Kommunikation und Marketing

Ernennung zum Honorarprofessor

Nr. 07 | 27.01.2011

Im Rahmen einer Feierstunde ernannte Prof. Dr. Dieter Leonhard, Rektor der Hochschule Mannheim, am 27.01.2011 Dr. Josef Puchta, Administrativ-kaufmännischer Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg zum Honorarprofessor. Die Hochschule Mannheim würdigt damit zum einen sein großes Engagement als langjähriger Lehrbeauftragte in Studium und Lehre und zum anderen seine Verdienste für die Unterstützung der Hochschule im wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Raum. Mit der Ernennung wird Josef Puchta Mitglied der Hochschule Mannheim.
Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschule Mannheim und des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Prof. Dr. Josef Puchta
© dkfz.de

Es ist der Hochschule Mannheim eine besondere Ehre, dass der Nobelpreisträger und frühere Vorstandsvorsitzender des DKFZ, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen an der Veranstaltung teilnimmt und ein Grußwort spricht. Von 1996 bis 2003 leiteten Harald zur Hausen und Josef Puchta gemeinsam das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Die enge Zusammenarbeit der Hochschule Mannheim mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum wird durch diese Ernennung weiter gefördert. Seit Jahren arbeitet die Hochschule im Rahmen der BioRegion-Aktivitäten, in den beiden Spitzenclustern und in der Fakultät für Biotechnologie mit dem DKFZ, einer der führenden Spitzenforschungseinrichtungen, eng und vertrauenswürdig zusammen. Mehrere Professoren der Hochschule waren vor ihrer Berufung Wissenschaftler am DKFZ und eine Reihe von Absolventen der Hochschule Mannheim sind inzwischen als Mitarbeiter des DKFZ in der Forschung tätig. Dieser Austausch sowie die Möglichkeiten für die Studierenden der Hochschule Mannheim, am DKFZ ein praktisches Studiensemester oder die Abschlussarbeit durchzuführen und schließlich dort auch zu promovieren, werden von Josef Puchta nachdrücklich unterstützt und gefördert.

Josef Puchta wurde 1954 in Altötting geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten in Augsburg und Erlangen-Nürnberg und wurde an der Universität Oldenburg zum Dr. rer. pol. promoviert. 1983 und 1984 hielt sich Josef Puchta zu Forschungsarbeiten in Kanada auf. Von 1987 bis 1992 war er in Berlin bei der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung und in der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie des Landes Berlin tätig. 1992 wurde Josef Puchta zum administrativen Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam bestellt und ist seit dem 1. August 1996 Administrativ-kaufmännischer Vorstand des DKFZ.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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