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Stabsstelle Krebsprävention und WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle

Aktuelles

Stabsstelle Krebspraevention | Aktuelles

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Aktionswoche Alkohol der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 08.-16. Juni 2024

Die diesjährige Aktionswoche Alkohol findet vom 08. bis 16. Juni 2024 unter Federführung der DHS statt. Im Fokus der 9. Auflage der bundesweiten Präventionskampagne stehen die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf Dritte. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit über die Risiken des Alkoholkonsums zu informieren und möglichst viele Menschen zum Nachdenken über ihren eigenen Umgang mit Alkohol anzuregen. Unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!" lädt die DHS Menschen in ganz Deutschland dazu ein, sich während des Aktionszeitraums mit eigenen Veranstaltungen oder mit Onlineformaten zu beteiligen.

Die Aktionswoche Alkohol 2024 lebt von der Vielfalt. Als zentrale Dachorganisation der Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe in Deutschland liefert die DHS Ideen für Aktionen und Veranstaltungsformate, entwickelt das Campaigning und macht bundesweit Öffentlichkeitsarbeit. Ab dem Frühjahr 2024 können sich Veranstaltende über die zentrale Plattform www.aktionswoche-alkohol.de anmelden und Materialien bestellen.

Newsletter Tabakentwöhnung

Der neue Newsletter Tabakentwöhnung, Nr. 94, Februar 2024, ist erschienen. Sie können den Newsletter kostenfrei bei who-cc@dkfz.de abonnieren und erhalten ihn dann zukünftig bei Erscheinen per E-Mail.

Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie in der Rubrik Downloads – Newsletter Tabakentwöhnung.

Werbung für Einweg-E-Zigaretten auf Social Media durch Influencer*innen

Das Factsheet "Einweg-E-Zigaretten: Werbung auf Social Media durch Influencer*innen", herausgegeben von Unfairtobacco, gibt einen Überblick über die gesundheitlichen Risiken und Umweltschäden von Einweg-E-Zigaretten. Anhand von ausgewählten Beispielen wird gezeigt, wie diese Produkte auf den sozialen Medien durch Influencer*innen beworben werden. Zielgruppe des Factsheets sind Jugendliche.

Neue Factsheetreihe: Fakten zu Alkohol

Factsheet Titelbilder

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Einige der weitreichenden gesundheitsschädlichen Wirkungen des Alkoholkonsums sind vielen Menschen nicht bewusst. Insbesondere wissen nur verhältnismäßig wenige Menschen, dass Alkoholtrinken das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken – und das bereits bei einem geringen Alkoholkonsum. Die neue Factsheetreihe informiert auf jeweils zwei Seiten anschaulich über den Zusammenhang des Alkoholkonsums mit der Entstehung von Krebs sowie über verschiedene weitere gesundheitliche Aspekte des Alkoholkonsums.

Englische Übersetzungen

Politische Einflussnahme der Tabakindustrie alarmierend: Schlechte Noten für Deutschland im internationalen Vergleich

Tabaklobby-Index Cover

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Deutschland unternimmt nur wenig gegen den Einfluss der Tabakindustrie auf gesundheitspolitische Entscheidungen. Das zeigt der dritte Index zur Einflussnahme der Tabakindustrie in Deutschland, den das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) am 14.11.2023 veröffentlicht hat.

Mehr als 20 weitere Gesundheits- und zivilgesellschaftliche Organisationen zeichnen den Tabaklobby-Index mit.

Auf 40 Seiten zeigt der Tabaklobby-Index, in welcher Form und in welchem Ausmaß die Tabakindustrie Einfluss auf politisch Entscheidungstragende in Deutschland nimmt.

Deutschlands Werte haben sich im Vergleich zu den Vorjahren weiter verschlechtert – von 63 negativen Punkten im Jahr 2020 über 68 Punkte im Jahr 2021 auf 70 Punkte in diesem Jahr. Deutschland steht nun international auf Platz 67 von 90 untersuchten Staaten. Knapp drei Viertel aller untersuchten Staaten tun mehr als Deutschland, um den Einfluss der Tabakindustrie zurück zu drängen.

Werbung für E-Zigaretten über Partnerschaft von Geekvape mit Paris Saint Germain

Ein im Journal "Tobacco Control" neu erschienener Beitrag beleuchtet Sponsoringaktivitäten des E-Zigarettenherstellers Geekvape. Werbung für E-Zigaretten könnte die Produkte für Kinder und Jugendliche attraktiver machen. Geekvape nutzt eine Partnerschaft mit dem Top-Fußballclub Paris Saint Germain (PSG), um seine Marke zu bewerben. PSG ist auch bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland sehr populär, und die Werbung für Geekvape wird auch über soziale Medien verbreitet, die von Kindern und Jugendlichen stark genutzt werden. Somit kann diese Partnerschaft auch in Deutschland Wirkung zeigen.

Repräsentative Umfrage zu Impulsware: Große Mehrheit gegen Platzierung von Süßwaren, Alkohol und Tabak an der Supermarktkasse

Impulsware an Supermarktkasse

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger lehnt die Platzierung von Alkohol, Tabak und Süßwaren in der Kassenzone von Supermärten ab. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg und der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). Jeweils drei Viertel der Befragten sind dagegen, dass Supermärkte Alkohol und Süßwaren im Kassenbereich platzieren. Im Falle der Tabakwaren lehnen zwei Drittel der Befragten diese deutschlandweit gängige Praxis ab. Unter Personen, die früher einmal geraucht haben, sind sogar 72 Prozent dagegen. Dass ausgerechnet gesundheitsschädliche Produkte und krebserzeugende Waren wie Tabakerzeugnisse als Impulsware vertrieben werden, steht seit Jahren in der Kritik.

