Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Über 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 850 Wissenschaftler, erforschen die Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Entwicklung neuer Verfahren für die Klinik sind in den letzten Jahren am DKFZ entscheidende Fortschritte erzielt worden. Diese haben 2008 in der Verleihung des Nobelpreises für Medizin an Prof. Harald zur Hausen für seinen herausragenden wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung von humanen Papillomviren (HPV) eine ganz besondere Anerkennung erfahren. Daneben klären die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert.
Signalweg in Krebszellen braucht Säure: Neue Ziele für maßgeschneiderte Therapie?Der so genannte Wnt-Signalweg spielt eine wichtige Rolle während der Embryonalentwicklung, in Stammzellen aber auch bei Krankheiten wie Krebs. Bindet das Wnt-Eiweiß an seinen Rezeptor auf der Zelloberfläche, führt das über mehrere Zwischenschritte innerhalb der Zelle schließlich dazu, dass Tumorsuppressor-Gene abgeschaltet und damit die Zellteilung ausgelöst wird. mehr |
Werner Franke wird 70Professor Dr. Werner W. Franke, weltweit anerkannter Zellbiologe, feiert am 31. Januar 2010 seinen 70. Geburtstag. Seit 1973 erforscht Franke im Deutschen Krebsforschungszentrum das Proteinskelett der Zellen - seine Arbeiten führten zu einer besseren Diagnose vieler Krebserkrankungen. Der breiten Öffentlichkeit ist Werner Franke vor allem für seinen unermüdlichen Kampf gegen das Doping im Spitzensport bekannt. mehr |
Erstmals bevölkerungsweit belegt: Darmspiegelung schützt vor Krebs – möglicherweise auch kleine Darmspiegelung von großem NutzenBei Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre einer Darmspiegelung unterzogen haben, finden sich viel seltener fortgeschrittene Vorstufen von Darmkrebs. Insbesondere im linken Bereich des Darms ist das Risiko für Darmkrebs und seine Vorstufen drastisch vermindert, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ermittelten. Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs. mehr |
Heidelberger Anita- und Cuno-Wieland-Preis 2010 an Professor Dr. Hartmut Döhner verliehenProfessor Hartmut Döhner hat am 6. Februar 2010 für seine Verdienste um die translationale Krebsforschung in Heidelberg den mit 50.000 Euro dotierten Anita- und Cuno-Wieland-Preis erhalten. Er ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Ulm und Sprecher des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU). Die Verleihung fand im Anschluss an das Frühjahrssymposium des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg NCT statt, das intensiv die translationale Krebsforschung vorantreibt. mehr |
"Die lila Engel sind eine wichtige Stütze für unsere Patienten"Die „Lila Damen“ der Ökumenischen Krankhaushilfe am Universitätsklinikum Heidelberg sind am 6. Februar 2010 für ihre ehrenamtliche Arbeit mit der mit 5.000 Euro dotierten Förderung der Alois Hirdt-Erben und Wieland-Stiftung ausgezeichnet worden. mehr |
Über 300 Gäste beim Jahresempfang des Deutschen KrebsforschungszentrumsWeit über 300 Gäste waren am 4. Februar, dem Weltkrebstag, der Einladung zum Jahresempfang des Deutschen Krebsforschungszentrums gefolgt. Professor Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des DKFZ, stellte in seiner Ansprache neue Abteilungs- und Arbeitsgruppenleiter vor und gab einen Überblick über die aktuellen Forschungsvorhaben. mehr |
Ausgewählte wissenschaftliche Veröffentlichungen (in englischer Sprache) |
Neues Verfahren lokalisiert gentherapeutische Vektoren in klinischer Gentherapie |
Molekulare Ereignisse nach Gentherapiestudie zur Chronischen Granulomatose aufgeklärt |