Pressemitteilungen

Nr. 51 | 01. Dezember 2016 | von am/Koh

DKTK Tübingen: 2,5 Millionen Euro für die Entwicklung einer neuen Krebs-Immuntherapie

Der bispezifische Antikörper aktiviert T-Zellen und bewirkt, dass sie Krebs...
© J.Chiu, G.Jung

Wissenschaftler vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am Universitätsklinikum Tübingen entwickelten einen vielversprechenden bispezifischen Antikörper zur Immuntherapie von Prostatakrebs und von so genannten Plattenepithelkarzinomen, die etwa an Lunge, Haut oder Gebärmutter entstehen können. Der Antikörper bindet sowohl an Krebszellen als auch an Abwehrzellen und löst so eine Immunreaktion gegen den Tumor aus. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt nun aus ihrem Validierungsfonds 2,5 Millionen Euro bereit, um den Antikörper zur Marktreife zu bringen.
Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 50 | 30. November 2016 | von ks/Koh

Nichtrauchen ist erst der Anfang: Auch andere Krebsrisiken sind vermeidbar

© Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK)

Mindestens ein Drittel der Krebsfälle wäre vermeidbar, würde jeder einzelne konsequenter auf einen gesunden Lebensstil achten. Aufgabe der Politik ist es, die Bürger dabei durch geeignete gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu unterstützten. Im Bereich der Tabakprävention wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrere solcher politischen Maßnahmen umgesetzt. Gegen andere, ebenso vermeidbare Krebsrisikofaktoren unternimmt die Politik bisher aber noch wenig. Diese Herausforderungen der Krebsprävention sind ein wichtiges Thema bei der 14. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, die am 30.11. im Deutschen Krebsforschungszentrum startet.

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Nr. 49 | 28. November 2016 | von jg/Koh

Weniger Krebserkrankungen bei AIDS – aber keine Entwarnung

© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Trotz hochwirksamer Therapien beeinträchtigen auch heute noch zahlreiche gesundheitliche Probleme das Leben von HIV-Infizierten. Zumindest bei einer gesundheitlichen Frage gibt es jedoch gute Nachrichten. Die für eine AIDS-Erkrankung charakteristischen Krebserkrankungen sind seltener geworden, allen voran das Kaposi-Sarkom der Haut.

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Nr. 48 | 24. November 2016 | von AM

DKTK Essen / Düsseldorf: Essener Ärzte erhalten Auszeichnung für die besten Studien zur Krebsentstehung und Behandlung

Prof. Helmut Oettle (Stellvertretender Vorsitzender), Prof. Volker Heineman...
© AIO

Gleich zwei Wissenschaftler im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK*) wurden mit dem höchsten Preis der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) der deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet. Die Ärzte Wilfried Eberhardt und Jens Siveke der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) erhalten die Preise für die „beste wissenschaftliche Publikation“ und die „beste klinische Studie“ für ihre Forschung an Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

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Nr. 47b | 23. November 2016

„Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg“ geht an den Start

Prof. Dr. Andreas Kulozik, Prof. Dr. Olaf Witt, Dietmar Hopp, Annika, Prof....
© Universitätsklinikum Heidelberg

Neue Diagnose-und Therapiemöglichkeiten schaffen, um krebskranken Kindern gezielter helfen zu können – mit diesem Ziel haben das Universitätsklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) das „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT* Heidelberg" (kurz: KiTZ), ein Therapie- und Forschungszentrum für pädiatrische Onkologie und Hämatologie, gegründet. Die Dietmar Hopp Stiftung wird das Vorhaben mit einer Summe von 20 Millionen Euro für den Neubau des Zentrums unterstützen, wie SAP-Gründer und Mäzen Dietmar Hopp auf einer Pressekonferenz am 23. November bekannt gab.

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Nr. 47 | 21. November 2016 | von ah

30 Jahre Krebsinformationsdienst: Wichtiger als je zuvor!

Was Patienten fragen: Brustkrebs- und Prostatakrebs weit vorne.
© dkfz.de

Jedes Jahr erkranken mehr Menschen an Krebs, 2015 waren es rund 490.000 neu Betroffene allein in Deutschland. So ist es nicht überraschend, dass auch der Bedarf nach zuverlässiger Information kontinuierlich steigt: Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortete im vergangenen Jahr rund 34.000 individuelle Anfragen aus ganz Deutschland – so viele wie nie zuvor! Jeden Monat informierten sich außerdem zwischen 450.000 und 635.000 Nutzerinnen und Nutzer auf den Internetseiten www.krebsinformationsdienst.de. Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und psychosoziale Berater nutzen und schätzen den Fachkreise-Service krebsinformationsdienst.med seit dem Jahr 2014.

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Nr. 46a | 17. November 2016 | von Koh

NAKO-Studienzentrum Mannheim: MRT-Studie als Investition in die präventive Medizin

Eine Mitarbeiterin der NAKO-Gesundheitsstudie prüft MRT-Bilder am Monitor
© NAKO Gesundheitsstudie

Die NAKO ist Deutschlands größte Gesundheitsstudie. In fünf der bundesweit 18 NAKO-Studienzentren sind insgesamt 30.000 NAKO-Teilnehmer eingeladen, zusätzlich zum normalen Untersuchungsprogramm auch an einer Magnetresonanz-Tomographie (MRT) teilzunehmen. Im Winter 2015 startete auch das Studienzentrum Mannheim mit den bildgebenden Untersuchungen. Nun hat der tausendste Mannheimer NAKO-Teilnehmer die einstündige MRT-Untersuchung durchlaufen.

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Nr. 46 | 14. November 2016 | von Koh

Mit Forschung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Illustration der Bauchspeicheldrüse
© Wellcome Library, London

Krebs der Bauchspeicheldrüse zählt zu den aggressivsten Tumorarten, bisher verfügbare Therapien können gegen die Erkrankung meist nur wenig ausrichten. Daher engagieren sich Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum intensiv im Kampf gegen diese Erkrankung. Sie fanden heraus, was die Krebsart so widerstandfähig gegen Medikamente macht und warum die Tumoren so früh im Körper streuen. Auf der Basis dieser Ergebnisse erproben sie Schizophrenie-Medikamente, neue Wirkstoffe und sogar Viren gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs.

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Nr. 45c | 04. November 2016

MdB Dr. Stefan Kaufmann besucht das Deutsche Krebsforschungszentrum

Prof. Michael Baumann, Dr. Stefan Kaufmann, Prof. Josef Puchta (v.l.n.r.)
© dkfz.de

Nr. 45 | 04. November 2016 | von AM

DKTK Berlin: Anschub für die Krebstherapie mit Tumoren aus der Petrischale

Darmkrebszellen wachsen zu dreidimensionalen Organoiden in der Kulturschale...
© Dr. Joseph Regan

Krebserkrankungen können durch unterschiedliche genetische Veränderungen des menschlichen Erbmaterials entstehen. Eine Herausforderung der Medizin besteht darin, für jeden Patienten eine auf diese genetischen Unterschiede zugeschnittene Behandlung zu finden. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Charité Comprehensive Cancer Center Berlin erhalten jetzt 2,6 Millionen Euro, um gemeinsam mit regionalen Biotech-Unternehmen Testsysteme für ein personalisiertes Medikamenten-Screening verfügbar zu machen. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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