Über die Krebspräventionswoche

Prävention hat Potenzial

Jahr für Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs – Tendenz steigend. Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden können. Dieser Anteil ließe sich ihrer Ansicht nach mit Erkenntnissen einer verbesserten Präventionsforschung noch weiter steigern.

Mit der Krebspräventionswoche, die jährlich im September stattfindet, machen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe auf das große Potenzial der Prävention aufmerksam. Dabei steht jedes Jahr ein anderer Lebensstil-Faktor, der das Krebsrisiko beeinflusst, im Fokus.

DAS ZIEL: KREBS ENTSTEHT ERST GAR NICHT

Strategische Partnerschaft mit der Deutschen Krebshilfe

Um ihre Kräfte im Kampf gegen Krebs zu bündeln und auf die Möglichkeiten der Prävention aufmerksam zu machen, sind die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum eine strategische Partnerschaft eingegangen. 

Gemeinsam möchten die beiden Organisationen Krebsrisiken erforschen, Lebenswelten gesünder gestalten und Menschen zu einem bewussteren Verhalten motivieren.

Zum Auftakt ihrer Kooperation riefen die Deutsche Krebshilfe und das DKFZ vom 10. bis 13. September 2019 erstmals die erste Nationale Krebspräventionswoche unter dem Motto „Prävention ist machbar, Herr Nachbar! Aktiv gegen Krebs" aus.

Hier erfahren Sie mehr über das Potenzial der Krebsprävention

Das DKFZ und die Deutsche Krebshilfe werden darüber hinaus ein Nationales Krebspräventionszentrum in Heidelberg errichten. Hier soll vereint unter einem Dach verstärkt Präventionsforschung durchgeführt werden. Weitere Elemente sind eine Präventionsambulanz und ein Informationszentrum. Ziel ist es, Präventionsprogramme zielgruppengerecht für den bundesweiten Einsatz zu entwickeln. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 25 Millionen Euro.

Die strategische Partnerschaft der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ ist ein Beitrag zur Nationalen Dekade gegen Krebs, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Januar 2019 ausgerufen hat.

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