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Übergewicht vermeiden – Krebs vermeiden!

Krebs lässt sich verhindern, indem man Übergewicht vermeidet: Experten der International Agency for Research on Cancer (IARC) haben für die Neuauflage des „Handbuchs der Krebsprävention" die Datenlage erneut geprüft. Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum war maßgeblich an der aktuellen Bewertung beteiligt.

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Wie schwarzer Hautkrebs seine eigene Ausbreitung fördert

Pigmentzellen, aus denen der bösartige schwarze Hautkrebs (Melanom) entsteht, versenden kleine Bläschen mit dem Farbstoff Melanin, der die Haut vor UV-Strahlung schützt. Bei Melanomzellen sind in den Bläschen zusätzlich winzige RNA-Moleküle enthalten, die Bindegewebszellen in den unteren Hautschichten umprogrammieren. So schafft sich das Melanom selbst eine „Nische", in der es sich in der Nähe der Blutgefäße einnistet, was sein Wachstum und seine Ausbreitung fördert. Dies entdeckten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums gemeinsam mit Kollegen von der Universität Tel Aviv. Die Forscher testeten auch Wirkstoffe, die in diesen Prozess eingreifen und damit die Krebsausbreitung bremsen könnten.

Wikimedia Commons/Olearys
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Proteinarme Ernährung verbessert Zucker-Stoffwechsel

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten, dass eine proteinarme Diät bei Mäusen die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch steigert. Nach Umstellung auf proteinreduzierte Diät bildeten sich sogar Insulinresistenzen zurück – unabhängig vom Köpergewicht und der Gesamtenergiezufuhr. Auch bei jungen Freiwilligen senkte eine kurzzeitige proteinarme Ernährung den Insulin- und Blutzuckerspiegel. Der Effekt wird durch eine zentrale Stress-Antwort der Leberzellen gesteuert.

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„Kommunikation und Krebs“: Neuer einblick auch als App

Während Menschen, die selbst nicht betroffen sind, das Thema Krebs oft lieber von sich fernhalten, möchten viele Patienten gerne über ihre Krankheit sprechen. Sie haben Fragen zur Therapie oder suchen jemanden, dem sie ihre Gefühle und Gedanken anvertrauen können. Auch in der Krebsforschung ist das Thema Kommunikation wichtig: Schließlich nimmt die Krankheit meist dadurch ihren Lauf, dass Zellen die Signale ihrer Umgebung nicht mehr richtig „verstehen". Wir haben deshalb den aktuellen einblick dem Thema „Kommunikation und Krebs" gewidmet.

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Prostatakrebs-Ratgeber neu aufgelegt

Ab sofort bietet der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums die informative Broschüre „Örtlich begrenzter Prostatakrebs – ein Ratgeber für Betroffene" in aktualisierter Fassung an. Sie richtet sich an Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde und informiert in verständlicher Sprache zu allen relevanten Themen rund um die Erkrankung: Diagnose, Tumorstadien, Rückfallrisiko, Bösartigkeit und Behandlungsmöglichkeiten.

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Psoriasis-Medikament bremst Wachstum und Metastasierung von Krebszellen

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum prüfen einen vielversprechenden Wirkstoff gegen Tumoren des Immunsystems. Bei dieser Erkrankung haben die Krebszellen „verlernt“ auf Signale zu reagieren, die den programmierten Zelltod Apoptose einleiten. Die neue Substanz stellt diese Fähigkeit wieder her und bremst so das Wachstum und vor allem die Metastasierung der Tumoren.

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Eine Million Euro für eine neue Norovirus-Therapie

Noroviren lösen weltweit die meisten Fälle von Darmgrippe aus, doch es fehlt nach wie vor an gezielten Therapien gegen die Erreger. Grant Hansman aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es gelungen, eine Art Miniatur-Antikörper – sogenannte Nanobodies – herzustellen, die Noroviren in der Kulturschale zerstören können. Das Bundesforschungsministerium stellt nun 1.164.000 Euro zur Verfügung, um die Nanobodies zu einer wirksamen Therapie gegen Noroviren weiterzuentwickeln.

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