Pressemitteilung: Repräsentative Umfrage zu Impulsware: Große Mehrheit gegen Platzierung von Süßwaren, Alkohol und Tabak an der Supermarktkasse (PDF)

Infografik: Keine Impulsware an Supermarktkassen! (PDF)

Werbeschranken für ungesunde Lebensmittel: 60 Organisationen fordern Unterstützung von FDP-Parteichef Christian Lindner für Kinderschutz-Gesetz

© dkfz.de

60 Organisationen, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum, appellieren an FDP-Parteichef Christian Lindner, die von Bundesernährungsminister Cem Özdemir geplanten Werbeschranken für Lebensmittel mit einem hohen Zucker-, Fett- oder Salzgehalt zu unterstützen. Mit „großer Sorge" blicke man auf die ablehnenden Äußerungen von Parteivertreter:innen der FDP zu den Plänen für Kinderschutz, heißt es in dem offenen Brief an die Parteispitze, den zahlreiche Verbände, wie medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, Kinderrechtsorganisationen, Eltern- und Pädagogikverbände, Verbraucherschutz- und Ernährungsorganisationen sowie Ärzteverbände und Krankenkassen unterzeichnet haben. Umfassende Werbeschranken für unausgewogene Lebensmittel seien ein wichtiges Instrument zur Förderung einer gesunden Ernährung bei Kindern, mahnt das Bündnis. Mit ihrer Blockadehaltung stelle sich die FDP gegen den einhelligen Konsens in der Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Offener Brief an die FDP-Parteispitze: Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung unterstützen

Gemeinsame Pressemitteilung von der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft, der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten, der Verbraucherzentrale Bundesverband und Foodwatch

Risiken von E-Zigaretten und Tabakerhitzern

Titelbild des Berichts "Risiken von E-Zigaretten und Tabakerhitzern"

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention / Foto: iama_sing/Adobe Stock

Der aktuelle Bericht „Risiken von E-Zigaretten und Tabakerhitzern" fasst die gesundheitlichen Risiken von E-Zigaretten und Tabakerhitzern zusammen und beleuchtet die Auswirkungen des E-Zigarettengebrauchs auf Jugendliche. Weitere Themen sind der Einsatz der Produkte in der Tabakentwöhnung sowie eine mögliche Schadensreduzierung (Harm Reduction) durch diese Lifestyle-Produkte. Um den Einstieg von Jugendlichen und Nicht-Konsumierenden in den Gebrauch der Produkte zu verhindern, das Gesundheitsrisiko für Konsumierende zu minimie­ren und Nicht-Konsumierende vor den Emissionen der Produkte zu schützen, werden Handlungsempfehlungen für die Regulierung dieser Produkte gegeben.

Bericht: Risiken von E-Zigaretten und Tabakerhitzern (PDF)

31. Mai: Weltnichtrauchertag

Informationen zum Weltnichtrauchertag 2023: Grow Food Not Tobacco / #NahrungStattTabak

Alkoholprävention stärken – die Jugend schützen

Bier-Werbeplakat

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

In Deutschland trinken mehr als zwei Drittel der Erwachsenen Alkohol, und von den Jugendlichen gibt rund ein Drittel an, in den letzten 30 Tagen Alkohol konsumiert zu haben. Der tägliche Konsum bereits eines alkoholischen Getränks kann die Gesundheit beeinträchtigen, und mit zunehmendem Konsum steigt das Risiko für Gesundheitsschäden weiter an. Alkohol erhöht das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen, Alkoholabhängigkeit, Lebererkrankungen, Infektionskrankheiten, Herzkrankheiten sowie Unfälle und Verletzungen. In der Folge verursacht der Konsum alkoholischer Getränke in Deutschland jährlich Kosten für die Gesellschaft in Höhe von 57 Milliarden Euro.
Ein einheitliches Mindestalter von 18 Jahren für den Erwerb und Konsum alkoholischer Getränke sowie ein Werbeverbot für alkoholische Getränke können dazu beitragen, den schädlichen Alkoholkonsum – insbesondere von Jugendlichen – zu reduzieren.
Laut einer Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums unterstützen 70 Prozent der Befragten ein Mindestalter von 18 Jahren für den Erwerb und Konsum alkoholischer Getränke und 68 Prozent stimmen für ein umfassendes Verbot von Werbung und Sponsoring für alkoholische Getränke.

Hier können Sie die Factsheets zur Umfrage herunterladen:

Pressemitteilung: Alkohol: Mehrheit der Deutschen für Werbeverbot und höheres Mindestabgabealter (PDF)

Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten: WHO-Nährwertmodell ist praxistauglich für Werberegeln

Werbeplakat für ein Getränk mit reduziertem Zuckergehalt

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Das WHO-Nährwertmodell ist eine geeignete Grundlage für die geplanten Regeln für Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftler:innen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), die Ende April 2023 als Preprintveröffentlicht wurde.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hatte kürzlich mit einer Kampagne eine Beschränkung der Lebensmittelwerbung auf Basis des WHO-Nährwertmodells kritisiert. DANK zeigte mit einem Faktencheck, dass diese Kampagne der BVE irreführend ist.

