PEAIP: Partizipative Erstellung eines App-basierten Implantatpasses

2020 – 2022 durch das BMG gefördert

In der Medizinprodukte-Betreiberverordnung ist in Deutschland bereits seit 2015 festgelegt, dass jedem Patienten, der ein Implantat erhält, unmittelbar nach dem Einsetzen des Implantates ein Implantatpass ausgehändigt werden muss. Dieser enthält die Kerndaten zu dem Implantat des Patienten. Eine europaweite Regelung ähnlichen Inhalts gilt seit Mai 2020. Der Implantatpass soll immer mitgeführt werden, damit z.B. im Fall eines Unfalls mit entsprechender Operation die notwendigen Informationen für die Ärzte sofort zur Verfügung stehen.

Wir werden in Abstimmung mit Patienten und Selbsthilfegruppen einen Implantatpass für Hüft-, Kniegelenk- und Brustimplantate als mobile Anwendung entwickeln, die im Notfall auch ohne Internet-Verbindung auslesbar sein soll.

Der App-Prototyp soll letztendlich als Open-Source-Software zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig wird ein Konzept für die Eingliederung der App in die relevanten Strukturen im Gesundheitswesen entwickelt.

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