Prof. Dr. Ana Martin-Villalba

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Prof. Dr. Ana Martin-Villalba studierte Medizin an der Universität Murcia in Spanien und in Leeds, Großbritannien. Sie schloss ihr Studium 1995 ab und erhielt ihren Doktortitel im Jahr 1998 von der Universität Heidelberg, wo sie die Rolle von Todesliganden (CD95L, TNF und TRAIL) bei der Apoptose im menschlichen Gehirn nach einem Schlaganfall untersuchte.

Nach kurzer klinischer Tätigkeit am Universitätsklinikum Heidelberg folgte eine Tätigkeit als Projektleiterin in der Abteilung von Prof. Dr. Peter Krammer am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. 2006 wurde Prof. Dr. Martin-Villalba Leiterin der Juniorgruppe Molekulare Neurobiologie am DKFZ. Noch im selben Jahr wurde sie für ihre Arbeiten im Bereich der Regeneration nach Rückenmarksverletzungen und Behandlung von Hirntumoren mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstädter-Nachwuchspreis sowie dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Auch in 2006 erhielt sie den Walther und Christine Richtzenhain-Preis für ihre Forschung über die Rolle des CD95-gesteuerten programmierten Zelltods bei Schädigungen und in der Entwicklung des zentralen Nervensystems. Im Jahr 2011 wurde sie zur Professorin der Universität Heidelberg ernannt und erhielt die W3 Professur für „Neurobiologie von Gehirntumoren“. Im gleichen Jahr wurde sie zur Abteilungsleiterin der Abteilung Molekulare Neurobiologie am DKFZ ernannt. Außerdem hat sie 2011 erfolgreich den Master of Management der Helmholtz-Akademie der Führungskräfte abgeschlossen. Ihre Arbeiten auf dem Gebiet der ZNS Regeneration wurden 2017 mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet.

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