinflussen kann und durch die sich viele Krebsfälle vermeiden ließen. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, starten daher in der von ihnen ausgerufenen „Nationalen Krebspräventionswoche" eine Beratungsoffensive. Der Krebsinformationsdienst KID des DKFZ und das INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe informieren vom 10. bis 13. September 2019 über vermeidbare Krebsrisikofaktoren. Die Beratungsdienste sind kostenfrei telefonisch erreichbar unter 0800 – 420 30 40 (KID) und 0800 – 80 70 88 77 (INFONETZ KREBS). Die Vision: weniger Menschen, die zukünftig an Krebs erkranken. Die Nationale Krebspräventionswoche ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ innerhalb der Nationalen Dekade gegen Krebs. Sie soll zukünftig regelmäßig einmal jährlich stattfinden.

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Nr. 39 | 10. September 2019

Das Potenzial der Krebsprävention ausschöpfen

© Deutsche Krebshilfe/Deutsches Krebsforschungszentrum

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebshilfe
Etwa 40 Prozent aller jährlich in Deutschland diagnostizierten Krebsneuerkrankungen wären vermeidbar, würden alle wissenschaftlich belegten Maßnahmen zur Vorbeugung tatsächlich umgesetzt. Mit künftigen Erkenntnissen der Präventionsforschung lässt sich dieser Anteil nach Meinung von Experten noch weiter steigern. Eine neue strategische Partnerschaft zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe soll das große Potenzial der Prävention weiter ausschöpfen. An der Pressekonferenz zum Auftakt der Kooperation nahmen auch Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn teil. Die Kooperation ist ein Beitrag des DKFZ und der Deutschen Krebshilfe zur Nationalen Dekade gegen Krebs.

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Nr. 38 | 09. September 2019 | von Rei

Schwarze Schafe: Warum manche Vertreter des Epstein-Barr-Virus Krebs verursachen

Künstlerische Darstellung von Epstein Barr-Viren in Blutgefäßen
© Adobe Stock

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist weit verbreitet. Mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung sind infiziert – mit sehr unterschiedlichen Konsequenzen. Während die Infektion meist ohne Folgen bleibt, kann sie bei einigen Menschen Pfeiffersches Drüsenfieber oder verschiedene Krebsarten auslösen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) fanden nun die Ursache dafür, dass verschiedene Virusvarianten sehr variable Infektionsverläufe auslösen.

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Nr. 37k | 23. August 2019 | von jg

Brokkoli, Cannabis, Curcuma & Co. – oft Hoffnungsträger ohne ausreichende wissenschaftliche Belege

© Pixabay-marijuana-3447609_1920

„Brokkoli killt Krebszellen", „Cannabis heilt Krebs" – immer wieder geistern Meldungen über Substanzen durch die Medien, die eine krebsheilende Wirkung haben sollen. Für viele Betroffene sind diese Nachrichten ein Hoffnungsschimmer. Vielleicht ist jetzt der Durchbruch im Kampf gegen Krebs gelungen und damit die Heilung in Reichweite – so der verständliche Gedanke. Doch in der Regel handelt es sich um allererste Hinweise auf einen möglichen medizinischen Nutzen gegen Krebs, die aus Tier- oder Zellkultur-Experimenten stammen oder aber um sehr frühe Stadien in der klinischen Entwicklung. Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und viele weitere relevante Fragestellungen sind noch nicht erforscht und geprüft. Die Problematik erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an drei Beispielen.

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