Forschung

Forschung

Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) forschen Wissenschaftler in über 70 Abteilungen, Forschungsgruppen und klinischen Kooperationseinheiten.  Diese sind sieben Forschungsschwerpunkten zugeordnet, die regelmäßig international begutachtet werden.

Im Forschungsschwerpunkt Zell- und Tumorbiologie untersuchen Wissenschaftler, welche Signalwege innerhalb der Zelle und zwischen Zellen für das Wachstum, die Ausbreitung und das Überleben von Krebszellen verantwortlich sind. Auch die Rolle von Tumorstammzellen bei der Entstehung und Ausbreitung von Krebs untersuchen Wissenschaftler in diesem Forschungsschwerpunkt.

Forscher des Schwerpunktes Funktionelle und strukturelle Genomforschung beschäftigen sich mit den genetischen Grundlagen von Krebs. Dazu vergleichen sie das Erbgut von Krebszellen mit dem gesunder Zellen. Anhand der Ergebnisse können sie neue Zielstrukturen für Diagnostik und Therapie entdecken und überprüfen. Bioinformatiker und Systembiologen verwerten die Daten aus Genomforschung und Tumorbiologie.

Im Forschungsschwerpunkt Krebsrisikofaktoren und Prävention führen Wissenschaftler epidemiologische Studien durch, um Zusammenhänge zwischen beispielsweise Umweltfaktoren und der Entstehung von Krebs aufzudecken.  Darüber hinaus identifizieren sie krebsvorbeugende Substanzen und klären deren Wirkmechanismen auf.

Wissenschaftler untersuchen im Forschungsschwerpunkt Tumorimmunologie, wie sich Zellen des Immunsystems entwickeln, wie sie dem programmierten Zelltod erliegen oder wie sie gegen Krebs aktiviert werden können. Ziel ist es,  die Rolle des Immunsystems bei Krebs zu verstehen und neue Impfstrategien sowie Antikörper- und Zelltherapien zu entwickeln.

Um Tumoren im Körper besser sichtbar zu machen, müssen bildgebende Verfahren ständig weiterentwickelt werden. Hieran arbeiten Wissenschaftler im Schwerpunkt Bildgebung und Radioonkologie. Außerdem entwickeln die Wissenschaftler neue strahlentherapeutische Verfahren, um auch bewegliche Tumoren gezielt zu bekämpfen, und dabei gleichzeitig  gesundes Gewebe zu schonen.

Viren können Krebs auslösen. Wie das funktioniert, untersuchen Wissenschaftler im Forschungsschwerpunkt Infektionen und Krebs. Ihr Ziel ist es, Impfstoffe gegen virusbedingte Krebserkrankungen zu entwickeln. Auch Viren, die Krebszellen abtöten, sind Gegenstand der Forschung, da diese zur Behandlung bestimmter Krebsarten geeignet sein können.

Im Forschungsschwerpunkt Translationale Krebsforschung werden Ansätze der Prävention, Diagnostik und Therapie in die klinische Anwendung übertragen. Auf diese Weise  lassen sich  Ergebnisse aus der Grundlagenforschung direkt in der Klinik nutzen. Die Abteilungen dieses Schwerpunkts sind als Forschungsprogramme des DKFZ im  Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg verankert.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle Abteilungen und Forschungsgruppen des DKFZ.

Um die Forscher des DKFZ bei der Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen bestmöglich zu unterstützen, existieren sechs Zentrale Einheiten (Core Facilities). Sie bieten Dienstleistungen und wissenschaftliches Know-how, bündeln Ressourcen und steigern dadurch die Effektivität des gesamten Forschungszentrums.

Weil Krebsforschung starke Partner braucht, unterhält das DKFZ eine Vielzahl an nationalen wie internationalen Kooperationen und ist Mitglied zahlreicher Allianzen.

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