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Klinische Kooperationseinheit Neuropathologie

Prof. Dr. Andreas von Deimling

Beispiel für die Entwicklung eines diagnostischen Tests. Der von uns entwickelte Antikörper H09 erkennt spezifisch IDH1 Protein mit der Mutation R132H. Alle Tumorzellen stellen sich in kräftigen Braun- und normales Hirngewebe in schwachen Blau- und Grau-Tönen dar.
Vergrößerte Ansicht Beispiel für die Entwicklung eines diagnostischen Tests. Der von uns entwickelte Antikörper H09 erkennt spezifisch IDH1 Protein mit der Mutation R132H. Alle Tumorzellen stellen sich in kräftigen Braun- und normales Hirngewebe in schwachen Blau- und Grau-Tönen dar.

Die Klinische Kooperationseinheit Neuropathologie beschäftigt sich mit der Molekulargenetik von Gehirntumoren des Kindes- und Erwachsenenalters und der molekularen Referenzanalyse für Gehirntumorstudien.
Prof. A. Korshunov untersucht in enger Kooperation mit anderen DKFZ-Arbeitsgruppen kindliche Gehirntumoren. Wir konzentrieren uns auf Medulloblastome, pilozytische Astrozytome und Ependymome und nehmen am Internationalen Krebsgenom Konsortium (ICGC) teil.
Bei den Gehirntumoren der Erwachsenen interessieren uns besonders die diffusen astrozytären und oligodendroglialen Tumoren mit IDH1-Mutationen. Dr. D. Capper und F. Sahm charakterisieren diese und andere Mutationen und entwickeln diagnostische Verfahren. Dr. S. Pusch führt funktionelle Untersuchungen an mutiertem IDH1 und CIC durch.
Die Neurofibromatose 1 wird durch Mutationen im NF1-Gen, welches Neurofibromin kodiert, hervorgerufen. Dr. D. Reuss und seine Arbeitsgruppe entschlüsseln neue Mechanismen von Neurofibromin, welche zur Tumorentstehung beitragen.
Unser molekulardiagnostisches Programm wird von PD Dr. D. Capper geleitet und unterstützt zahlreiche klinische Studien z.B. durch die Analyse von Tumor-Suppressor- oder Onkogenen. Unsere klinischen Partner vergleichen diese Daten mit klinischen Parametern. Die klinische Kooperationseinheit Neuropatholgie ist, vertreten durch die Mitarbeiter Prof. A. von Deimling, Prof. A. Korshunov, PD Dr. D. Capper, Dr. D. Reuss und Dr. F. Sahm, zentral in die Ausarbeitung der Richtlinien für die WHO Klassifikation von Gehirntumoren eingebunden.

Ausgewählte Publikationen

Reuss DE, Sahm F, Schrimpf D, Wiestler B, Capper D, Koelsche C, Schweizer L, Korshunov A, Jones DT, Hovestadt V, Mittelbronn M, Schittenhelm J, Herold-Mende C, Unterberg A, Platten M, Weller M, Wick W, Pfister SM, von Deimling A: ATRX and IDH1-R132H immunohistochemistry with subsequent copy number analysis and IDH sequencing as a basis for an "integrated" diagnostic approach for adult astrocytoma, oligodendroglioma and glioblastoma. Acta Neuropathol 129 (1), 133-46, 2015.

Korshunov A, Ryzhova M, Hovestadt V, Bender S, Sturm D, Capper D, Meyer J, Schrimpf D, Kool M, Northcott PA, Zheludkova O, Milde T, Witt O, Kulozik AE, Reifenberger G, Jabado N, Perry A, Lichter P, von Deimling A, Pfister SM, Jones DT: Integrated analysis of pediatric glioblastoma reveals a subset of biologically favorable tumors with associated molecular prognostic markers. Acta Neuropathol 2015.

Sahm F, Reuss D, Koelsche C, Capper D, Schittenhelm J, Heim S, Jones DT, Pfister SM, Herold-Mende C, Wick W, Mueller W, Hartmann C, Paulus W, von Deimling A: Farewell to oligoastrocytoma: in situ molecular genetics favor classification as either oligodendroglioma or astrocytoma. Acta Neuropathol 128 (4), 551-59, 2014.

Schweizer L, Koelsche C, Sahm F, Piro R, Capper D, Reuss D, Pusch S, Habel A, Meyer J, Göck T, Jones D, Mawrin C, Schittenhelm J, Becker A, Heim S, Simon M, Herold-Mende C, Mechtersheimer G, Paulus W, König R, Wiestler O, Pfister S, von Deimling A: Meningeal hemangiopericytoma and solitary fibrous tumors carry the NAB2-STAT6 fusion and can be diagnosed by nuclear expression of STAT6 protein. Acta Neuropathol 125 (5), 651-58, 2013.

Letzte Aktualisierung: 18.02.2016 Seitenanfang