Pressemitteilung der DANK: Studie mit 660 Produkten: WHO-Nährwertmodell ist praxistauglich für Werberegeln – Gesundheitsbündnis DANK: Aussagen der Werbeindustrie nicht haltbar

Pressemitteilung der DANK: Faktencheck zu Aussagen der Ernährungsindustrie – Wissenschaftsbündnis DANK: „Diese Kampagne ist irreführend auf allen Ebenen"

Was steckt eigentlich in Einweg-E-Zigaretten?

Einweg-E-Zigaretten

© Unfairtobacco

Sie sind bunt, überall zu kaufen und einfach zu bedienen: Einweg-E-Zigaretten oder Disposables. Sie werden als Life-Style-Produkte beworben und diejenigen mit Nikotin können süchtig machen. Das ist besonders für Kinder und Jugendliche gefährlich, die von den vielen Farben und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen stark angesprochen werden.

Im Wesentlichen besteht Einweg-E-Zigaretten aus einer Batterie, etwas Draht, einem Behälter mit Liquid und der Hülle mit einem Mundstück. Das Nikotin im Liquid wird aus Tabak extrahiert. Die Batterien enthalten unter anderem Lithium und Kupfer.

Sobald der Akku leer ist, sind Disposables nichts anderes als Elektroschrott. Aber sie werden vermutlich selten richtig entsorgt. Und so landen ganze Akkus im Müll, und die Rohstoffe werden nicht recycelt.

Unfairtobacco zeigt im Video „Was steckt eigentlich in Einweg-E-Zigaretten", woher Tabak, Lithium und Kupfer kommen und was ihr Anbau bzw. Abbau in Bangladesch, Argentinien und Peru bedeutet. Denn am Anfang dieser Lieferketten stehen die Verletzung von Menschenrechten und die Zerstörung der Umwelt. Diese Probleme stecken natürlich auch in den Lieferketten von E-Zigaretten, die nicht zum Wegwerfen sind.

Große Zustimmung zu freiwilligen Schulimpfungen gegen Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) in Deutschland

Zustimmung der Befragten zu freiwilligen HPV-Impfungen in Schulen nach Altersgruppe
© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Imp­fung gegen Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren. Wer in diesem Alter nicht geimpft wurde, kann die Impfungen bis zum 18. Geburtstag kostenlos nachholen. Auch wenn die HPV-Impfraten in Deutschland über die Jahre hinweg angestiegen sind, so lagen diese im Jahr 2020 weiterhin auf niedrigem Niveau: Bei etwa 51 Prozent beziehungsweise 17 Prozent der 15-jährigen Mädchen und Jungen.

In Deutsch­land wird die HPV-Impfung, wie viele andere Impfungen, vorwiegend von niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen in ihren Praxen durchgeführt. Erfahrungen aus Ländern wie Australien und England zeigen allerdings, dass ein Ange­bot der HPV-Impfung in Schulen eine effektive Strategie ist, um hohe HPV-Impfraten zu erreichen. Experten vertreten daher den Standpunkt, dass ein organisiertes, schulbasier­tes HPV-Impfprogramm die Impfraten auch in Deutschland deutlich erhöhen könnte. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz eines solchen Programms. Eine Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigt, dass 71 Prozent der Befragten freiwillige Angebote der HPV-Impfung in Schulen unterstützen.

Hier können Sie das Factsheet zur Umfrage herunterladen: Große Zustimmung zu freiwilligen Schulimpfungen gegen Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) in Deutschland.

Aktuelle Studie der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten: Zuckerreduktion bei Softdrinks in Deutschland kommt nicht voran

Entwicklung des durchschnittlichen Zuckergehalts in Softdrinks in Deutschland und Großbritannien 2011 bis 2021
© Annals of Nutrition and Metabolism

Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts Euromonitor International den Fortschritt der freiwilligen Zuckerreduktion bei Softdrinks in Deutschland untersucht und mit der Reduktion im gleichen Zeitraum in Großbritannien verglichen. Die Analyse zeigt, dass die Strategie der freiwilligen Zuckerreduktion bei Softdrinks scheitert. Beim aktuellen Tempo der Zuckerreduktion würde das mit der Bundesregierung auf freiwilliger Basis vereinbarte Ziel, den Zuckergehalt in Softdrinks von 2015 bis 2025 um 15 Prozent zu reduzieren, erst in Jahrzehnten erreicht. Großbritannien hingegen hat im gleichen Zeitraum bei vergleichbaren Ausgangswerten eine erhebliche Zuckerreduktion erreicht – ein Zusammenhang mit der Einführung der Herstellerabgabe für Zuckergetränke liegt auf der Hand. Die Studie wird in Annals of Nutrition and Metabolism als „online first" veröffentlicht.

Studie: "Interim Evaluation of Germany's Sugar Reduction Strategy for Soft Drinks: Commitments versus Actual Trends in Sugar Content and Sugar Sales from Soft Drinks"

Pressemitteilung von DANK: "Studie: Zuckerreduktion bei Softdrinks kommt nicht voran – Reduktionsprogramm der Bundesregierung unzureichend"

Gesundheitsminister von Baden-Württemberg fordert Verbot von Einweg-E-Zigaretten

Einweg-E-Zigaretten

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle begrüßt aus Gründen des Umwelt- und Jugendschutzes ausdrücklich, dass Manne Lucha, Gesundheitsminister von Baden-Württemberg und Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz, ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten unterstützt. Ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten ist aus mehreren Gründen sinnvoll.

