Abteilung Epidemiologie von Krebserkrankungen

Prof. Dr. Rudolf Kaaks

Unsere Abteilung betreibt Krebsursachenforschung in Bevölkerungsgruppen mit dem Ziel, Risikofaktoren zu bestimmen und, wenn möglich, zu vermeiden und dadurch Krebserkrankungen vorzubeugen. Wir identifizieren und quantifizieren Risiken, die mit möglichen Krebs erregenden Substanzen in Umwelt und Beruf zusammenhängen. Weiterhin untersuchen wir die Bedeutung von Ernährungsfaktoren sowie von ionisierenden Strahlen bei der Krebsentstehung.

Wir versuchen, Hochrisikogruppen zu identifizieren, d.h. Personen, die im Vergleich zu anderen unter denselben Umweltbelastungen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko aufweisen. Ein solches individuell erhöhtes Krebsrisiko kann durch vererbbare und auch erworbene Faktoren bedingt sein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung von Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung von Krebserkrankungen sowie die Qualitätskontrolle bereits eingeführter Maßnahmen. Aufgrund des bevölkerungsbezogenen Ansatzes haben statistische Methoden und deren Weiterentwicklung in der Epidemiologie einen besonderen Stellenwert.

Kontakt

Prof. Dr. Rudolf Kaaks
Epidemiologie von Krebserkrankungen (C020)
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel: +49 6221 42 2200
Fax: +49 6221 42 2203


Postfach 101949
D-69009 Heidelberg

Ausgewählte Publikationen

  • Barth S. et al. (2015).Treg-mediated immune tolerance and the risk of solid cancers: Findings from EPIC-Heidelberg. J Natl Cancer Inst, 107(11), pii:djv224.
  • Fortner R.T. et al. (2014). Early pregnancy sex steroids and maternal breast cancer: a nested case-control study. Cancer Res, 74(23), 6958-6967.
  • Li K. et al. (2014).Lifestyle risk factors and residual life expectancy at age 40: a German cohort study. BMC Med, 12:59.
  • Nickels S. et al. (2013). Evidence of gene-environment interactions between common breast cancer susceptibility loci and established environmental risk factors. PLoS Genet, 9(3):e1003284.
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