Einfarbige Darstellung eines Dreifachfluoreszenzbildes von Gewebekulturzellen. Erkennbar sind Zellkern, Strukturen des Zellskeletts und Zell-Zell-Verbindungsorganellen.
Auswertung eines DNA-Chips oder "Microarrays". Jeder Punkt signalisiert, ob ein bestimmtes Gen im untersuchten Gewebe abgelesen wird oder nicht. Mit dieser hochautomatisierten Analysemethode werden in Zukunft gerade im Bereich der Krebsforschung komplexe Diagnosen erleichtert.
Gewebeschnitt eines Kolonkarzinoms (Darmkrebs). Darmkrebs ist Gegenstand von Studien, die Wissenschaftler des Forschungsschwerpunktes "Krebsrisikofaktoren und Prävention" erheben.
Dendritische Zellen (Bildmitte) spielen eine Schlüsselrolle bei Krebsimpfungen: Sie lenken den Angriff des Immunsystems auf den Tumor, indem sie den T-Killerzellen ein Fahndungsbild der Tumorzellen präsentieren.
Rechnergesteuerte Strahlenblende („Multi-Leaf-Kollimator“)
Transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme von humanen Papillomviren (HPV). Für seine Entdeckung, dass HPV-Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen, erhielt Prof. Harald zur Hausen 2008 den Nobelpreis für Medizin.
Die Abteilungen des Forschungs- schwerpunktes "Translationale Krebsforschung" sind im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) verankert. Das Tumorboard des NCT ist ein interdisziplinäres Konsil, in dem die Wissenschaftler und Ärzte Therapieempfehlungen erarbeiten.
Antikörper sind Proteine, die bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen und als Reaktion auf bestimmte Stoffe, so genannte Antigene, gebildet werden. Ein Forschungsschwerpunkt des DKFZ geht der Frage nach, welche Rolle das Immunsystem bei Krebs spielt.