Aktuelle Meldung

Meilenstein der Ausbauphase des NCT Heidelberg erreicht

Mit dem Ausbau des NCT Heidelberg schafft das Land Baden-Württemberg me­­­­­hr Raum für die translationale Krebsforschung und die Versorgung von onkologischen Patienten. Dank der finanziellen Unterstützung der Landesregierung werden dem NCT Heidelberg ab 2022 über 2.500 Quadratmeter mehr Nutzfläche zur Verfügung stehen als heute. Nun ist mit der Fertigstellung der Rohbauarbeiten ein wichtiger Meilenstein der Ausbauphase erreicht worden. Bauherr ist das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Liquid Biopsy

Tumoren mittels Blutprobe auf der Spur

Unter einer Liquid Biopsy, also „Flüssigbiopsie" verstehen Krebsforscher die blutbasierte Analytik zum Nachweis von Tumorzellen bzw. Tumor-DNA. Denn Tumorzellen geben Erbinformationen ins Blut ab, die auf krebstypische Genveränderungen hin untersucht werden können. Sie kommen allerdings nur in winzigen Mengen vor, daher wurde ihr Nachweis erst durch die Entwicklung neuer Analyseverfahren möglich, z. B. das „next generation sequencing".

Krebsinformationsdienst

Projekt "Fit in Gesundheitsfragen"

Krebs ist eine Volkskrankheit. Die Erkrankungszahlen steigen und es gibt kaum eine Familie, die nicht davon betroffen ist. Daher ist Krebs auch für Schülerinnen und Schüler ein Thema. Aber was wissen sie wirklich über diese Krankheit? Wissen Jugendliche, wie sie ihr persönliches Krebsrisiko senken können? Um die Gesundheitskompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken, haben der Krebsinformationsdienst und das Life-Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Unterrichtsmaterialien zum Thema Krebs erstellt und bieten Lehrerfortbildungen an.

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Aktuelle Meldung

Europäischer Aktionsplan zur Krebsbekämpfung vorgestellt

Wie können wir erreichen, dass bis 2030 75 Prozent aller Patienten in EU-Ländern mit hochentwickelten Gesundheitssystemen ihre Krebserkrankung mindestens zehn Jahre überleben? Die European Academy of Cancer Sciences (EACS) hat mit Experten aus verschiedenen Disziplinen - Krebstherapeuten, Krebsforscher, Patienten und Politikern - Empfehlungen erarbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.

Falsche Fährte

Wie Papillomviren das Immunsystem austricksen

Spezifische Antikörper schützen uns vor einer viralen Infektion – oder etwa nicht? Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) untersuchten die Immunantwort von Mäusen auf Papillomviren und fanden dabei einen bislang unbekannten Mechanismus mit dem die Erreger das Immunsystem überlisten: Zu Beginn des Infektionszyklus produzieren sie eine längere Version eines Virushüllproteins. Der Körper bildet Antikörper dagegen – die im Kampf gegen die ursprüngliche Struktur des Erregers allerdings unwirksam sind.

DKTK

Überlange Proteine können Krebs auslösen

Wird ein Protein durch eine Genveränderung zu lang, kann das die Entstehung von Krebs begünstigen, wie Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Freiburg sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) erstmals zeigen.

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Aktuelle Meldung

Gesucht: Antikörper, die Malaria-Erreger unschädlich machen

Eine Schutzimpfung gegen den Parasiten Plasmodium falciparum und damit gegen die gefürchtete Malaria tropica sollte idealerweise gleich nach der Übertragung des Erregers greifen. Doch gerade in diesem Stadium der Parasiten-Infektion tut sich die körpereigene Abwehr besonders schwer. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg haben untersucht, welche Art von Antikörpern hier besonders wirksam sind. Gelingt es, künftige Malaria-Impfstoffkandidaten darauf auszurichten, dass das Immunsystem bevorzugt diese effektiven Antikörper entwickelt, könnte dies die Schutzwirkung deutlich verbessern.

Sexualhormone

Wirkung auch auf den Darm

Dass Sexualhormone die Fortpflanzungsorgane regulieren, ist allgemein bekannt. Umstritten ist bislang allerdings, ob und wie sie auf andere Organe des Köpers wirken. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Huntsman Cancer Institute an der University of Utah fanden heraus, dass Ecdyson, ein Sexualhormon der Fruchtfliege, das Verhalten von Darm-Stammzellen und damit auch die Struktur und Funktion des gesamten Organs drastisch beeinflusst. Ecdyson, das den menschlichen Steroidhormonen sehr ähnlich ist, stimuliert das Wachstum der Darm-Stammzellen und fördert damit das Größenwachstum des weiblichen Darms. Das steigert einerseits die Fruchtbarkeit der Weibchen, begünstigt aber andererseits offenbar die Entstehung von Tumoren. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Aktuelle Meldung

Drei DKFZ-Forscher als neue EMBO-Mitglieder gewählt

Für ihre herausragenden Forschungsleistungen wurden Ursula Klingmüller, Ana Martin-Villalba und Aurelio Teleman in die europäische Wissenschaftsorganisation European Molecular Biology Organisation (EMBO) aufgenommen. Die EMBO vereint mehr als 1800 Wissenschaftler, die in ihren Forschungsgebieten als weltweit führend gelten.

17.-18.09.2020

International DKFZ Conference on Cancer Prevention

With the 2nd International DKFZ Conference on Cancer Prevention, we particularly want to promote cooperation with international cancer prevention experts and raise awareness of the topic of prevention in the population.

DKFZ - Der Film

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