Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Über 2.200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon über 1.000 Wissenschaftler, erforschen die Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Entwicklung neuer Verfahren für die Klinik sind in den letzten Jahren am DKFZ entscheidende Fortschritte erzielt worden. Diese haben 2008 in der Verleihung des Nobelpreises für Medizin an Prof. Harald zur Hausen für seinen herausragenden wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung von humanen Papillomviren (HPV) eine ganz besondere Anerkennung erfahren. Daneben klären die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert.
Individuelle Prognose durch genetische Analyse von HirntumorzellenDie Analyse von Veränderungen im Erbgut von Ependymomen, einer relativ häufigen Gruppe von Hirntumoren, ermöglicht den behandelnden Ärzten eine präzisere Vorhersage des Krankheitsverlaufs. Ihre Ergebnisse stellten die Forscher um Dr. Stefan Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg im Journal of Clinical Oncology vor. mehr |
Genverlust schützt Mäuse vor BluthochdruckWissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen zum ersten Mal, dass das Gen Junb die Kontraktion von Gefäßen reguliert. Dadurch wird die Entstehung von Bluthochdruck beeinflusst. Die Ergebnisse erschienen nun in der Fachzeitschrift "The Journal of Clinical Investigation". mehr |
Prostatakrebs punktgenau diagnostizieren: Heidelberger Urologie etabliert als eine der ersten Kliniken weltweit neues Ultraschall-VerfahrenAls eine der ersten Kliniken weltweit hat die Urologische Universitätsklinik Heidelberg in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum seit kurzem ein neues Prostata-Biopsiesystem in Betrieb genommen. Das Verfahren dient der Erkennung von Prostatakrebs und kombiniert die Hochfeld-Magnet-Resonanz-Tomographie (Hochfeld-MRT) als bestes bildgebendes Verfahren für die Prostata mit einer neuen Ultraschall-Technik. mehr |
DKFZ begrüßt uneingeschränkten Nichtraucherschutz in BayernDie Bürgerinnen und Bürger von Bayern haben ein Zeichen für den Gesundheitsschutz gesetzt: 61 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten beim Volksentscheid in Bayern zum Nichtraucherschutz für ein vollständiges Rauchverbot in der Gastronomie. mehr |
7,5 Millionen Euro für die genetische Analyse von ProstatakrebsDas Deutsche Krebsforschungszentrum, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Martiniklinik Eppendorf erhalten in den kommenden fünf Jahren 7,5 Millionen Euro für die weitere Erforschung der genetischen Ursachen von Prostatakrebs. Das teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung gestern in Berlin mit. mehr |
DKFZ unterstützt internationales SchüleraustauschprogrammDrei Schülerinnen des Biotechnologischen Gymnasiums der Pforzheimer Johanna-Wittum-Schule werden vom 14. August bis 25. September 2010 sechs Wochen an einer amerikanischen Schule verbringen und dabei auch ein Forschungspraktikum absolvieren. mehr |
ÜbersichtWird der zelluläre Todesschalter umgelegt oder nicht? (zum Text) |