Link zu Seite: Protein-Variante kann Resistenz gegen Schlafkrankheit-Medikament erklären
Aktuelle Meldung

Protein-Variante kann Resistenz gegen Schlafkrankheit-Medikament erklären

Eine bestimmte Variante des Oberflächenproteins VSG der afrikanischen Trypanosomen, den Erregern der Schlafkrankheit, steht mit der Resistenz gegen das wichtige Medikament Suramin in Zusammenhang. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun anhand der Kristallstruktur dieser Proteinvariante eine mögliche Erklärung für die Resistenzbildung finden.

Link zu Seite: Die Datenartistin
Thema des Monats

Die Datenartistin

Die Erforschung und Behandlung von Krebs sind heutzutage ohne hochspezialisierte IT undenkbar. Das aktuelle Thema des Monats dreht sich daher um Data Science am DKFZ und die Bioinformatikerin Angela Goncalves.

Link zu Seite: Erste COVID-19-Impfstoffe kurz vor der Zulassung in Deutschland – was heißt das für Krebspatienten?
Krebsinformationsdienst

Erste COVID-19-Impfstoffe kurz vor der Zulassung in Deutschland – was heißt das für Krebspatienten?

Experten rechnen mit einer Zulassung der ersten Impfstoffe gegen COVID-19 noch vor Weihnachten. Bis es ausreichende Impfstoffmengen gibt, soll die Impfung zuerst Risikogruppen und medizinischem Personal angeboten werden. Wer ist damit gemeint und was heißt das für Krebspatientinnen und -patienten? Was weiß man über Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung bei Krebspatienten? Eine Einschätzung der aktuellen Situation liefert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Unterstützen Sie uns!

Ihre Spende für die Krebsforschung

Fragen zu Krebs?

Wir sind für Sie da: 0800 - 420 30 40
Link zu Seite: BMBF fördert German Biobank Node (GBN) mit 3,5 Millionen Euro
Aktuelle Meldung

BMBF fördert German Biobank Node (GBN) mit 3,5 Millionen Euro

Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung. Mit der Gründung des German Biobank Node (GBN) 2017 als Dachorganisation der deutschen Biobanken ist ein leistungsfähiger Verbund aus 20 akademischen Partnern entstanden: die German Biobank Alliance (GBA). Koordiniert durch den GBN harmonisieren die Partner ihr Qualitätsmanagement und vernetzen sich über eine gemeinsame IT-Infrastruktur. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Arbeiten des GBN nun für weitere drei Jahre mit rund 3,5 Millionen Euro, davon entfallen circa 2,4 Millionen Euro auf die Charité und etwa 1,1 Millionen Euro auf die Partner-Standorte am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und in Jena. Ab 2024 wird der German Biobank Node im Berlin Institute of Health (BIH) verstetigt.

Link zu Seite: Schärfere Augen für die Computertomographie: Metastasen besser beurteilen
Aktuelle Meldung

Schärfere Augen für die Computertomographie: Metastasen besser beurteilen

Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erproben Ärzte derzeit ein neuartiges Verfahren der Computertomographie (CT): Für die Darstellung von Knochenmetastasen bei fortgeschrittenen Brustkrebs-Erkrankungen verglichen DKFZ-Radiologen nun das neue „photonenzählende" CT mit der konventionellen CT-Bildgebung. Ihr Ergebnis: Mit der neuen Technik lassen sich deutlich feinere Strukturen darstellen, als es bisher möglich war.

Link zu Seite: Gerinnungshemmer bremsen Hirnmetastasen bei Mäusen
Aktuelle Meldung

Gerinnungshemmer bremsen Hirnmetastasen bei Mäusen

Damit eine Hirnmetastase entstehen kann, müssen Krebszellen zunächst aus feinen Blutgefäßen ins Hirngewebe vordringen. Dazu beeinflussen sie die Blutgerinnung, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg nun bei Mäusen zeigen konnten. Die Krebszellen fördern aktiv die Bildung von Gerinnseln, was ihnen dabei hilft, sich in den feinen Hirngefäßen festzusetzten und dann durch die Gefäßwand ins Gehirn vorzudringen. Medikamente, die den Gerinnungsfaktor Thrombin hemmen, konnten die Anzahl der Hirnmetastasen in diesem experimentellen Modell reduzieren.