  • Einweg-E-Zigaretten sind ein Umweltproblem. Für das Plastik und Metall, aus dem die Geräte bestehen, sowie für die in den E-Zigaretten enthaltenen Akkus werden wertvolle Rohstoffe verbraucht. Die Geräte landen nach nur rund 500 bis 600 Zügen daran im Müll, sobald das in ihnen enthaltene Liquid verbraucht ist. Nach Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. wird nur ein geringer Teil der Einweg-E-Zigaretten sachgemäß ins Recycling geführt, ein großer Teil landet im Restmüll (https://www.euwid-recycling.de/news/wirtschaft/muellschwemme-durch-einweg-e-zigaretten-entsorger-fordern-verbot-200922/). Die Folge: Rohstoffverschwendung und Ressourcenverlust. Zudem kann es zu Bränden in den Entsorgungsanlagen kommen.
  • Einweg-E-Zigaretten sind attraktiv für Jugendliche. Die Produkte sind für Jugendliche mit schmalem Geldbeutel erschwinglich und die vielen attraktiven Aromen machen die bunten Geräte für diese Altersgruppe reizvoll.
  • E-Zigaretten sind für Jugendliche ein vermeidbares Gesundheitsrisiko. Das Aerosol von E-Zigaretten enthält Schadstoffe, die die Jugendlichen inhalieren. Tier- und Zellversuche sowie Fallberichte weisen darauf hin, dass der E-Zigarettengebrauch Gesundheitsrisiken birgt. Zudem macht das in vielen Einweg-E-Zigaretten enthaltene Nikotin abhängig.

Das DKFZ unterstützt außerdem die Forderung des Baden-Württembergischen Gesundheitsministers, E-Zigaretten in die Nichtraucherschutzgesetze einzubeziehen. Mit dem Aerosol von E-Zigaretten gelangen Schadstoffe in die Raumluft. Diese werden von dort anwesenden Personen inhaliert und in den Körper aufgenommen. Auch wenn die Schadstoffkonzentration in der Raumluft geringer ist als bei Zigarettenrauch, so bedeutet die Schadstoffbelastung der Raumluft durch E-Zigarettenaerosol insbesondere für sensible Bevölkerungsgruppen wie Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen – beispielsweise Asthma – ein vermeidbares Gesundheitsrisiko. Die Raumluftbelastung durch E-Zigarettenaerosol schränkt die Möglichkeit für sensible Personen ein, am öffentlichen Leben teilzunehmen.
E-Zigaretten in die Nichtraucherschutzgesetze einzubeziehen entspricht dem Wunsch in der Bevölkerung, wie eine aktuelle Umfrage des DKFZ zeigt. Demnach wünschen sich mehr als drei Viertel der Befragten, dass in Nichtraucherbereichen weder E-Zigaretten noch Tabakerhitzer verwendet werden dürfen. (https://www.dkfz.de/de/krebspraevention/Downloads/pdf/AdWfdP/AdWfdP_2022_Zustimmung-Einbeziehung-E-Zig-Tabakerhitzer-NRSchG.pdf).

Start der Europäischen Bürgerinitiative „Verwirklichung einer tabakfreien Umgebung und der ersten tabakfreien Generation Europas bis 2030“

© European Citizens' Initiative - Tobacco Free Europe

Eine Europäische Bürgerinitiative bietet jedem Europäer die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der EU-Politik zu beteiligen. Die Europäische Bürgerinitiativ für eine tabakfreie Genration 2030 fordert eine Welt, die frei von den Gesundheits- und Umweltgefahren des Tabakkonsums ist.

Ziele der Bürgerinitiative
Rauchen verusacht zahlreiche schwere Krankheiten, langes Leiden und vorzeitigen Tod. Zudem hat der Tabakkonsum vom Anbau bis zur Kippe einen großen ökologischen Fußabdruck. Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen verursachen Waldbrände, vergiften Böden und Süßgewässer, belasten die Meere mit Schadstoffen und schädigen die darin lebenden Tiere. Der beste Schutz vor den Gesundheitsgefahren und den Umweltschäden des Rauchens ist es, nicht zu rauchen und den Anteil rauchender Menschen in der Bevölkerung zu senken. Dazu ist Folgendes notwendig:

  1. Einstellung des Verkaufs von Tabakerzeugnissen und nikotinhaltigen Konsumprodukten an Bürgerinnen und Bürger ab Geburtsjahrgang 2010, damit bis 2028 die erste tabakfreie europäische Generation heranwächst.
  2. Aufbau eines europäischen Netzes tabak- und zigarettenstummelfreier Strände und Flussufer, damit diese Umgebungen gesünder und ökologisch nachhaltig werden.
  3. Aufbau eines europäischen Netzes tabak- und zigarettenstummelfreier Nationalparks, um diese zu gesünderen Umgebungen zu machen, ihre Kontamination zu verringern und die Brandgefahr zu senken.
  4. Erweiterung der rauch- und dampffreien Außenbereiche, insbesondere solcher Bereiche, die häufig von Minderjährigen besucht werden (Parks, Schwimmbäder, Sportveranstaltungen und -zentren, Aufführungen und Restaurantterrassen).
  5. Verbot der Tabakwerbung und der Präsenz von Tabak in audiovisuellen Produktionen und in den sozialen Medien, insbesondere der verdeckten Werbung mittels Influencern und Produktplatzierung.
  6. Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu Krankheiten, die durch Tabakkonsum verursacht werden, um die Prognose dieser Krankheiten zu verbessern und sie heilbar zu machen.

