HITBR offiziell eröffnet

Auf neuen Wegen zu neuen Therapien

In Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Stifter Hans-Werner Hector wurde am 16. Juli das Hector Institute for Translational Brain Research (HITBR) offiziell eröffnet. Die gemeinschaftliche Forschungseinrichtung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Hector Stiftung II untersucht die Veränderung von Nervenzellen bei psychischen Erkrankungen und Hirntumoren. So sollen neue Ansätze für die Entwicklung von Medikamenten gefunden werden. Die Hector Stiftung II fördert die Forschung in den kommenden Jahren anteilig mit 7,5 Millionen Euro.

Schlafkrankheit

Erreger tarnen sich mit Zucker

Dass sich Erreger der Schlafkrankheit durch einen Austausch ihrer Oberflächenproteine der Immunabwehr entziehen, ist lange bekannt. Doch nun fanden Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum eine zusätzliche Strategie der Parasiten, dem Immunsystem zu entgehen: Sie verwirren das Abwehrsystem mit Zucker. Die Zuckerketten am Hüllprotein verhindern die Bindung schützender Antikörper und steigern so die krankmachenden Eigenschaften der einzelligen Erreger.

Krebsinformationsdienst

Neuauflage Ratgeber Prostatakrebs

Die Broschüre „Örtlich begrenzter Prostatakrebs – ein Ratgeber für Betroffene" vom Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt es ab sofort in aktualisierter Fassung und gemäß der neuen Leitlinie. Sie richtet sich an Patienten sowie ihre Familien und informiert in verständlicher Sprache zu Diagnose, Tumorstadien und Behandlungsmöglichkeiten.

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Hirntumoren

Typische Mutation in Krebszellen legt das Immunsystem lahm

Der Austausch eines einzelnen Aminosäurebausteins in einem Stoffwechselenzym kann nicht nur den Grundstein für eine Krebserkrankung legen. Er kann auch das Immunsystem aushebeln, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Universitätskliniken Mannheim und Heidelberg und des Deutschen Krebskonsortiums jetzt veröffentlichen. Damit blockiert er die körpereigene Abwehr im Kampf gegen das veränderte Molekül und vereitelt gleichzeitig Immuntherapien von Hirntumoren. Diese Erkenntnis eröffnet nicht nur neue Einblicke in die Krebsentstehung und -entwicklung. Sie legt auch nahe, dass ein Umdenken bei der Immuntherapie von Tumoren erforderlich ist.

Bewerbungsschluss 15. September 2018

Bewirb dich jetzt für eines von acht DKFZ Postdoctoral Fellowships für zwei Jahre!

Möchtest du deinen nächsten Karriereschritt in einer zukunftsweisenden Forschungsumgebung machen? Bewirb dich als Postdoc am Deutschen Krebsforschungszentrum! Mehr Informationen findest du hier.

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Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Gips-Schüle-Nachwuchspreis an Lorenz Adlung

Am 9. Juli 2018 verleiht die Stuttgarter Gips-Schüle-Stiftung ihren mit insgesamt 17.500 Euro dotierten Nachwuchspreis im Deutschen Krebsforschungszentrum. Die Jury, zu der unter anderem der ehemalige Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg gehört, entschied sich in diesem Jahr für Lorenz Adlung. Als Doktorand im DKFZ hatte Adlung herausgefunden, wie die Steuerung der Blutbildung Therapien gegen Blutkrebs und Blutarmut ermöglicht. Dafür erhält er den ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro. Mit dem Preis honoriert die Gips-Schüle-Stiftung jährlich herausragende Doktorarbeiten in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus Baden-Württemberg.

Aktuelle Meldung

Geschlechtsabhängiger Wirkmechanismus bei Diabetesmedikament entdeckt

Die meisten Diabetesmedikamente greifen nicht an der Ursache der Krankheit an. Anders die Glitazone: Sie verbessern die Insulinempfindlichkeit und können die Umwandlung von ungesundem weißen in fettverbrennendes beiges Fettgewebe fördern. Aufgrund ihrer Nebenwirkungen werden sie dennoch kaum eingesetzt. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchen, wie sich die vorteilhafte Wirkung der Glitazone ohne Nebenwirkungen nutzen ließe. Ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung ist ihnen nun gelungen. Sie haben ein Gen entdeckt, das bei weiblichen Mäusen für die Wirkung der Glitazone entscheidend ist, bei männlichen dagegen nicht.

Forschungspreis

Hohe wissenschaftliche Auszeichnung für Hannah Monyer

Der mit 50.000 Euro dotierte Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften für herausragende wissenschaftliche Leistungen geht in diesem Jahr an die Neurowissenschaftlerin Hannah Monyer vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Hannah Monyer hat mit ihrer Forschung wichtige molekulare Grundlagen des Lernens und Erinnerns aufgeklärt. Dies würdigt die Akademie mit der hohen Auszeichnung.

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