Pressemitteilungen

Nr. 61 | 23. September 2020 | von kg/nis

Vier neue Standorte des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek gibt vier neue NCT-Standorte beka...
© Livestream www.bmbf.de

Im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs sollen bundesweit vier neue Standorte des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) entstehen. Für den Endausbau der Zentren in Berlin, Köln/Essen, Tübingen/Stuttgart-Ulm sowie Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg und Augsburg plant das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) je Zentrum bis zu 13 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung darüber, an welchen Standorten die neuen NCTs entstehen sollen, gab das BMBF als Ergebnis eines kompetitiven Bewerbungsverfahrens am 23. September bekannt. Das Ministerium folgte dabei der Empfehlung eines international besetzen Expertengremiums. Wie die bereits bestehenden NCTs in Heidelberg und Dresden sollen die neuen NCT-Standorte patientenbezogene Spitzenforschung und onkologische Patientenversorgung unter einem Dach vereinen und im Rahmen von innovativen translationalen und klinischen Studien eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie auf dem neuesten Stand der Forschung anbieten.

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Nr. 60 | 22. September 2020 | von Rei

Schutzimpfung gegen veränderte Proteine könnte Krebsentstehung verhindern

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© DKFZ

Krebsarten, bei denen ein Defekt der Erbgut-Reparatur vorliegt, zeichnen sich durch eine besonders hohe Zahl an Mutationen aus. Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Universität Heidelberg und des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) ist es nun gelungen, bei diesen Tumoren solche Mutationen zu identifizieren, die in identischer Form bei zahlreichen Patienten übereinstimmen und die darüber hinaus zu veränderten Proteinstrukturen führen. Impfungen gegen diese veränderten Proteine könnten zukünftig die Entstehung dieser Krebsformen im Keim ersticken, wenn sie sich in klinischen Studien bewähren.

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Nr. 59k | 21. September 2020 | von jg

Krebs im Alter

© pixabay, cocoparisienne

Von Tumorerkrankungen sind vor allem ältere und hochbetagte Menschen betroffen. Neben dem Krebs kommen altersbedingt oft funktionale, kognitive und psychische Belastungen und Störungen erschwerend hinzu. Aber alt ist nicht gleich alt. Die Einschränkungen sind sehr unterschiedlich gelagert und ausgeprägt. Für die Ermittlung der Gesamtkonstitution stehen spezifische Tests für ältere Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Sie unterstützen den Arzt, die Krebstherapie gezielt auf die individuelle Situation des Betroffenen zuzuschneiden. Krebspatienten ab 70 Jahren sollten sich bei den behandelnden Ärzten nach der Möglichkeit einer solchen Testung erkundigen.

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Nr. 59 | 17. September 2020 | von Koh

2. Internationaler Krebspräventionskongress im DKFZ

Etwa zwei von fünf Krebserkrankungen ließen sich vermeiden, würden alle wissenschaftlich belegten Maßnahmen zur Vorbeugung umgesetzt. Primärprävention und Früherkennung, die so genannte Sekundärprävention, könnten zusammengenommen die Krebssterblichkeit sogar um bis zu 75 Prozent senken.
Wie kann die Wissenschaft dazu beitragen, dieses Potenzial in Zukunft besser auszuschöpfen? Präventionsforscher suchen nach Möglichkeiten, das bekannte Arsenal an Maßnahmen der Primärprävention noch weiter auszubauen. Sie arbeiten außerdem daran, die Früherkennung zu verbessern und präziser an die persönlichen Risiken anzupassen. Zu diesen Themen führt das Deutsche Krebsforschungszentrum am 17. und 18. September 2020 international ausgewiesene Experten aus allen Gebieten der Krebsprävention in einer virtuellen Konferenz zusammen.

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Nr. 58 | 15. September 2020

Ausschreibung Richtzenhain-Preis 2020

© DKFZ/Schwerdt

Der Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums schreibt den Förderpreis 2020 der Walther und Christine Richtzenhain-Stiftung für eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der translationalen Krebsforschung aus. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert.