Die Bürgerinitiative startete am 16. Januar 2023 und läuft bis zum 16. Januar 2024. Damit die Kommission die im Rahmen dieser Initiative vorgeschlagenen Empfehlungen umsetzen kann, müssen innerhalb eines Jahres 1 Million Unterschriften zur Unterstützung der Initiative gesammelt werden, und in mindestens sieben Staaten muss eine bestimmte Mindestanzahl von Unterschriften (https://eci.ec.europa.eu/029/public/#/screen/home/allcountries) erreicht werden.

Sie können diese Initiative über die Webseite der Europäischen Union unterstützen: https://europa.eu/citizens-initiative/initiatives/details/2022/000005_de

 

Infoflyer für Jugendliche „Die HPV-Impfung schützt vor Krebs“. Eine gemeinsame Aktion von Vision Zero und dem Deutschen Krebsforschungszentrum

© Vizion Zero

Gemeinsam mit Vision Zero gibt das Deutsche Krebsforschungszentrum einen neuen Flyer mit Informationen zur HPV-Impfung heraus. Arztpraxen können den Flyer kostenfrei über hpv-praevention@dkfz.de bestellen.

Die HPV-Impfung schützt vor Krebs (PDF)

Umfrage der WHO zu Alkohol

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Europa gehört zu den Regionen, in denen besonders viel Alkohol getrunken wird. Deutschland liegt im Jahr 2021 mit einem Konsum von 10,6 Litern Reinalkohol pro Kopf und Jahr etwas über dem durchschnittlichen Alkoholkonsum von rund zehn Litern in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Alkoholkonsum schadet der Gesundheit. Einige Krankheiten werden ausschließlich durch Alkoholkonsum verursacht, wie die alkoholische Leberkrankheit und die alkoholinduzierte Pankreatitis. Darüber hinaus ist Alkohol an der Entstehung von über 200 Krankheiten beteiligt, darunter verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauferkrankungen, Typ-2-Diabetes und Atemwegserkrankungen sowie Verletzungen. In Deutschland sterben jährlich über 14.000 Menschen an einer ausschließlich durch Alkohol bedingten Krankheit. Werden zusätzlich die Erkrankungen berücksichtigt, für die Alkoholkonsum nicht die ausschließliche Ursache, aber ein Risikofaktor ist, wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs, liegt die Anzahl sämtlicher auf Alkoholkonsum zurückzuführenden Todesfälle deutlich höher. Die meisten durch Alkoholkonsum verursachten Todesfälle treten im mittleren Lebensalter von 20 bis 50 Jahren auf.

Das WHO-Regionalbüro für Europa hat das Projekt "Evidence into Action Alcohol" (EVID-ACTION) ins Leben gerufen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen eine wirksame Alkoholpolitik zu unterstützen (https://www.who.int/europe/news-room/events/item/2022/12/06/default-calendar/who-europe-launches-evid-action-to-bring-evidence-to-action-to-reduce-alcohol-consumption-and-harms). Im Rahmen dieses Projekts führt sie eine Umfrage zum Alkoholkonsum und zu gesundheitsbezogenen Warnhinweisen auf alkoholischen Getränken durch. 

Sie können das Projekt durch die Teilnahme an der Umfrage unterstützen. Die Umfrage nimmt 5 bis 10 Minuten in Anspruch.

Sie finden die Umfrage unter folgendem Link: https://extranet.who.int/dataformv3/index.php/112836

 

Deutsche wünschen sich Verbesserung der Nichtraucherschutzgesetze

Zustimmung zur Ausweitung der Nichtraucherschutzgesetze auf E-Zigaretten und Tabakerhitzer nach Gruppen von Konsumierenden

Zustimmung zur Ausweitung der Nichtraucherschutzgesetze auf E-Zigaretten und Tabakerhitzer nach Gruppen von Konsumierenden
© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Mehr als drei Viertel der Befragten wünschen sich laut einer Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dass in Nichtraucherbereichen weder E-Zigaretten noch Tabakerhitzer verwendet werden dürfen. Bei der 20. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle fordert das DKFZ daher, dass Bundes- und Landesregierungen diesem breiten Wunsch nachkommen und E-Zigaretten und Tabakerhitzer in die Nichtraucherschutzgesetze einschließen.

Factsheet: Deutsches Krebsforschungszentrum (2022) Große Zustimmung zur Einbeziehung von E-Zigaretten und Tabakerhitzern in die Nichtraucherschutzgesetze. Aus der Wissenschaft für die Politik, Heidelberg (PDF)

Prävention stärken – Krebsfälle vermeiden

Cover der Broschüre: 25 Jahre Stabsstelle Krebsprävention. 20 Jahre WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle. Prävention stärken – Krebsfälle vermeiden

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

25 Jahre Stabsstelle Krebsprävention und 20 Jahre WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle

Die Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums
wurde im Jahr 1997 gegründet. Sie hat den Auftrag, einen spürbaren Beitrag zur Reduzierung von vermeidbaren Krebsrisikofaktoren zu leisten. Lange Zeit lag der Arbeitsschwerpunkt wegen des besonders hohen Präventionspotenzials  im Wesentlichen auf der Reduzierung des Tabakgebrauchs. Ziel ist es, dazu beizutragen, den individuellen und gesellschaftlichen Schaden, den das Rauchen verursacht, zu verringern. Seit einigen Jahren gehört daneben zunehmend die Verringerung anderer Krebsrisikofaktoren zum Aufgabenfeld der Stabsstelle Krebsprävention. So ist es ein bedeutendes Ziel der Stabsstelle Krebsprävention, die HPV-Impfung zu fördern, um durch eine erhöhte Impfquote das Ziel der WHO, bis 2030 90 Prozent der 15-jährigen Mädchen gegen HPV geimpft zu haben, zu erreichen und so HPV-bedingte Krebsarten letztendlich zu eliminieren. Daneben soll die Stabsstelle Krebsprävention das Bewusstsein für die Gesundheitsgefahren des Alkoholkonsums – insbesondere für dessen krebserzeugende Wirkung – erhöhen und schließlich zu einer Verringerung des Alkoholkonsums beitragen. Außerdem ist die Stabsstelle Krebsprävention aktiv in den Bereichen Adipositasprävention und Förderung von Bewegung.


