Auszeichnung

DKFZ-Forscher zählt zur Weltspitze in der Radiologie

Alexander Radbruch, Radiologe am Deutschen Krebsforschungszentrum, wurde von Fachkollegen in der Kategorie „Radiologische Forschung" in die Gruppe der weltweit einflussreichsten 15 Persönlichkeiten gewählt. International bekannt wurde er in den letzten Jahren durch Studien, in denen er zeigte, dass sich das MRT-Kontrastmittel Gadolinium im Gehirn ablagern kann.

Symposium

Wie Wissenschaftler zu Unternehmern werden

Was unterscheidet erfolgreiche von erfolglosen Start-up-Unternehmen im Bereich der Biomedizin? Um diese Frage dreht sich das internationale Symposium Science Sparks Start-ups am19. September 2017 im Deutschen Krebsforschungszentrum.

DKTK München und Tübingen

Hemmstoffe unterstützen die Immuntherapie bei Leukämie

Neue Immuntherapien gelten als vielversprechender Ansatz bei einer wiederkehrenden Akuten Myeloischer Leukämie (AML). Antikörper eliminieren auch solche Krebszellen, die von den Standardtherapien nicht beseitigt wurden. In Kombination mit bestimmten Hemmstoffen könnte diese Therapieform bei noch mehr Patienten erfolgreich sein, zeigten Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK*) am Klinikum der Universität München und des Tübinger Universitätsklinikums.

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Aktuelle Meldung

Chronischer Zelltod begünstigt Leberkrebs

Leberzellkrebs entsteht besonders häufig, nachdem die Leber durch chronische Krankheit geschädigt worden ist. Unklar war bisher, wie diese Ereignisse auf molekularer Ebene zusammenhängen. Ein internationales Team von Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Universität Zürich hat jetzt gezeigt, dass chronischer Zelltod die Tumorentstehung begünstigt. Je mehr Zellen absterben, desto stärker müssen sich die verbliebenen Zellen teilen. Bei diesen Teilungen häufen sie Mutationen an: ein Nährboden für Leberzellkrebs.

Bild: Universitätsklinikum Heidelberg
Aktuelle Meldung

Ursprung des Hepatitis-B-Virus in Fischen entdeckt

Virologen vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen: Eine neue Virusfamilie in Fischen gibt Einblicke in die Herkunft und in die Evolution des Hepatitis-B-Virus. Die Entdeckung ermöglicht die Rekonstruktion eines Stammbaumes von Hepatitis-B und verwandten Viren. Der Ursprung des Hepatitis-B-Virus steht mit dem Landgang der Wirbeltiere vor ca. 400 Millionen Jahren in Verbindung. Ein neues Gen führte zur Ausbildung einer Hülle und damit zu einer Spezialisierung auf Leberzellen.

Aktuelle Meldung

Entzündungen und Krebs – die neue Ausgabe des einblick ist erschienen

Wenn der Ausnahmezustand zur Regel wird: Chronische Entzündungen stellen eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar. Denn der anhaltende Kampf des Immunsystems gegen echte oder vermeintliche Feinde schadet auf Dauer dem betroffenen Organ. Doch es gibt auch Profiteure: Krebszellen fühlen sich in einer entzündeten Umgebung oft besonders wohl. Warum das so ist und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten, Krebs vorzubeugen und zu behandeln, zeigen wir in der aktuellen Ausgabe des einblick.

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Aktuelle Meldung

Kopf-Hals-Tumoren: Zeit für neue Einblicke in die individualisierte Krebstherapie

Die Bildgebungsmethode der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit dem radioaktiven Markerstoff FMISO ermöglicht es, die Wirkung der kombinierten Radio-Chemotherapie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren vorherzusagen. Fällt die Prognose für den jeweiligen Patienten schlecht aus, könnte die Strahlenbehandlung künftig intensiviert werden, um die Heilungschancen zu verbessern. Ihre Forschungsergebnisse zur FMISO-PET-Bildgebung bei Kopf-Hals-Tumoren stellen Forscher des Dresdner OncoRay-Zentrums, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) im Fachjournal Radiotherapy & Oncology vor (DOI: 10.1016/j.radonc.2017.08.010).

Bild: fotolia, Pavlo Vakrushev
Krebsinformationsdienst

Psychische Faktoren als Ursache für Krebs – was hält die Bevölkerung von dieser Theorie?

Auf der Suche nach Ursachen für Krebs wird immer wieder auf den vermeintlichen Zusammenhang mit psychischen Belastungen hingewiesen. Diese Vorstellung reicht zurück bis in die Antike: Schon Hippokrates vertrat die Anschauung, dass melancholische Menschen eher erkranken. Wie sehen das die Deutschen heute? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums legt aktuelle Daten aus einer repräsentativen Befragung von über 2.000 Männern und Frauen vor. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Eine große Mehrheit ist davon überzeugt, dass seelische Belastungen der Auslöser für eine Krebserkrankung sind – trotz mangelnder wissenschaftlicher Belege.

Aktuelle Meldung

Chaos bei der Zellteilung – wie Chromosomenfehler in Krebszellen entstehen

Krebszellen besitzen häufig zu viele oder zu wenig Chromosomen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, der zu diesen typischen Chromosomenstörungen beiträgt. Die neuen Erkenntnisse bringen die bisherige Vorstellung davon, wie Krebszellen das Chaos bei der Zellteilung überleben, ins Wanken. Das könnte auch ein Umdenken bei bestimmten Therapien erfordern, die in die Chromosomenverteilung eingreifen.

Virtuelle Tour

Das Deutsche Krebsforschungszentrum im Film
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