Translationale Forschung

Translationale Forschung (Kliniknahe Forschung)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gehört zu den wichtigsten Krebsforschungsinstitutionen der Welt und ist insbesondere im Bereich der Grundlagenforschung und der frühen Translationsforschung sehr gut aufgestellt. Damit die Forschungsergebnisse und -entwicklungen zukünftig schneller im klinischen Bereich aufgegriffen werden können und beim Patienten ankommen, setzen wir auf vielfältige Expertisen, hochspezialisierte, vernetzte Infrastrukturen und eine sehr enge Kooperation von Grundlagenforschern und klinisch tätigen Ärzten.
Mit unseren translationalen Standorten in Deutschland sowie deren Verknüpfung mit den Möglichkeiten des DKFZ arbeiten wir daran, die Abläufe zu optimieren und die Ergebnisse schneller für den Patienten nutzbar zu machen. Jeder dieser Standorte wird gemeinsam vom DKFZ mit Partnern in der jeweiligen Hochschulmedizin getragen.

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

© NCT Heidelberg / Philip Benjamin

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen. Neben Heidelberg wird ein NCT Partnerstandort in Dresden aufgebaut.

Krebspatienten am NCT werden nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse behandelt. Gleichzeitig erhalten die Wissenschaftler durch die Nähe von Labor und Klinik wichtige Impulse für ihre praxisnahe Forschung. Das NCT versucht jedem Patienten individualisierte Therapien entsprechend seinen spezifischen Bedürfnissen bereitzustellen – über die Grenzen der traditionellen Fachrichtungen und akademischen Abteilungen hinweg, gemäß einer modernen Präzisionsonkologie. Gemeinsamer Anspruch beider Standorte ist es, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung zu entwickeln. Die NCT Standorte Heidelberg und Dresden sind onkologische Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe.

Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

© DKTK

Neue, vielversprechende Ergebnisse aus der Krebsforschung sollen möglichst schnell in die klinische Entwicklung und Anwendung gelangen. Zur Unterstützung dieses Ziels wurde im Jahr 2012 das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung, kurz DKTK, als eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) gegründet. Mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) als Kernzentrum kooperieren mehr als 20 akademische Forschungseinrichtungen und Universitätskliniken an sieben Partnerstandorten.

Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)

© Flugkraft

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (kurz: KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD). Es ist gleichzeitig Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Ziel ist es, die Biologie kindlicher Krebs- und schwerer Bluterkrankungen wissenschaftlich zu ergründen und vielversprechende Forschungsansätze eng mit der Patientenversorgung zu verknüpfen.

Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz)

© Jürgen Arlt / DKFZ

Im Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) gehen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Forschungsinstitut für Translationale Onkologie (TRON gGmbH) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine enge Kooperation ein. Die Mission des HI-TRON Mainz ist es, basierend auf dem Know-how und den Erfolgen der Partner das Potenzial der individualisierten Immuntherapie zum Wohle krebskranker Menschen voll auszuschöpfen. Das strategische Ziel ist es, Deutschland in der international führenden Liga in diesem innovativen und relevanten Feld zu positionieren. Die Auswahl der Forschungsprojekte erfolgt unter dem strengen Gebot, dass der unmittelbare Wert für den Patienten oberste Priorität hat.

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