Im Jahr 2002 erhielt die Stabsstelle Krebsprävention von der Weltgesundheitsorganisation (World
Health Organization, WHO) die Anerkennung als WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle.
Dieses hat den Auftrag, über die Gesundheitsgefahren des Tabakkonsums zu informieren und
gesundheitspolitische Maßnahmen zur Verringerung des Tabakgebrauchs zu unterstützen. Seit
der letzten Redesignation im Jahr 2021 gehört es ebenfalls zu den Aufgaben des WHO-Kollaborationszentrums, über die Risiken des Alkoholkonsums, insbesondere im Zusammenhang mit dem Rauchen, aufzuklären und gesundheitspolitische Maßnahmen zur Senkung des Alkoholkonsums zu unterstützen.

Broschüre: 25 Jahre Stabsstelle Krebsprävention. 20 Jahre WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle. Prävention stärken – Krebsfälle vermeiden (PDF)

Tabakkontrollskala 2021 veröffentlicht: Deutschland schneidet weiterhin schlecht ab

© www.tobaccocontrolscale.org

Die Tabakkontrollskala 2021 beschreibt die Tabakpräventionsmaßnahmen, beispielsweise Preiserhöhungen, Nichtraucherschutz, Werbeverbote und Unterstützung beim Rauchstopp, die in 37 europäischen Ländern im Jahr 2021 implementiert waren und vergibt ein Ranking für diese Länder. Deutschland konnte dank des neuen Verbots der Tabakaußenwerbung den letzten Platz des Rankings verlassen, erreicht aber mit nur 44 von 100 erreichbaren Punkten lediglich Rang 34. Damit gehört Deutschland immer noch zu den Ländern, die am schlechtesten abschneiden.

Breites Bündnis für Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren

Ein breites Bündnis von 37 Organisationen, Verbänden und Institutionen, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum, fordert ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren. Bundesregierung und Bundestag sind aufgefordert, durch eine Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes oder der Straßenverkehrsordnung ein gesetzliches Rauchverbot in geschlossenen Fahrzeugen bei Anwesenheit von Minderjährigen sowie Schwangeren zu normieren. Zur Durchsetzung des Verbotes sollten Verstöße mit einem wirksamen Bußgeld geahndet werden.

Verbändeappell „Gesundheitsschutz geht vor – Für ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren" (PDF)

„PS: Melde dich!“ – DKFZ unterstützt Rauchstopp-Kampagne der Bundesregierung

Rauchfrei-Kampagne der Bundesregierung – Plakat

© Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen/fischerAppelt

Tabak erhöht das Lungenkrebsrisiko drastisch, führt zu Atemwegsinfektionen und richtet Schäden an nahezu allen Organen an. Um weiter für einen Rauchstopp zu werben und die Öffentlichkeit auf die negativen gesundheitlichen Konsequenzen hinzuweisen, führt der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen die Kampagne „Deine Chance" fort. Unter dem Namen „PS: Melde dich!" geht sie ab dem 31. Oktober in die nächste Runde.

Das Rauchen erlebt gerade bei den Menschen ab 40 Jahren ein ungesundes Revival. Seit Beginn der Pandemie hat der Tabakkonsum nach ehemals sinkenden Zahlen wieder deutlich zugenommen: Rauchten Ende 2019 noch 27,2 Prozent, lag der Anteil Mitte 2022 bei 37,6 Prozent.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Blienert: „Tabak erlebt leider gerade unter den Menschen ab 40 ein ungesundes Revival. Dabei kann das Rauchen über 200 unterschiedliche Krankheiten auslösen. Auch einen klaren Zusammenhang zwischen häufigem Tabakkonsum und schweren Verläufen von COVID-19-Erkrankungen konnten wir feststellen. Ein weiterer, wichtiger Grund, um mit dem Rauchen aufzuhören."

Im Rahmen der Aktionswoche vom 11. bis 16. November 2022 werden unter dem Titel „PS: Melde dich!" bundesweit praktische Maßnahmen für den Rauchstopp – insbesondere für langjährige Raucherinnen und Raucher ab 40 Jahren – vorgestellt. Die Kampagne des Sucht- und Drogenbeauftragten ist Teil der Bundesinitiative „Rauchfrei leben".

Weitere Informationen zur Kampagne unter: www.nutzedeinechance.de
und unter www.bundesdrogenbeauftragter.de.

Plakate, Postkarten und weitere Materialien zur Kampagne können beim Publikationsversand der Bundesregierung kostenlos bestellt werden.

