Krebsprävention - eine globale Aufgabe

Gesundheitsminister aus Namibia informiert sich im Deutschen Krebsforschungszentrum

Während die Krebssterblichkeit in den Industrienationen seit Jahren sinkt, steigt sie in anderen Teilen der Welt wie beispielsweise in Afrika dramatisch an. Bernard Haufiku, Minister für Gesundheit und Soziales der Republik Namibia, informierte sich daher bei seinem heutigen Besuch im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) über Präventionsstrategien sowie über die neuesten Erkenntnisse der Tumorvirologie und der Translationalen Onkologie, der Schnittstelle zwischen der Wissenschaft und ihrer praktischen Anwendung.

Förderung

Schnelltests für genauere Diagnose bei Hirntumoren

Neues molekulares Klassifizierungssystem für Meningeome: Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert die Entwicklung von leicht anwendbaren Labortests und Suche nach neuen Therapien mit rund 300.000 Euro am Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum.

Krebsinformationsdienst

Hautkrebsgefahr im Nagelstudio? Wissenschaftler bewerten das Risiko unterschiedlich.

Ob klassisch, neon-bunt oder kunstvoll verziert – professionell lackierte und modellierte Nägel gelten als modischer Hingucker. Die Schattenseite: Die ultraviolette Strahlung der Lampen, mit denen die Pracht üblicherweise gehärtet oder getrocknet wird, steht in dem Verdacht, das Risiko für weißen Hautkrebs zu erhöhen. Die Wissenschaftler schätzen die individuelle Gefahr sehr unterschiedlich ein, empfehlen aber unabhängig von ihren Untersuchungsergebnissen Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung. Dieser Empfehlung schließt sich auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an.

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NAKO

Ein Löwenrudel für das NAKO-Studienzentrum in Mannheim

Die Rhein-Neckar Löwen sind neue Botschafter des NAKO-Studienzentrums in Mannheim. Damit unterstützen die Bundesliga-Handballer die bundesweit größte Gesundheitsstudie, in der insgesamt 200.000 Menschen medizinisch untersucht und zu ihren Gewohnheiten befragt werden. Die Löwen setzen sich damit für ein gesundes Mannheim ein – damit die anvisierten 10.000 Mannheimer Studienteilnehmer bald komplett werden.

Aktuelle Meldung

"Universal-Antikörper" macht verschiedene Erreger unschädlich

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben untersucht, wie es dem Immunsystem gelingt, Krankheitserreger in Schach zu halten. Dabei entdeckten die Forscher erstmals Antikörper, die nicht nur ein bestimmtes Bakterium, sondern verschiedene Mikroorganismen zugleich unschädlich machen können. Die neu entdeckten Antikörper erkennen eine Zuckerstruktur, die sich auf der Oberfläche verschiedener Keime befindet. So reicht eine begrenzte Zahl von Antikörpern aus, um eine große Vielfalt an Mikroorganismen zu kontrollieren.

Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ)

Genetisches Routinescreening für bestimmte kindliche Hirntumoren bald Standard?

Ein internationales Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ), des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) hat zusammen mit Kollegen des St. Jude Children's Research Hospital in Memphis und des Hospital for Sick Children in Toronto erbliche Genveränderungen identifiziert, die zur Entwicklung bestimmter bösartiger Hirntumoren (Medulloblastome) führen können. Aus den Erkenntnissen haben die Wissenschaftler Empfehlungen für das genetische Routine-Screening von Medulloblastom-Patienten abgeleitet.

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Aktuelle Meldung

Junge MINT-Talente: Ausgezeichnete Schülerprojekte beim 13. Schülersymposium

Auf einem „Marktplatz der Ideen" stellten rund 160 Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsprojekte beim 13. Schülersymposium des Life-Sciene Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des ExploHeidelberg am Dienstag, den 8. Mai 2018, vor. Die Nachwuchsforscher aus Heidelberg und der Region präsentierten an diesem Tag im DKFZ ihre Projekte bei einer Posterausstellung und mit Vorträgen. Zudem wurde erstmals der MINT-Schulförderpreis für weiterführende Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar verliehen.

Janeway Gold Medal

Hohe wissenschaftliche Auszeichnung für Michael Baumann

Bei ihrer 100. Jahrestagung zeichnete die American Radium Society Michael Baumann, den Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), mit der „Janeway Gold Medal" aus. Die Medaille, die für bedeutende Fortschritte in der Krebstherapie verliehen wird, zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Radioonkologie.

Vom Molekül zur Therapie

Die neue Ausgabe des einblick ist erschienen

Wie kommen vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell zum Patienten? Bislang vergehen oft viele Jahre, bis neue Verfahren den Weg in die klinische Praxis finden, und nicht selten gerät die Entwicklung komplett ins Stocken. Damit sich das ändert, braucht es translationale Forschung: Ärzte und Krebsforscher müssen eng zusammenarbeiten und geeignete Strategien entwickeln, um die Lücke zwischen Grundlagenforschung und Klinik zu schließen. In der neuen Ausgabe des einblick stellen wir Projekte vor, die genau dieses Ziel verfolgen.

Internationales PhD-Programm am DKFZ

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