Internationales Symposium

Blutgefäße: weit mehr als lange Leitung!

Mit einem internationalen Symposium feiert der Transregio-Sonderforschungsbereich 23 „Vascular Differentiation and Remodeling" am 27. und 28. März im Deutschen Krebsforschungszentrum sein zwölfjähriges Bestehen. Gefäßforscher aus aller Welt berichten darüber, wie Blutgefäße ihre Umgebung beeinflussen und damit wichtige Vorgänge im Körper steuern.

Tabakkontrollskala 2016

Raucherparadies Deutschland

Deutschland unternimmt viel zu wenig, um das Rauchen einzudämmen und das Nichtrauchen zu fördern. Deshalb landet die Bundesrepublik im europäischen Vergleich der Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums zum zweiten Mal in Folge auf dem vorletzten Platz, nur gefolgt von Österreich. Dies zeigt eine aktuelle Befragung in 35 europäischen Staaten, die „Tabakkontrollskala 2016", die am 23. März bei der siebten Europäischen Tabakkontrollkonferenz in Porto vorgestellt wurde.

DKTK München

Springende Gene zeigen neue Genveränderungen bei Brust- und Prostatakrebs

Wenn Tumorsuppressorgene mutieren, können sie Tumoren nicht mehr effektiv verhindern. Häufig wirken bei Tumoren verschiedene veränderte Gene zusammen. Mithilfe „springender Gene" haben Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit Kollegen aus Großbritannien und Spanien herausgefunden, welche Gene das Wachstum von Prostata- und Brustkrebs gemeinsam fördern. Ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.

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UniStem Day 2017 in Heidelberg

Tausendsassa, Wunderheiler oder Wurzel des Bösen?

Am 17. März 2017 stand ein spannendes Thema auf dem Stundenplan: Stammzellen. Über 1000 Oberstufenschülerinnen und -schüler in zehn deutschen Städten besuchten Institute und Universitäten und informierten sich über Stammzellen in Forschung und Medizin und als Berufsfeld. In Heidelberg luden das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Universitätsklinikum und die Universität nach 2016 zum zweiten Mal zu Vorträgen und Laborbesuchen ein. Dahinter steckt eine europäische Idee: Mehr als 27.000 junge Menschen in Italien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Ungarn, Serbien, Dänemark und Deutschland lernen am UniStem Day diese Tausendsassas unter den Zellen näher kennen.

Aktuelle Meldung

Erbgutmarkierung sagt Sterblichkeit voraus

Methylmarkierungen am Erbgut regulieren die Aktivität unserer Gene und haben damit großen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Krebsregister des Saarlands zeigten nun: Ein abweichender Methylierungsstatus an nur zehn bestimmten Positionen des Erbguts kann eine um bis zu siebenfach erhöhte Sterblichkeit anzeigen. Besonders ungünstigen Einfluss auf den Methylierungsstatus hat das Rauchen.

Tsungming Tu-Preis

Höchste wissenschaftliche Auszeichnung Taiwans für Hannah Monyer

Der taiwanesische Wissenschaftsrat zeichnete Hannah Monyer vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg für ihre bahnbrechenden Arbeiten zum Gedächtnis mit dem Tsungming Tu-Preis aus. Der Preis ist die höchste akademische Ehre Taiwans für ausländische Wissenschaftler und ist mit 75.000 Dollar dotiert.

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DKTK Tübingen

Studie mit neu entwickeltem Antikörper gegen Blutkrebs geht an den Start

Eine Akute Myeloische Leukämie (AML) kann mit gegenwärtig verfügbaren Therapien häufig erfolgreich zurückgedrängt werden. Dabei werden jedoch meist nicht alle Krebszellen eliminiert. Deshalb kehrt die Erkrankung oft wieder und hat dann eine sehr schlechte Prognose. Nun haben Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Tübinger Universitätsklinikum eine klinische Phase I Studie begonnen. Sie prüfen, ob ein von ihnen entwickelter Antikörper die häufigste akute Leukämie bei Erwachsenen heilen kann.

Krebsinformationsdienst

Schwanger werden während einer Brustkrebstherapie? Besser nicht.

An Brustkrebs erkrankte Frauen sollten während der Therapiephase eine Schwangerschaft möglichst vermeiden. Zum einen können Antihormon-, Strahlen- oder Chemotherapie das werdende Kind schädigen. Zum anderen kann der Behandlungserfolg gefährdet sein, wenn die Krebstherapie aufgrund einer Schwangerschaft unterbrochen werden muss. Daher empfehlen nationale* und internationale Fachgesellschaften eine sichere Schwangerschaftsverhütung. Aber welche Verhütungsmethode ist in dieser Situation richtig und worauf ist zu achten? Diese und weitere Fragen, auch zum Thema Familienplanung nach Brustkrebstherapie, beantwortet der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr telefonisch unter 0800-420 30 40.

DKTK Essen/Düsseldorf

Impfstoff gegen argentinisches Fieber bekämpft auch Tumoren

Ein Impfstoff, der Tumoren bekämpft – dieser Vision sind Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) nun ein Stück nähergekommen. Mithilfe eines in Argentinien verwendeten Impfstoffs (Candid#1) konnten sie zeigen, dass stimulierte Immunzellen Krebszellen abtöten können.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum im Film
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