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Deutschlandweite Blumenkampagne für krebskranke Kinder

Ein junger Mann sitzt auf einem Fahrrad, das mit bunten Blumen geschmückt ist. Er lächelt und posiert in einem Park mit blühenden Bäumen im Hintergrund. Die Umgebung ist grün und einladend, ideal für einen Frühlingsausflug.
KiTZ Patient Mailo Grühn setzt sich mit seinem Radsport für die deutschlandweite Spendenkampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ ein.

Vom 20. April bis zum 16. Mai können deutschlandweit wieder Blumen zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher gekauft und verschenkt werden. Mit der Kampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ macht das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) auf die dringend notwendige Forschung für bessere Krebstherapien im Kindes- und Jugendalter aufmerksam und sammelt dafür Spenden. Unterstützt wird die Aktion auch in diesem Jahr vom Fachverband Deutscher Floristen e.V. (FDF) sowie der Fleurop AG.

 

Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt endlich wieder die Zeit der Blumen, und damit startet auch eine besonders schöne Frühlingsaktion: Unter dem Motto „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ engagieren sich vom 20. April bis 16. Mai Blumenläden und Gärtnereien in ganz Deutschland für krebskranke Kinder. 

Initiiert wird die Kampagne vom Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ). Ziel ist es, auf die Situation betroffener Familien aufmerksam zu machen und die dringend benötigte Kinderkrebsforschung zu unterstützen.

„Junge Krebspatientinnen und -patienten haben ganz andere Erkrankungen als Erwachsene. Viele Behandlungsansätze aus der Erwachsenenonkologie lassen sich nicht einfach übertragen“, erklärt Andeas Kulozik, Direktor am KiTZ, Ärztlicher Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Pädiatrische Leukämie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). „Zwar können heute in Deutschland etwa 80 Prozent der betroffenen Kinder geheilt werden. Doch rund 20 Prozent versterben an der Krankheit. Besonders bei Hirntumoren und anderen Hochrisikoerkrankungen zeigen Standardtherapien oft keine Wirkung.“ 

Deutschlandweit beteiligen sich zahlreiche Floristikgeschäfte, Gärtnereien und Gartencenter an der Aktion. Für jede verkaufte Blume oder Pflanze mit dem Kampagnen-Etikett fließt eine Spende an die Kinderkrebsforschung am KiTZ. In den vergangenen Jahren kamen auf diese Weise bereits insgesamt rund 490.000 Euro zusammen. 

Partner der Kampagne sind seit 2021 der Fachverband Deutscher Floristen e.V. (FDF), und die Fleurop AG. Letztere engagiert sich nicht nur als Partner, sondern hat auch einen eigenen KiTZ Charity-Blumenstrauß kreiert, der 2026 erstmals ganzjährig online erhältlich ist. Für jeden bestellten Strauß gehen zwei Euro direkt an die Forschung am KiTZ. Zusätzlich wird die Kampagne von 70 weiteren Unternehmen und Verbänden aus der Grünen Branche unterstützt. 

Ein besonderer Unterstützer der Kampagne ist in diesem Jahr der 18-jährige Mountainbiker Mailo Grühn aus Gera. Mit sieben Jahren erkrankte er an einem bösartigen Nierentumor und kämpfte viele Jahre gegen die Krankheit. Mit 17 galt er als austherapiert, bis er letzten Sommer am KiTZ mit einer neuartigen Immuntherapie erfolgreich behandelt werden konnte. Seitdem sitzt Mailo wieder fast täglich auf dem Fahrrad und teilt seine Erlebnisse auf Instagram. „Es ist, als hätte ich ein neues Leben“, sagt Mailo. „Ich habe selbst erlebt, was moderne Kinderkrebsforschung bewirken kann, und wünsche mir, dass noch viele andere Kinder diese Chance bekommen.“ 

Durch sein Engagement nimmt in diesem Jahr erstmals auch eine Floristin aus Gera an der Kampagne teil: „Ich hoffe, dass ich viele Menschen, auch aus der Radsport-Community, dazu motivieren kann, mit einem Blumenstrauß einen Beitrag zu leisten und auf Social Media ein Zeichen zu setzen.“ 

Der Spendenerlös der Kampagne soll erneut ein neues Forschungsprojekt der Allianz „EU CAN KIDS“ ermöglichen, in der das KiTZ mit zwei der wichtigsten Kinderkrebszentren in Europa kooperiert, dem Prinses Máxima Centrum in Utrecht und dem französischen Institut Curie in Paris. Mit „EU CAN KIDS“ wollen die drei Exzellenzzentren durch gemeinsame Projekte bessere Rahmenbedingungen für krebskranke Kinder in Europa schaffen, damit alle jungen Patientinnen und Patienten Zugang zu modernen Behandlungsmethoden erhalten.

Wer Blumen für den guten Zweck kaufen möchte, findet alle teilnehmenden Geschäfte sowie weitere Informationen auf der Website des KiTZ. Auch auf dem Instagram-Profil der Kampagne @blumenschenken.hoffnungspenden berichten Floristinnen und Floristen über ihre Motivation und präsentieren ihre Blumenkreationen. Ergänzend informiert das KiTZ dort über Krebserkrankungen im Kindesalter und die Allianz „EU CAN KIDS“. 

Ein Bild steht zum Download zur Verfügung unter:
https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/KiTZ-HD/News/2026/260409_Mailo-closeup-c-FotostudioJensSchmidt.jpg
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Bildunterschrift: 
KiTZ Patient Mailo Grühn setzt sich mit seinem Radsport für die deutschlandweite Spendenkampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ ein.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

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