Lungenkrebs-Screening

Frauen profitieren erheblich

Ist die Computertomographie geeignet, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen? Das haben Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum mit der 2007 gestarteten LUSI-Studie untersucht. Nun liegen die Ergebnisse der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Studie vor: Bei beiden Geschlechtern zusammengenommen reduzierte das Screening die Lungenkrebssterblichkeit leicht, aber nicht signifikant. Bei den Frauen dagegen beobachteten die Forscher eine signifikante Reduktion des relativen Risikos um 69 Prozent. Die Ergebnisse bestätigen vergleichbare europäische Studien, die zusammengenommen starke Argumente für die Einführung eines systematischen Lungenkrebs-Screenings für Hochrisikogruppen liefern.

Tierversuche

Tierexperimentelle Forschung am DKFZ

Das Ziel unserer Arbeit im Deutschen Krebsforschungszentrum ist es, die Ursachen der Krebsentstehung zu entschlüsseln, daraus neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln und neue Wege der Früherkennung und der Prävention abzuleiten. Dabei stehen das Wohl und die Gesundheit des Menschen im Mittelpunkt.

Krebsinformationsdienst

Jetzt neu: Einladungsverfahren zur Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung – was steckt dahinter?

Am 01. Juli fällt der Startschuss. Alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren erhalten von ihren Krankenkassen eine schriftliche Einladung zur Darmkrebs-Früherkennung. Ziel ist es, viele Menschen über die Chancen der Darmkrebs-Früherkennung zu informieren. Mit einer Telefonaktion am 25. und 26. Juni wollen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Stiftung LebensBlicke dabei helfen, offene Fragen zu klären. Unter 0800-420 30 40 beantworten Ärztinnen und Ärzte zusammen mit dem Gastroenterologen Professor Jürgen F. Riemann Fragen rund um das Thema Darmkrebsfrüherkennung.

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Aktuelle Meldung

Startschuss für deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Krebsforschung

Mit dem ersten „Sino-German Round Table Symposium on Cancer Precision Medicine in the Era of Big Data” am 19. und 20. Juni wollen das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Tianjin Medical University Cancer Institute and Hospital ihre zukünftige Zusammenarbeit präzisieren.

Aktuelle Meldung

Ermittlungsverfahren gegen ehemalige DKFZ-Mitarbeiter wird eingestellt

Die auf eine Strafanzeige der Ärzte gegen Tierversuche e.V. im Januar 2019 eingeleiteten Ermittlungen gegen ehemalige Mitarbeiter des Deutschen Krebsforschungszentrums werden mangels Tatverdachts eingestellt.

Synonyme Mutationen

Doch nicht so stumm

Die bislang wenig erforschten so genannten „stummen" bzw. „synonymen" Erbgutveränderungen haben keine veränderten Proteine zur Konsequenz – können aber trotzdem zahlreiche Funktionen der Zelle und damit auch Krankheitsprozesse beeinflussen. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum, von der Universität Freiburg und vom Deutschen Krebskonsortium erstellten nun eine umfassende Datenbank aller je bei Krebs gefunden synonymen Mutationen. Damit schaffen sie ein „Nachschlagewerk", das Krebsforschern auf einen Blick alle verfügbaren Informationen zu jeder einzelnen dieser nur vermeintlich „stummen" Mutationen bereitstellt. Am Bespiel eines wichtigen Onkogens zeigen die Forscher, wie synonyme Mutationen die Funktion dieses Krebstreibers beeinflussen können.

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Suche nach Forschungsthemen

Tierversuche

Wissenschaft wagt sich aus der Deckung

Tierversuche in der Forschung werden in der Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert - die Wissenschaft selbst geht bei dem Thema weitestgehend in Deckung. Mit dem Symposium "Tierexperimentelle Forschung: Quo vadis?" am 6. Juni wollte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) dieser Debatte Raum schaffen. Sind Tierversuche überhaupt noch notwendig und wenn ja, wofür? Wie kann bessere Forschung die Zahl der Tierversuche reduzieren? Welche Alternativen stehen zur Verfügung? Wie lässt sich ausufernde behördliche Regulation vermeiden, ohne dass das Tierwohl eingeschränkt wird? Und wie gelingt es zu verhindern, dass radikale Positionen die Debatte dominieren? Zehn Experten diskutierten gemeinsam mit Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden Württemberg.

Aktuelle Meldung

World Cancer Congress 2022 zu Gast in Berlin

Der World Cancer Congress (WCC) 2022 kommt nach Berlin – das gab die Deutsche Krebsgesellschaft bekannt, die die renommierte internationale Konferenz in Zusammenarbeit mit weiteren nationalen Partnern aus Wissenschaft, Politik und der Selbsthilfe ausrichten wird. Der Kongress wird von der Union for International Cancer Control (UICC), einer internationalen Krebsorganisation, organisiert und findet alle zwei Jahre in einem anderen UICC-Mitgliedsland statt. Der WCC 2022 in Berlin wird unterstützt vom Bundesgesundheitsministerium, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Stiftung Deutsche Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren.

Magen- und Darmkrebs

Geeignete Patienten für eine Immuntherapie mit künstlicher Intelligenz frühzeitig identifizieren

Veränderungen von bestimmten Abschnitten im Erbgut einer Krebserkrankung– den sogenannten Mikrosatelliten – sind ein wichtiger Hinweis darauf, ob bei einem Patienten mit Magen-oder Darmkrebs eine Immuntherapie erfolgreich sein könnte.

DKFZ - Der Film

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