Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Männer und Krebs – die neue Ausgabe des Magazins „einblick“ ist erschienen

Nr. 46 | 20.09.2012 | von SU

Zum 25-jährigen Jubiläum bringt der „einblick“ eine Sonderreihe heraus – je ein Heft ist Frauen, Männern und Kindern gewidmet. Diesmal stehen die Männer im Mittelpunkt: Die aktuelle Ausgabe stellt die häufigsten Krebserkrankungen bei Männern vor, die damit oft verbundenen Sorgen, aber auch Männer, die als Wissenschaftler, Arzt oder Patient den Kampf gegen den Krebs aufgenommen haben.

© dkfz.de

Verschiedene Krebsarten zu diagnostizieren, Therapien zu verbessern und gleichzeitig den Behandlungserfolg zu dokumentieren – das sind die Ziele von Heinz-Peter Schlemmer und seinen Mitarbeitern in der Abteilung Radiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Die neue „einblick“-Ausgabe beschreibt, welche neuen Verfahren sie dabei einsetzen.

Um Prostatakrebs möglichst frühzeitig erkennen zu können, bieten einige Ärzte ihren Patienten den sogenannten PSA-Test an. Er wurde ursprünglich entwickelt, um den Erfolg einer Prostataoperation überprüfen zu können. Ob der Test jedoch auch für die Früherkennung von Prostatakrebs geeignet ist, wird kontrovers diskutiert. „einblick“ hat mit dem Epidemiologen Nikolaus Becker über die Aussagekraft dieses Verfahrens gesprochen.

In zweiter Generation für die Krebsforschung – kann das gelingen? Erwartet der Vater von seinem Sohn zu viel? Oder hat es der Sohn wegen des bekannten Namens besonders schwer? Zwei Vater-Sohn-Beispiele aus der Krebsforschung zeigen, wie beide in der Wissenschaft Karriere machen können.

Neu: Zusatzinformationen im Internet
Seit diesem Jahr wird jeder „einblick“ ergänzt durch Extras im Internet, unter anderem den „einblick“-Podcast. In der aktuellen Ausgabe geht es um Resistenzen in der Krebstherapie. Außerdem finden sich hier faszinierende Bilder aus der Radiologie und eine Umfrage, welche Faktoren junge Forscher bei ihrer Berufswahl beeinflusst haben – auf www.dkfz.de/einblick  „Zusätzliche Informationen zur aktuellen Ausgabe“.

Weitere Themen im Heft:

  •  Grillen – aber richtig! Tipps für einen unbeschwerten Grillabend
  •  Die Entgiftungsspezialisten – warum die Chemotherapie nicht bei jedem gleich gut wirkt
  •  Zinsen gibt’s hier keine! – Die Gewebebank des NCT stellt sich vor
  •  Der Krebs der jungen Männer – über Ursachen und Heilungschancen bei Hodenkrebs
  •  Prostatakrebs – die Angst vor der Zeit danach
  •  „Wir wollten etwas zurückgeben“ – Albrecht Hornbach fördert Wissenschaftler am DKFZ
  •  „Das Problem sind die vielen Einladungen“ – im Gespräch mit Harald zur Hausen
  •  Überraschend alt – Prostatakrebs gab es schon vor 2700 Jahren
Download: Die neue „einblick“-Ausgabe ist unter
www.dkfz.de/de/presse/veroeffentlichungen/einblick/download/2012/EINBLICK_02_2012.pdf
als PDF verfügbar.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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