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Zell- und Tumorbiologie

Forschungsschwerpunkt Zell- und Tumorbiologie

Sprecher Prof. Dr. Andreas Trumpp

Jede Krebserkrankung nimmt ihren Anfang in einer einzelnen Zelle. Wenn sich in deren Erbmaterial bestimmte Veränderungen angesammelt haben, die Reparaturmechanismen nicht mehr beheben können, bricht die Zelle aus dem streng kontrollierten Gleichgewicht von Wachstum und Erneuerung aus - und beginnt, sich unkontrolliert zu vermehren. Um neue Ansätze in der Krebstherapie entwickeln zu können, ist es daher notwendig, das komplexe Geschehen in Zellen und ihre Wechselwirkungen untereinander zu verstehen. Die Abteilungen und Arbeitsgruppen des Forschungsschwerpunkts erforschen die Mechanismen der Differenzierung von Zellen, das heißt, wie sie sich in die verschiedenen Zell- und Gewebetypen mit ihren unterschiedlichen Aufgaben spezialisieren. Dabei kommen vorwiegend zell- und molekularbiologische Methoden und genetisch veränderte Tiermodelle zum Einsatz. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die Steuerung der Herstellung Zelltyp-spezifischer Proteine und deren Funktionen. Außerdem werden die Veränderungen im Erbmaterial untersucht, die Tumoren entstehen lassen oder begünstigen.

Zwischen dem Forschungsschwerpunkt Zell- und Tumorbiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums und dem Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg wurde 2007 eine strategische Allianz gegründet. Zu den Internetseiten der DKFZ-ZMBH-Allianz.

Letzte Aktualisierung: 01.03.2016 Seitenanfang