Rauchfrei-Kampagne der Bundesregierung – Postkarten

© Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen/fischerAppelt

Breites Bündnis fordert umfassenden Schutz von Kindern gegen Junkfood-Werbung

Comic-Charaktere auf Zuckerwürfeln

© foodwatch/Tina Westiner

Werbung beeinflusse „nachweislich die Präferenzen und das Essverhalten" junger Menschen, heißt es in einem offenen Brief an die Parteivorsitzenden von SPD, Grünen und FDP, den zahlreiche medizinische Fachgesellschaften, Forschungseinrichtungen, Elternverbände, Verbraucherschutz- und Kinderrechtsorganisationen sowie Krankenkassen und Ernährungsorganisationen unterzeichnet haben, darunter auch das Deutsche Krebsforschungszentrum. Werbebeschränkungen seien ein „wichtiger Schritt, um Familien dabei zu unterstützen, Kindern eine gesunde Ernährungsweise beizubringen", so das Bündnis.
Ungesunde Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht sind bedeutende Risikofaktoren für die Entstehung von Krebs. Beide Faktoren zusammen sind für fast 15 Prozent aller Krebsneuerkrankungen verantwortlich. Daher ist es auch für die Krebsprävention von Bedeutung, dass Kinder von klein auf eine gesunde Ernährungsweise lernen.

Stabsstelle Krebsprävention/WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle in neuem Look

Wir haben unsere Webseite umstrukturiert und optisch neu gestaltet.

Alkoholatlas Deutschland 2022

Cover Alkoholatlas Deutschland 2022

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Anlässlich der Nationalen Krebspräventionswoche 2022 (dkfz.de) gibt das DKFZ den neu aufgelegten Alkoholatlas Deutschland 2022 heraus. Der Atlas fasst aktuelle Daten zum Alkoholkonsum und seinen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen in einem umfassenden übersichtlichen Grundlagenwerk zusammen. Er soll dazu beitragen, in der Bevölkerung und in der Politik das Bewusstsein für die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf Gesundheit und Gesellschaft zu verbessern und eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen. Gleichzeitig zeigt er auf, welche gesundheitspolitischen Maßnahmen dazu beitragen können, den Alkoholkonsum in der Gesellschaft zu verringern.

Kurzdarstellung des Alkoholatlas Deutschland 2022:

Englische Übersetzung der Kapitel 7 und 8 des Alkoholatlas Deutschland 2022:

Pressemitteilungen:

Trauer um Dr. Martina Pötschke-Langer

ENSP Award for outstanding contribution to Tobacco Control 2022

© dkfz.de

Dr. Martina Pötschke-Langer, Gründerin und langjährige Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am DKFZ, ist nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sie hat für die Tabakprävention Enormes geleistet.

Die Ärztin war eine unermüdliche Kämpferin für den Nichtraucherschutz und die Tabakprävention. Mit ihrem außerordentlichen Engagement und ihrer Hartnäckigkeit hat sie Vieles in Bewegung gebracht und die Tabakkontrolle in Deutschland wesentlich geprägt. Sie leistete einen wichtigen Beitrag zur Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland und trug zur Umsetzung der europäischen Tabakproduktrichtlinie in deutsches Recht bei. Martina Pötschke-Langer beriet politisch Verantwortliche, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die EU-Kommission in Fragen der Tabakprävention und arbeitete in mehreren deutschen, europäischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen mit. Damit leistete sie einen wesentlichen Beitrag zum Nichtraucherschutz und zur Senkung des Raucheranteils in der Bevölkerung.

Im Jahr 2008 erhielt sie für ihr ihre Verdienste um die Aufklärung und über die Risiken des Rauchens und um die Krebsprävention das Bundesverdienstkreuz. Dank ihrer unermüdlichen Arbeit zeichnete die WHO das WHO-Kollaborationszentrum am DKFZ in den Jahren 2007 und 2011 mit dem World No Tobacco Day Award aus. Noch im Ruhestand blieb sie als Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses Nichtrauchen weiterhin in der Tabakprävention aktiv.

Dr. Martina Pötschke-Langer wurde posthum für ihre herausragenden Leistungen in der Tabakkontrolle mit dem European Network for Smoking and Tobacco Prevention (ENSP) Award for outstanding contribution to Tobacco Control ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der siebten ENSP European Conference on Tobacco Control in Heraklion, Kreta, verliehen.

Weltnichtrauchertag

WHO – Poster – World No Tobacco Day 2022 – Poisoning our Planet

© WHO

Der Weltnichtrauchertag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert jedes Jahr am 31. Mai an die Gesundheitsschäden, das große menschliche Leid und die vielen durch das Rauchen verursachten Todesfälle. Dieses Jahr hat die WHO für den Weltnichtrauchertag das Motto „Tobacco – Threat to our environment" ausgegeben.
Die Herstellung von Tabak und der Tabakkonsum haben immense schädliche Auswirkungen auf die Umwelt. Der Tabakkonsum ist eine unnötige Belastung für die ohnehin knappen Ressourcen und empfindlichen Ökosysteme unseres Planeten. Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 8 Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, und der Anbau, die Produktion, der Vertrieb, der Konsum und der dabei produzierte Müll zerstören unsere Umwelt und schädigen die menschliche Gesundheit.

WHO: Weltnichtrauchertag 2022 – Fragen und Antworten

Zigarettenkippen – Gift für die Umwelt

Infografik: Zigarettenkippen – Gift für die Umwelt

© dkfz.de

Zigarettenkippen sind eine ernst zu nehmende Umweltgefährdung. Anlässlich des Weltnichtrauchertags 2022 gibt das DKFZ ein neues Factsheet und eine Infografik zu den Auswirkungen von Zigarettenkippen auf die Umwelt heraus.
Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und mit ihm das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe nehmen den Weltnichtrauchertag zum Anlass, in einer Pressemitteilung über die gravierenden Folgen des Tabakkonsums auf Umwelt und Gesundheit zu informieren. Zudem fordert das Bündnis die Bundesregierung dazu auf, Maßnahmen zur Tabakprävention sowie flankierend zum Umweltschutz umzusetzen und das Angebot nachweislich wirksamer Rauchstopp-Hilfen deutlich auszuweiten.

