Kommunikation und Marketing

3. Patientenforum des Krebsinformationsdienstes am 10.11.2018 in Heidelberg

Nr. 57a | 31.10.2018 | von jg

Unter dem Motto „Krebsselbsthilfe 2018 – zwischen Gruppentreffen, Chats und Online-Foren" diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe aktuelle Trends. Welchen Stellenwert haben soziale Netzwerke und eHealth-Angebote? Was sind die Chancen, welches die Herausforderungen der Online-Vernetzung? Wie kann und sollte die Selbsthilfearbeit der Zukunft aussehen? Die Veranstaltung wird vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ausgerichtet. Sie beginnt am Samstag, 10. November, um 09:00 Uhr im DKFZ, Im Neuenheimer Feld 280, in Heidelberg.

© Krebsinformationsdienst/DKFZ

Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes sagt mit Blick auf die Veranstaltung: „Die Selbsthilfe hat eine große gesellschaftliche Bedeutung. Viele Krebspatientinnen und -patienten profitieren im Verlauf ihrer Erkrankung enorm von ihren Angeboten. Wir freuen uns auf hervorragende Referentinnen und Referenten, ein buntes Publikum und interessante Diskussionen."

Findet die Zukunft der Selbsthilfe online statt? – das ist die Frage des Tages, die in Vorträgen, Debatten und Workshops ausführlich erörtert und von allen Seiten beleuchtet wird. Vertreter der klassischen Krebsselbsthilfe wie auch online Aktive sind herzlich willkommen, mitzudiskutieren und ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Foren, Chats und Blogs einzubringen. Unter folgendem Link sind Programm, Wegbeschreibung und die Möglichkeit zur Anmeldung zu finden:
https://www.krebsinformationsdienst.de/info/patientenforum2018/index.php 

Am Rande der Vorträge können sich Interessierte von Ärztinnen und Ärzten des Krebsinformationsdienstes individuell beraten lassen. Auch das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das Deutsche Krebskonsortium (DKTK) und die Online-Selbsthilfe-Gruppe NetzwerkStatt Krebs (www.netzwerkstattkrebs.de) sind mit einem Infostand vertreten.

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet alle Fragen rund um das Thema Krebs – am Telefon (0800-420 30 40), per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) sowie in persönlichen Sprechstunden in Heidelberg und Dresden. Das geschulte Ärzteteam geht mit fundierten fachlichen Informationen auf individuelle Fragen ein. Die Internetseite www.krebsinformationsdienst.de liefert aktuelles Wissen, nützliche Tipps und Adressen. Mit eigener Telefonnummer (0800-430 40 50) und E-Mail-Adresse (kid.med@dkfz.de) ist der KID auch Anlaufstelle für medizinische Fachkreise. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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