Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
Erläuterung zum Untersuchungsverfahren
Die Ultraschalluntersuchung – auch Sonographie genannt – ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem verschiedene Organe und Körperregionen untersucht werden können. Dabei werden hochfrequente Schallwellen genutzt, die für den Menschen nicht hörbar sind. Die Schallwellen werden vom Körper unterschiedlich reflektiert und vom Ultraschallgerät in Bilder umgewandelt. So können beispielsweise Bauchorgane, Blutgefäße, Muskeln, Gelenke oder die Schilddrüse dargestellt werden.
Die Untersuchung ist schmerzfrei, strahlungsfrei und in der Regel ohne Risiken. Deshalb wird sie häufig zur Diagnostik und Verlaufskontrolle eingesetzt.
Technische Ausstattung
ACUSON Sequoia (Siemes)
Untersuchungsablauf
- Für die Untersuchung liegen oder sitzen Sie bequem auf einer Untersuchungsliege.
- Auf die Haut wird ein Gel aufgetragen, das die Übertragung der Schallwellen verbessert.
- Anschließend bewegt der Arzt oder die Ärztin einen kleinen Schallkopf über die zu untersuchende Körperregion. Der Ultraschallkopf muss gelegentlich stärker angepresst werden. Dies kann manchmal unangenehm sein - bitte teilen Sie dies dem/der untersuchenden Arzt oder Ärztin sofort mit.
- Die Bilder erscheinen dabei direkt auf einem Monitor.
- Je nach Fragestellung kann die Untersuchung nur wenige Minuten oder etwas länger dauern.
- In manchen Fällen sind besondere Vorbereitungen notwendig, zum Beispiel nüchternes Erscheinen bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraums oder eine volle Harnblase bei Untersuchungen im Beckenbereich. Hierüber werden Sie vorab informiert.
Für die gewöhnliche Ultraschalluntersuchung über die Haut bestehen grundsätzlich keine bekannten schädlichen Wirkungen oder relevanten Kontraindikationen. Die Untersuchung kann auch bei Schwangeren und Kindern bedenkenlos durchgeführt werden.