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Forschung - Thorax - Lungenkarzinom

© dkfz.de

Das Lungenkarzinom ist unter allen Krebsfällen die häufigste
Todesursache bei den Männern und die 3. häufigste Todesursache bei den
Frauen. Für beide Geschlechter ist es die 3. häufigste Ursache einer
bösartigen Neuerkrankung.

In der Abteilung für Radiologie des DKFZ ist daher die Untersuchung der
Physiologie und Pathophysiologie der Lunge, ihrer begleitenden Gefäße
und Bronchien sowie der angrenzenden Lymphknoten ein zentrales Thema.

Hierzu erfolgt am DKFZ Grundlagenforschung im Bereich:

Morphologie
- Bildgebung mittels Kernspinntomographie (MRT): schnelle Sequenztechniken
- Bildgebung mittels Computertomotgraphie (CT): neue Verfahren zur
Dosisreduktion

Physiologie
- Messung der lokalen Durchblutung (Perfusion) im MRT
- Messung der lokalen Zellularität (Diffusionsbildgebung) im MRT
- Messung der lokalen Tumorbewegung im MRT

Interdisziplinäre Ansätze:
- Integration aller vorhandenen Bilddaten zur gemeinsamen (multimodalen)
Evaluierung im Rahmen der individuellen Therapie (z.B. Strahlentherapie,
Chemotherapie, Operation).
- Experimentelle Validierung der untersuchten Parameter.
- Individuelle Validierung durch Verlaufsuntersuchungen und Vergleich
der Verfahren.

Strategie:
Enge wissenschaftliche Verzahnung mit der Abteilung für Medizinische
Physik in der Radiologie und der klinischen Kooperationseinheit
Nuklearmedizin am DKFZ.

Exzellente klinische Zusammenarbeit mit der Kooperationseinheit für
Strahlentherapie am DKFZ und der Universitätsklinik Heidelberg sowie der
gesamten Thoraxklinik-Heidelberg.

Überregionale Kooperation mit Siemens, Fraunhofer MEVIS und u.a. den
Universitäten Freiburg, Kiel, Mannheim und Würzburg.

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