Kommunikation und Marketing

Egal wie schnell, Hauptsache dabei!

Nr. 20a | 30.05.2016 | von Koh

Bei strahlendem Sonnenschein folgten am Sonntag 600 Läuferinnen und Läufer der Einladung des Deutschen Krebsforschungszentrums zum sechsten „Heidelberger Lauf für die Krebsforschung“. Bei dem Familien-Event gingen Läufer aller Generationen an den Start, auch zahlreiche Laufgruppen aus der Umgebung beteiligten sich. Die Läufer unterstützen damit die Forschung am DKFZ.

© dkfz.de

„Die Ergebnisse auch unserer eigenen Untersuchungen sprechen für sich: Bewegungsmangel ist ein ernstzunehmender Krebsrisikofaktor. Deshalb ist es für das Deutsche Krebsforschungszentrum ein wichtiges Anliegen, die Menschen in Bewegung zu bringen“, sagt Karen Steindorf vom DKFZ. Die Epidemiologin und ihre Familie zählen zu den regelmäßigen Teilnehmern des DKFZ-Laufs. Michael Boutros, der kommissarische wissenschaftliche Vorstand des DKFZ ergänzt: „Wir danken herzlich all den Läufern, die mit ihrer Teilnahme unsere Forschung unterstützen.“

„Unser Lauf wird von Jahr zu Jahr populärer. Die 600 Startnummern waren dieses Mal sofort vergeben. Viele unserer Teilnehmer schätzen die entspannte Atmosphäre ohne Zeitnahme“, sagt Alexandra Stumpf, die Organisatorin der Veranstaltung. Mit dem Startgeld von zehn Euro unterstützen die Läufer die Krebsforschung im DKFZ.

Besonders attraktiv war der Lauf in diesem Jahr auch wegen der vielen hochwertigen Preise, die zahlreiche Unternehmen aus Heidelberg und Umgebung zur Verfügung gestellt hatten. Sie wurden am Ende der Veranstaltung unter allen Teilnehmern verlost. Ganze 19 Mal durfte die Glücksfee Leslie Held Namen aus der Trommel ziehen: Neben vielen Gutscheinen für Restaurantbesuche und Freizeitaktivitäten gab es als Hauptpreise beispielsweise eine Ballonfahrt über Heidelberg und eine GPS-Laufuhr. „Die ist als zusätzliche Motivation für gesundheitsbewusste Läufer gedacht“, sagt Jürgen Treubel von der LIDUCIA Treuhand GmbH, einem der Sponsoren der Veranstaltung. Er und 7 seiner Kollegen hatten sich die Gelegenheit zur Bewegung nicht entgehen lassen: „Ehrensache, dass wir mitlaufen“, so Jürgen Treubel.

Wie im letzten Jahr gab es bei dem Lauf keine Zeitnahme. Es geht nicht um die sportliche Leistung, sondern um das gemeinsame Erlebnis, den Spaß an der Bewegung und um die Gesundheit. Immer mehr Studien belegen, dass moderater Ausdauersport vielen Krankheiten vorbeugt. Auch Krebspatienten während oder nach der Therapie profitieren von sportlicher Aktivität.

Start und Ziel des Spendenlaufs war das Hauptgebäude des Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 280. Die Läufer und Walker konnten sich zwischen zwei verschiedenen Strecken entscheiden: Eine knapp sieben Kilometer lange Variante entlang des Neckars durch die Hauptstraße mit Wendepunkt an der Heiliggeistkirche oder die kürzere von etwa fünf Kilometern bis zum Wendepunkt am Neckarstaden und zurück.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht unter folgendem link zum Download zur Verfügung: http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2016/bilder/spendenlauf2016.jpg


Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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