aktuelle Meldung

Dresdner Krebsspezialist Michael Baumann wird Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums

Das Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat Prof. Michael Baumann einstimmig als Vorstandsvorsitzenden und Wissenschaftlichen Stiftungsvorstand des DKFZ in Heidelberg gewählt. Michael Baumann hat sich in den vergangenen Jahren als Direktor der Strahlentherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sowie als Direktor am Institut für Radioonkologie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und des OncoRay-Zentrums als erfolgreicher Mediziner, Krebsforscher und Wissenschaftsmanager erwiesen. Der Anstellungsvertrag ist unterzeichnet, so dass Michael Baumann zum 1. November 2016 ans DKFZ wechseln kann, das er gemeinsam mit Prof. Josef Puchta, dem Kaufmännischen Vorstand, leiten wird.

NCT Heidelberg

Entscheidungen in der letzten Lebensphase

Die moderne Medizin hat die Anzahl der Behandlungsmöglichkeiten in nahezu jeder Krankheitssituation vergrößert. Dadurch sind Patienten, medizinisches und pflegerisches Personal stärker als bisher gefordert, aktiv zu entscheiden, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht.

Unterstützen Sie uns!

Ihre Spende für die Krebsforschung

Fragen zu Krebs?

Wir sind für Sie da: 0800 - 420 30 40
Photograph by Graham Beards, distributed under a CC BY-SA 3.0 and present on Wikimedia Commons.
aktuelle Publikation

Liquid Biopsy: Krebsspuren im Blut spiegeln Therapieerfolg

Die Liquid Biopsy (flüssige Biopsie) ist möglicherweise eine vielversprechende Methode zur frühen Therapiekontrolle bei Lungenkrebspatienten. Dies zeigen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Thoraxklinik Heidelberg. Die Forscher verknüpften die Befunde der Liquid Biopsy mit den klinischen Daten der Patienten und konnten so in Echtzeit verfolgen, wie die Tumoren auf Krebsmedikamente ansprachen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der neuesten Ausgabe von Scientific Reports veröffentlicht.

aktuelle Meldung

Multiples Myelom: Mutationen machen Krebszellen resistent

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung im Knochenmark. Sie führt zu einer übermäßigen Anzahl an bestimmten Immunzellen, den Plasmazellen, die wiederum einen Überschuss an Antikörpern produzieren. Das stört die normale Blutbildung und schwächt die Knochensubstanz. Folgen sind Knochenschmerzen und -brüche sowie Blutarmut und Einschränkungen der Nierenfunktion. Das Multiple Myelom kann zwar mit Medikamenten behandelt werden, allerdings entwickeln sich häufig Resistenzen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Universitätsklinikum in Heidelberg haben nun herausgefunden, dass bestimmte Mutationen der Grund dafür sein können.

Behr-Symposium

Stammzellforschung: von der Krebsursache zum medizinischen Fortschritt

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) veranstaltet vom 18. bis 20.
September das Internationale Heinrich F.C. Behr-Symposium. Bereits zum sechsten
Mal treffen sich rund 400 Experten aus aller Welt, um auf der alle zwei Jahre
ausgerichteten Tagung über Stammzellen, Krebs und Krebsstammzellen zu berichten
und zu diskutieren.

Wegweiser

Alles Wichtige schnell und einfach finden.

Suche nach Forschungsthemen

Auszeichnung

Lasker-Preis für Ralf Bartenschlager

Ralf Bartenschlager, Virologe und Krebsforscher am Universitätsklinikum Heidelberg
und am Deutschen Krebsforschungszentrum, erhält den mit 250 000 Dollar dotierten
Lasker~DeBakey Preis für klinisch-medizinische Forschung. Der Lasker-Preis, den die
New Yorker Lasker-Foundation jährlich in drei Kategorien vergibt, ist die höchste
medizinisch-wissenschaftliche Auszeichnung in den USA. Viele Preisträger haben
später den Medizin-Nobelpreis erhalten. Bartenschlager war es mit seiner
Arbeitsgruppe erstmals gelungen, das Hepatitis C-Virus im Labor zu vermehren. Damit
schufen sie die wesentliche Voraussetzung dafür, zielgerichtete Medikamente gegen
das Virus zu entwickeln, das bei chronischer Infektion zu Leberzirrhose und
Leberkrebs führt.

Forschungsergebnisse

Wie Blutgefäßzellen die Ausbreitung von Brustkrebs fördern

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben gemeinsam mit Londoner Kollegen entdeckt, dass das Protein Endosialin eine Schlüsselrolle bei der Metastasierung von Brustkrebs spielt. Produzieren bestimmte Zellen der Blutgefäßwand viel Endosialin, so können Brustkrebszellen leichter in die Blutbahn eindringen und sich so im Körper ausbreiten. Die Forscher sehen in Endosialin einen potentiellen Biomarker, um das Risiko für die Metastasierung einzuschätzen. Wirkstoffe gegen Endosialin könnten möglicherweise sogar die Metastasierung aufhalten.

virtuelle Tour

das Deutsche Krebsforschungszentrum im Film
nach oben