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Nr. 57 | 14. September 2020 | von Koh

Rezepte der Krebspräventionswoche zum Nachkochen - Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel

Bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Nationalen Krebspräventionswoche, v...
© Deutsche Krebshilfe/Berlin Event-Foto

Mit einem vielfältigen und ausgewogenen Speiseplan kann jeder sein Risiko senken, an einer der häufigen Krebsarten wie etwa Brustkrebs oder Darmkrebs zu erkranken. Dass das nicht nur zu Hause, sondern auch im Berufsalltag möglich ist, zeigen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe in der diesjährigen Nationalen Krebspräventionswoche, die ganz im Zeichen gesunder Ernährung steht: Ab heute bieten zahlreiche Betriebsrestaurants bundesweit ihren Gästen unter dem Motto „Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel" die gesunden Gerichte der Präventionswoche an. Der Berliner Spitzenkoch Thomas Kammeier hat als Schirmherr der diesjährigen Aktionswoche (14. bis 18. September) fünf Rezepte für gesunde und leckere Gerichte entwickelt – für Kantinen und zum Nachkochen zu Hause.
Gemeinsame Pressemitteilung von Deutsche Krebshilfe und Deutsches Krebsforschungszentrum

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Nr. 55 | 10. September 2020 | von Koh

Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel

© dkfz.de

Rund 40 Prozent der Krebsneuerkrankungen in Deutschland könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden, knapp 8 Prozent allein durch eine vielseitige und ausgewogene Ernährung. Auf dieses ungenutzte Potenzial der Krebsprävention machen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe mit der diesjährigen Nationalen Krebspräventionswoche vom 14. bis 18. September aufmerksam. Der Berliner Meisterkoch Thomas Kammeier unterstützt die Aktion „Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel" mit Rezepten für fünf gesunde Gerichte, die Betriebskantinen in ganz Deutschland während der Aktionswoche auf den Speiseplan setzen.

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Nr. 54 | 09. September 2020 | von Koh

Brustkrebs-Sterblichkeit bei älteren Frauen in Deutschland höher als in den USA

Unterschiede bei der Inanspruchnahme der Mammographie in Deutschland und in...
© Adobe Stock

Wie haben sich die Neuerkrankungs- und Sterblichkeitsrate von Brustkrebs sowie das Fünf-Jahres-Überleben während der letzten Jahrzehnte entwickelt? Dies untersuchten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) für Deutschland und für die USA. Die altersstandardisierte Brustkrebs-Neuerkrankungsrate war in den USA während des gesamten Zeitraums höher als in Deutschland, die Sterblichkeit dagegen deutlich niedriger. Die größten Unterschiede beobachteten die Forscher bei Patientinnen im Alter von über 70 Jahren: Hier lag die Neuerkrankungsrate in den USA um 19 Prozent über der deutschen – bei einer 45 Prozent geringeren Sterblichkeit.

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Nr. 53c | 09. September 2020

Mit zellbasierter Medizin die Gesundheitsversorgung in Europa verbessern

© Spencer Phillips, EMBL-EBI

Die LifeTime-Initiative, an der auch das Deutsche Krebsforschungszentrum beteiligt ist, hat eine Strategie entwickelt, um die maßgeschneiderte Behandlung in fünf großen Krankheitsfeldern voranzubringen: Krebs, neurologische, infektiöse und chronisch-entzündliche Krankheiten sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Ziel ist eine neue personalisierte Medizin in ganz Europa, die Abweichungen in einzelnen Zellen erkennt und eingreift, bevor Symptome entstehen – die Krankheit also abfängt. Sie hat das Potenzial, die Therapieergebnisse zu verbessern und die Behandlung kostengünstiger zu gestalten. Sie wird außerdem grundlegend verändern, wie eine Patientin oder ein Patient die Gesundheitsversorgung erlebt.

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Nr. 53 | 07. September 2020 | von KS

Gesundheitsexpertinnen fordern spürbare Erhöhungen der Tabaksteuern

© DKFZ

Eine Überarbeitung der EU-Tabaksteuerrichtlinie ist dringend notwendig, um auch in Deutschland wirksam zur Eindämmung des Tabakkonsums beizutragen und um neue Tabak- und Nikotinprodukte angemessen zu besteuern. Um die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen, forderten Experten, darunter auch vom Deutschen Krebsforschungszentrum, bei der öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 7. September eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuern.

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