Internationale Kooperationen

Internationale Kooperationspartner

Kontakt

Dr. Claudia Mayer
Internationale Kooperationen

Tel: +49 6221 42 2653
c.mayer (at) dkfz.de

Das Deutsche Krebsforschungszentrum ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Hier findet Forschung auf höchstem internationalen Niveau mit modernster technischer Ausstattung auf sämtlichen Gebieten der Krebsforschung statt.
Das DKFZ unterhält sehr enge Partnerschaften und Netzwerke mit Universitäten, Forschungsinstituten und Industriepartnern in Europa aber auch weltweit. Diese Partnerschaften und der damit verbundene enge Austausch sind essenziell, um exzellente Forschung zu betreiben und junge Talente auszubilden und zu fördern. Unsere wichtigsten internationalen Kooperationspartner sind:

MD Anderson Cancer Center, Houston, USA

Das DKFZ und das MD Anderson Cancer Center (MDACC) in Houston verbindet seit 2008 eine erfolgreiche Partnerschaft, die durch eine Sister Institution Vereinbarung formalisiert wurde. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden bisher zahlreiche gemeinsam finanzierte Kooperationsprojekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung sowie der translationalen Forschung realisiert sowie Kurzeitaufenthalte von Nachwuchswissenschaftlern gefördert. 

https://www.mdanderson.org

Princess Margaret Cancer Center, Toronto, Kanada

DKFZ und Princess Margaret Cancer Centre in Toronto verfolgen gemeinsam das Ziel, schneller Ergebnisse zu erzielen, die zu einer verbesserten Patientenversorgung und Therapie beitragen. Wie im September 2017 in Form einer Absichtserklärung vereinbart, werden hierzu Forschungs- und Ausbildungsprogramme auf international höchstem Niveau gemeinsam etabliert. Im Fokus steht dabei eine Initiative zur Ausbildung von Clinical und Medical Scientists. 

http://www.uhn.ca/PrincessMargaret

 

National Cancer Institute NCI, Bethesda, USA

Bestehende Kontakte zwischen dem DKFZ und dem NCI werden durch eine Serie von gemeinsamen thematischen Workshops seit 2017 intensiviert. Ziel ist der Aufbau eines Kooperationsprogramms u.a. in den Gebieten Radioonkologie und Krebs-Systembiologie. 

https://www.cancer.gov

DKFZ-MOST Programm in der Krebsforschung, Israel

Das DKFZ-MOST (Ministry of Science and Technology) Kooperationsprogramm in der Krebsforschung hat das Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen DKFZ-Wissenschaftlern und israelischen Forschern aller akademischen Einrichtungen in Israel zu fördern. Wesentlicher Bestandteil des seit 1976 laufenden Programms ist die Förderung von jährlich 18 Gemeinschaftsprojekten mit einer Dauer von jeweils drei Jahren. Regelmäßige wissenschaftliche Workshops sowie Schools für Nachwuchs-wissenschaftler ergänzen das Programm und haben neben einer Vielzahl von bemerkenswerten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch intensive Kontakte und Freundschaften hervorgebracht.

https://www.dkfz.de/de/israel/index.html

Weizmann Institute of Science, Rehovot, Israel

Basierend auf langjährigen wissenschaftlichen Kontakten zwischen dem DKFZ und dem Weizmann Institute of Science in Rehovot wurde die German-Israeli Helmholtz Research School in Cancer Biology im Jahr 2012 etabliert. Das Graduiertenkolleg bietet neben der einzigartigen Möglichkeit der Promotion in internationalem Umfeld auch mehrmonatige Forschungsaufenthalte an der jeweiligen Partnerinstitution an. Das Kolleg wird seit 2018 durch ein Förderprogramm für Brückenphasen vor und nach der Promotion ergänzt (Cancer-TRAX Program).

https://www.dkfz.de/en/phd-program/GIHRS.html

Inserm (Institute national de la santé et de la recherche médicale) Frankreich.

Das Französische Institute national de la santé et de la recherche médicale Inserm fördert seit 2012 die DKFZ-Inserm Unit „Microbiology and Infectious Diseases“ unter der Leitung von H.-J. Delecluse, die sich schwerpunktmäßig mit Epstein-Barr-Virus-assoziierten Tumorerkrankungen befasst.

https://www.dkfz.de/en/f100/research.html

LOVIT

Im Mai 2017 wurde die binationale Forschungseinheit zur Krebs-Virustherapie in Luxemburg zwischen dem DKFZ und dem Luxembourg Institute of Health eingeweiht. Die beteiligten Forscher erarbeiten ein Verfahren, das die Vorteile tumorabtötender Viren mit denen der Gentherapie kombiniert. So sollen unter anderem bösartige Hirntumoren wirksamer behandelt werden.

National Hellenic Research Foundation / Athens Comprehensive Cancer Center, Griechenland

Das DKFZ unterstützt griechische Kollegen beim Aufbau eines Athens Comprehensive Cancer Centers in Athen. Kernpunkt der Zusammenarbeit sind gemeinsame internationale Forschungsaktivitäten und der Austausch von Wissenschaftlern. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert die Kooperation im Rahmen ihres European Partnering Programms mit Mitteln aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds.

Cancer Core Europe

Im Cancer Core Europe Konsortium haben sich DKFZ und NCT mit sechs weiteren führenden europäischen Comprehensive Cancer Centers in einem strategischen Verbund zusammengeschlossen. Das Cambridge Cancer Center, Gustave Roussy in Villjuif bei Paris, das Netherlands Cancer Institute in Amsterdam, das Karolinska Institut in Stockholm, das Vall d’Hebron Institute of Oncology in Barcelona sowie das Istituto Nazionale die Tumori in Mailand bauen eine  gemeinsamen Infrastruktur zur Durchführung innovativer Projekte und Studien im Bereich Personalisierter Krebsmedizin auf. Ziel ist der schnellere Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung zum Wohle der Patienten in Europa.

https://www.cancercoreeurope.eu

Cancer Prevention Europe

Das DKFZ beteiligt sich an der von der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) koordinierten europäischen Initiative ausgewählter Krebszentren „Cancer Prevention Europe“ zum Thema Krebsprävention. Die sich im Aufbau befindliche Allianz soll Koordination, Forschung und Ausbildungsaspekte im Bereich Krebsprävention auf europäischer Ebene bündeln und wird sich z.B. mit Themen wie Krebsregister, Ätiologie von Krebserkrankungen oder der Evaluation von präventiven Interventionsmaßnahmen befassen.

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