Krebsrisikofaktoren und Prävention

Forschungsschwerpunkt

Krebsrisikofaktoren und Prävention

Forschungsschwerpunkt

Krebsrisikofaktoren und Prävention

Sprecher Prof. Dr. Rudolf Kaaks

In Deutschland sterben pro Jahr etwa 220 000 Menschen an Krebs. 490 000 Krebserkrankungen werden jährlich festgestellt. Die derzeitigen Forschungsergebnisse der Molekularbiologie versprechen große Fortschritte bei der Krebsvorbeugung, Diagnose und Therapie. Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Identifizierung von Risikofaktoren (Primärprävention), der Früherkennung (Screening) und Ansätzen, den Fortschritt der Krankheit aufzuhalten (Chemoprävention). Das Krebsforschungszentrum hat eine führende Position auf dem Gebiet zentrenübergreifender epidemiologischer Studien sowie in der Ernährungswissenschaft, Biostatistik und in der Anwendung von Biomarkern (charakteristischen biologischen Merkmalen, die für die Prognose oder Diagnose von Krebserkrankungen entscheidend sind). Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten 20 bis 30 Jahren bis zu 30 Prozent an neuen Krebsfällen verhindert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, richten sich die Hauptanstrengungen des Schwerpunkts auf folgende Punkte:

  • Zusammenführung von Laborforschung, Epidemiologie und klinischen Studien
  • Auf- und Ausbau von Sammlungen biologischer Proben und Datenbanken
  • Einbeziehung der Genom-, Proteom-und Biomarkerforschung in die epidemiologischen und klinischen Studien zu Krebsursachen und Prävention
  • Studien zur Etablierung ursächlicher Zusammenhänge, z.B. zwischen Ernährung und Krebs, Aufklärungsmaßnahmen
  • Forschung und Qualitätskontrolle zu neuen Tests und Programmen zur Früherkennung
  • Charakterisierung neuer Medikamente zur Krebsvorbeugung
  • Forschung auf dem Gebiet der Biostatistik und der methodischen Beratung

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