DKTK Tübingen

2,5 Millionen Euro für die Entwicklung einer neuen Krebs-Immuntherapie

Wissenschaftler vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am Universitätsklinikum Tübingen entwickelten einen vielversprechenden bispezifischen Antikörper zur Immuntherapie von Prostatakrebs und von so genannten Plattenepithelkarzinomen, die etwa an Lunge, Haut oder Gebärmutter entstehen können. Der Antikörper bindet sowohl an Krebszellen als auch an Abwehrzellen und löst so eine Immunreaktion gegen den Tumor aus. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt nun aus ihrem Validierungsfonds 2,5 Millionen Euro bereit, um den Antikörper zur Marktreife zu bringen.

Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle

Nichtrauchen ist erst der Anfang: Auch andere Krebsrisiken sind vermeidbar

Mindestens ein Drittel der Krebsfälle wäre vermeidbar, würde jeder einzelne konsequenter auf einen gesunden Lebensstil achten. Aufgabe der Politik ist es, die Bürger dabei durch geeignete gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu unterstützten. Im Bereich der Tabakprävention wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrere solcher politischen Maßnahmen umgesetzt. Gegen andere, ebenso vermeidbare Krebsrisikofaktoren unternimmt die Politik bisher aber noch wenig. Diese Herausforderungen der Krebsprävention sind ein wichtiges Thema bei der 14. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, die am 30.11. im Deutschen Krebsforschungszentrum startet.

Aktuelle Meldung

Weniger Krebserkrankungen bei AIDS – aber keine Entwarnung

Trotz hochwirksamer Therapien beeinträchtigen auch heute noch zahlreiche gesundheitliche Probleme das Leben von HIV-Infizierten. Zumindest bei einer gesundheitlichen Frage gibt es jedoch gute Nachrichten. Die für eine AIDS-Erkrankung charakteristischen Krebserkrankungen sind seltener geworden, allen voran das Kaposi-Sarkom der Haut.

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DKTK Essen / Düsseldorf

Essener Ärzte erhalten Auszeichnung für die besten Studien zur Krebsentstehung und Behandlung

Gleich zwei Wissenschaftler im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK*) wurden mit dem höchsten Preis der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) der deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet. Die Ärzte Wilfried Eberhardt und Jens Siveke der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) erhalten die Preise für die „beste wissenschaftliche Publikation“ und die „beste klinische Studie“ für ihre Forschung an Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

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Aktuelle Meldung

„Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg“ geht an den Start

Neue Diagnose-und Therapiemöglichkeiten schaffen, um krebskranken Kindern gezielter helfen zu können – mit diesem Ziel haben das Universitätsklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) das „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT* Heidelberg" (kurz: KiTZ), ein Therapie- und Forschungszentrum für pädiatrische Onkologie und Hämatologie, gegründet. Die Dietmar Hopp Stiftung wird das Vorhaben mit einer Summe von 20 Millionen Euro für den Neubau des Zentrums unterstützen, wie SAP-Gründer und Mäzen Dietmar Hopp auf einer Pressekonferenz am 23. November bekannt gab.

30 Jahre Krebsinformationsdienst

Wichtiger als je zuvor!

Jedes Jahr erkranken mehr Menschen an Krebs, 2015 waren es rund 490.000 neu Betroffene allein in Deutschland. So ist es nicht überraschend, dass auch der Bedarf nach zuverlässiger Information kontinuierlich steigt: Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortete im vergangenen Jahr rund 34.000 individuelle Anfragen aus ganz Deutschland – so viele wie nie zuvor! Jeden Monat informierten sich außerdem zwischen 450.000 und 635.000 Nutzerinnen und Nutzer auf den Internetseiten www.krebsinformationsdienst.de. Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und psychosoziale Berater nutzen und schätzen den Fachkreise-Service krebsinformationsdienst.med seit dem Jahr 2014.

NAKO-Studienzentrum Mannheim

MRT-Studie als Investition in die präventive Medizin

Die NAKO ist Deutschlands größte Gesundheitsstudie. In fünf der bundesweit 18 NAKO-Studienzentren sind insgesamt 30.000 NAKO-Teilnehmer eingeladen, zusätzlich zum normalen Untersuchungsprogramm auch an einer Magnetresonanz-Tomographie (MRT) teilzunehmen. Im Winter 2015 startete auch das Studienzentrum Mannheim mit den bildgebenden Untersuchungen. Nun hat der tausendste Mannheimer NAKO-Teilnehmer die einstündige MRT-Untersuchung durchlaufen.

Virtuelle Tour

Das Deutsche Krebsforschungszentrum im Film
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