Wegweiser

Alles Wichtige schnell und einfach finden.

Suche nach Forschungsthemen

Link zu Seite: Kombinierte Bildgebung weist den Weg für verbesserte Strahlentherapie bei aggressiven Hirntumoren
Aktuelle Meldung

Kombinierte Bildgebung weist den Weg für verbesserte Strahlentherapie bei aggressiven Hirntumoren

Glioblastome sind besonders aggressive, schnell wachsende Hirntumoren. Auch bei operativer Entfernung und anschließender Strahlen- und Chemotherapie kehren sie meist innerhalb eines Jahres zurück. Fortschritte in der Therapie sind daher dringend nötig. Wissenschaftler aus Dresden und Heidelberg konnten nun erstmals in einer klinischen Studie zeigen, dass sich der individuelle Verlauf der Erkrankung mit einer speziellen Kombinationsdiagnostik aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Magnetresonanztomographie (MRT) deutlich besser als bisher vorhersagen lässt. Die zusätzlich zur Standard-MRT-Untersuchung erfolgte PET-Bildgebung vor Beginn der Radio-Chemotherapie ließ zudem in vielen Fällen Rückschlüsse auf den Ort zu, an dem der Tumor später erneut auftrat. Darüber hinaus lieferten die PET-Bilder Informationen für eine noch präzisere Bestrahlungsplanung.

Link zu Seite: Zweite Pandemiewelle trifft Krebspatienten hart - Krebsinstitutionen richten dringenden Appell an die Bevölkerung
Aktuelle Meldung

Zweite Pandemiewelle trifft Krebspatienten hart - Krebsinstitutionen richten dringenden Appell an die Bevölkerung

Die Covid-19-Pandemie bringt die Kliniken in Deutschland an die Belastungsgrenze. Die Versorgung von Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs ist dadurch deutlich beeinträchtigt. Immer mehr onkologische Eingriffe werden verschoben, diagnostische Untersuchungen und Nachsorge teilweise stark zurückgefahren. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) warnt davor, dass ein weiteres Ansteigen der Corona-Neuinfektionen zu bedrohlichen Situationen für Krebspatienten führen kann und richtet einen Appell an die Bevölkerung: Wer sich vor Infektionen schützt, schützt auch Krebspatienten und Menschen mit anderen schweren Erkrankungen.

Link zu Seite: Künstliche Intelligenz ermöglicht neue Bildgebungsmethoden
Förderung

Künstliche Intelligenz ermöglicht neue Bildgebungsmethoden

Mit seinen „ERC-Consolidator Grants" unterstützt der Europäische Forschungsrat (ERC) exzellente junge Wissenschaftler beim Ausbau ihrer unabhängigen Karriere. Lena Maier Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum erhält die renommierte Förderung nun für ihr Vorhaben, molekulare Gewebeeigenschaften einfach mit Licht zu analysieren. Das besonderes an ihrem Ansatz: Sie nutzt Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) zum einen, um realistische „digitale Zwillinge" medizinischer Geräte und menschlicher Gewebe zu entwickeln. Darüber hinaus hilft die KI dabei, klinische Daten mit den in der virtuellen Umgebung trainierten Algorithmen zu entschlüsseln.

Link zu Seite: Einer für alle
Aktuelle Meldung

Einer für alle

Die KI-basierte Auswertung medizinischer Bilddaten erfordert üblicherweise für jede Fragestellung einen speziell entwickelten Algorithmus. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum präsentieren nun ein neues Verfahren, um selbstlernende Algorithmen für eine Vielzahl verschiedener Bilddatensätze zu konfigurieren – ohne dass dafür Expertenwissen oder außergewöhnliche Rechenleistung erforderlich wäre.

Krebs in der EU

nach oben
powered by webEdition CMS