Memorandum anlässlich des 3. Runden Tisches zur Eliminierung HPV-assoziierter Krebserkrankungen in Deutschland

Der "Runde Tisch zur Eliminierung HPV-assoziierter Krebserkrankungen" hat das Ziel, einen Beitrag zur effektiven Prävention – und letztlich zur Eliminierung – HPV-assoziierter Krebserkrankungen in Deutschland zu leisten. Er bringt seit 2019 jährlich wichtige Akteure der HPV-Prävention in Deutschland zusammen.

Anlässlich des dritten Runden Tisches am 29. September 2021 haben die teilnehmenden Akteure – darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die Deutsche Krebshilfe, die preventa Stiftung, die Allianz gegen HPV, die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung (ÄGGF), der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Hessische Krebsgesellschaft, das HPV-Frauen Netzwerk, der Krebsverband Baden-Württemberg, die Stiftung LebensBlicke sowie die Stiftung Deutsche Krebsgesellschaft ein Memorandum verfasst. Es stellt zentrale Forderungen für eine effektive Prävention HPV-assoziierter Krebserkrankungen in Deutschland an die unterschiedlichen Akteure.

Memorandum anlässlich des 3. Runden Tisches zur Eliminierung HPV-assoziierter Krebserkrankungen in Deutschland am 29.09.2021 (PDF)

Tabakfreies Deutschland 2040 – keine Utopie

Titelseite "Strategie für ein tabakfreies Deutschland 2040"

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Im Jahr 2040 sollen in Deutschland weniger als fünf Prozent der Erwachsenen und weniger als zwei Prozent der Jugendlichen Tabakprodukte oder E-Zigaretten konsumieren. Über 50 Gesundheits- und zivilgesellschaftliche Organisationen fordern von der Politik, sich zu diesem Ziel zu bekennen. Ein nun veröffentliches Strategiepapier nennt zehn konkrete Maßnahmen zur Tabakkontrolle und liefert einen Zeitplan für deren Umsetzung.

Eine kontinuierlich aktualisierte Liste der Mitzeichnenden finden sie unter https://www.dkfz.de/de/krebspraevention/strategie-tabakfrei-2040.html.

Rauchfrei leben – Deine Chance

Rauchfrei leben – Deine Chance

© Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Im Rahmen der Bundesinitiative „Rauchfrei leben" bündelt die begleitende Rauchstopp-Kampagne der Drogenbeauftragten „,Deine Chance" auf der Internetseite nutzedeinechance.de Angebote zur Unterstützung des Rauchstopps der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherungen und des Bundes. Ebenso dort zu finden ist ein Ersparnisrechner, der Rauchern und Raucherinnen verdeutlicht, wie viel Geld sie durch einen Rauchstopp sparen – eine Motivation für den Start in die Rauchfreiheit.

Wer aufhört, gewinnt

Wer aufhört gewinnt

© WHO

Die WHO bietet mit ihrer diesjährigen Kampagne "Commit to quit" Motivation zum Rauchstopp und Unterstützung beim Schritt in die Rauchfreiheit. Über 100 Gründe für den Rauchstopp (deutsche Übersetzung) hat die WHO zusammengetragen. Ein Kurzfilm verdeutlicht die Vorteile eines Rauchstopps.

Tabakatlas Deutschland 2020

Titelbilder Tabakatlas Deutschland 2020 und Tobacco Control in Europe

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Rauchen ist der bedeutendste Krebsrisikofaktor: Etwa jeder fünfte Krebsfall ist durch das Rauchen verursacht. Rauchen ist außerdem der bedeutendste Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen, die in Deutschland Todesursache Nummer eins sind.
Der Tabakatlas Deutschland 2020 verdeutlicht als vollständig überarbeitete Neuauflage des Tabakatlas Deutschland 2015 die Auswirkungen des Rauchens auf Gesundheit und Gesellschaft und zeigt auf, welche Lösungsstrategien zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und zur Verringerung der negativen Effekte des Rauchens auf die Gesellschaft zur Verfügung stehen. Er widmet sich nicht nur dem klassischen Rauchen, sondern auch neuen Produkten, die den Tabakmarkt erobern.
Mit aktuellen Daten, anschaulichen Grafiken und kurzen, prägnanten Texten bietet der Tabakatlas Deutschland 2020 einen raschen, aber dennoch umfassenden Überblick über wichtige Aspekte des Tabak- und Nikotinkonsums, der Tabakindustrie und der politischen Maßnahmen zur Eindämmung des Konsums.

  • Tabakatlas Deutschland 2020 (Einzelseiten, PDF, 50 MB)
  • Tabakatlas Deutschland 2020 (Doppelseiten, PDF, 50 MB)
  • Tabakatlas Deutschland 2020 (eBook, EPUB 3, 70 MB) Hinweis: Zur korrekten Darstellung wird ein fixed layout EPUB 3-kompatibler Reader benötigt, z.B. Adobe Digital Editions (Windows, macOS, Android, iOS), Google Play Books (Android), Apple Books (macOS, iOS), Thorium Reader (Windows, macOS, Linux), Readium (Chrome Browser-Erweiterung)

Kurzdarstellung des Tabakatlas Deutschland 2020:

Englische Übersetzung von Kapitel 8 des Tabakatlas Deutschland 2020:

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