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Häufigkeit, Ausprägung und Behandlung von krebsbedingter Fatigue in Deutschland

Studienleitung:

Dr. Martina Schmidt

Co-Studienleitung:

Prof. Dr. Karen Steindorf

Kurzbeschreibung

Nach einer Krebstherapie ist neben dem Behandlungserfolg auch die Lebensqualität von großer Bedeutung. Wir möchten darum die Forschung und Entwicklung patientenorientierter Angebote und Behandlungen weiter vorantreiben, um häufige Nebenwirkungen wie etwa Fatigue (extreme Erschöpfung) zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Dazu ist die FiX-Studie ein wichtiger Schritt. In Deutschland fehlen weiterhin Leitlinien zur Behandlung von krebsbedingter Fatigue sowie systematisch erhobene, vergleichende Daten zu Prävalenz und Schweregrad von Fatigue bei den unterschiedlichen Krebsarten.

Ziel der Studie ist es daher, bestehende Probleme sowie Patientengruppen mit besonders großem Handlungsbedarf hinsichtlich Fatigue zu identifizieren.

In Zusammenarbeit mit dem Epidemiologischen Krebsregister Baden-Württemberg wurden Patienten*innen rund zwei Jahren nach einer Krebsdiagnose kontaktiert und gebeten, an einer kurzen Befragung teilzunehmen. Insgesamt wurden 2508 Teilnehmer*innen eingeschlossen (verteilt über die 15 häufigsten Tumorarten). Mit Hilfe eines Fragebogens wurden unter anderem Informationen zur Ausprägung und Behandlung von krebsbedingter Fatigue sowie zur Lebensqualität erhoben. Eine erneute Befragung ist nach ca. zwei Jahren geplant, um das längerfristige Befinden nach einer Krebserkrankung zu erforschen. Die Ergebnisse der Studie werden zur Entwicklung patientenorientierter Behandlungen der krebsbedingten Fatigue beitragen.

Aktueller Stand

Die Rekrutierungsphase der FiX-Studie lief von März 2018 bis Juli 2019. Die Daten sind ausgewertet und in 2 Publikationen veröffentlicht. Im Dezember 2020 startete die Follow-up Befragung.

Kontakt

Dr. Martina Schmidt
Tel.: 06221 42 2220
E-Mail: m.schmidt@dkfz.de

Die FiX-Studie auf einen Blick

  • Studienziel: Erhebung der Häufigkeit, Ausprägung und Behandlung krebsbedingter Fatigue in Deutschland für die 15 häufigsten Tumorarten
  • Zielgruppe: Krebspatienten*innen (≥ 18 Jahre) und mit einer seit ein bis zwei Jahren bestehenden Erstdiagnose
  • Epidemiologische Studie

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