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Mit Blumen gegen Krebs: Blumengeschäfte in ganz Deutschland sammeln 96.460 Euro für die Kinderkrebsforschung

Eine Gruppe von sechs Personen in weißen Laborkitteln steht zusammen und hält Blumen sowie ein großes Schild mit der Aufschrift "96.460€". Darin wird auf eine Spende für eine Kindheit ohne Krebs hingewiesen. Die Atmosphäre wirkt fröhlich und hoffnungsvoll.
Freuen sich über das herausragende Kampagnenergebnis: Das Forschungsteam um Projektleiter Maximilian Deng (2. v. r.), Semi Harrabi (1. v. l.), Fabian Allmendinger (4. v. r.), Inga Jessen (3. v. r.) gemeinsam mit der Kampagnenkoordinatorin Frederike Scheurer (1. v. r.) und der Koordinatorin von EU CAN KIDS Johanna Oberhollenzer (2. v. l.).

Krebs ist die häufigste krankheitsbedingte Todesursache bei Kindern und für viele Krebserkrankungen fehlen bis heute wirksame Therapien. Genau hier setzt die Kampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) an. Vom 20. April bis zum 16. Mai 2026 engagierten sich Floristinnen und Gärtner in ganz Deutschland und sammelten durch den Verkauf von Blumen 96.460 Euro für die Kinderkrebsforschung. Der Spendenerlös kommt der internationalen Allianz EU CAN KIDS zugute, um Kindern in Deutschland und Europa besseren Zugang zu einer modernen Krebsmedizin zu ermöglichen.

 

Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

„Mit rund 360 Teilnehmenden haben sich in diesem Jahr so viele Blumengeschäfte, Gartencenter und Gärtnereien engagiert wie noch nie“, freut sich die Koordinatorin der Kampagne, Frederike Scheurer aus dem KiTZ-Fundraising-Team. „Die Kampagne zeigt uns jedes Jahr aufs Neue, was gemeinsames Engagement bewirken kann, und dafür sind wir allen, die sich dafür einsetzen, zutiefst dankbar.“ Unterstützt wurde die Initiative wie in den Vorjahren durch den Fachverband Deutscher Floristen e. V. (FDF) sowie die Fleurop AG, die wieder einen eigenen Charity-Strauß zur Kampagne beisteuerte. Zudem engagierten sich zahlreiche weitere Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen für die Aktion.

Dank der Spenden können jedes Jahr konkrete Projekte umgesetzt werden, die dazu beitragen, die Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher zu verbessern. Innerhalb der Allianz EU CAN KIDS, an der neben dem KiTZ auch das Prinses Máxima Centrum in Utrecht und das Institut Curie in Paris beteiligt sind, fließen die Gelder aus der diesjährigen Kampagne in ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Strahlentherapie bei besonders aggressiven Hirntumoren. 

„Diffuse Mittelliniengliome gehören zu den schwersten Diagnosen in der Kinderonkologie“, erklärt Projektleiter Maximilian Deng, Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Arzt am KiTZ und der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). „Sie entstehen in zentralen Bereichen des Gehirns und sind daher besonders schwer zu behandeln. Die Strahlentherapie stellt die wichtigste Behandlungsart dar, doch viele Tumoren kehren wieder zurück.“

Um diese Vorgänge besser zu verstehen und gezielt zu überwinden, erforscht das Forschungsteam anhand von Minitumoren aus dem Labor wie das Tumorgewebe auf unterschiedliche Bestrahlungsformen reagiert und welche der Techniken am wirksamsten ist. 

„Jeder Fortschritt in diesem Bereich kann Leben verlängern beziehungsweise Nebenwirkungen reduzieren“, betont Deng. „Dass dieses Projekt maßgeblich durch Spenden ermöglicht wird, zeigt, wie entscheidend gesellschaftliches Engagement für die Kinderkrebsforschung ist. Unser großer Dank gilt allen, die diese Kampagne unterstützen.“

Auch in den sozialen Netzen war die Kampagne sichtbar: Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer teilten auf Instagram ihre persönlichen Beweggründe und machten auf das Thema Krebs im Kindesalter aufmerksam. Prominente Stimmen wie TV-Moderator Dr. Johannes Wimmer sowie Schauspielerin und Synchronsprecherin Anja Kling, die sich beide seit Jahren für das KiTZ einsetzen, verliehen der Kampagne zusätzliche Reichweite. 

Seit dem Start im Jahr 2021 haben die Teilnehmenden und alle Unterstützerinnen und Unterstützer von „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ bereits Spenden in Höhe von rund 586.000 Euro generiert. Wer das KiTZ über den Kampagnenzeitraum hinaus mit Blumen unterstützen möchte, kann ganzjährig den Fleurop-Charity-Strauß bestellen – und damit ein Zeichen der Hoffnung setzen.

Ein Bild steht zum Download zur Verfügung unter:
https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/KiTZ-HD/News/2026/20260528_BSHS_Spendenverkuendung.jpg

Bildunterschriften: 
Freuen sich über das herausragende Kampagnenergebnis: Das Forschungsteam um Projektleiter Maximilian Deng (2. v. r.), Semi Harrabi (1. v. l.), Fabian Allmendinger (4. v. r.), Inga Jessen (3. v. r.) gemeinsam mit der Kampagnenkoordinatorin Frederike Scheurer (1. v. r.) und der Koordinatorin von EU CAN KIDS Johanna Oberhollenzer (2. v. l.). 

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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