Core Facility

Zentrum für Präklinische Forschung (ZPF)

Dr. Annalena Riedasch

Krebserkrankungen sind nicht nur für Betroffene und ihre Angehörigen belastend, sondern stellen auch eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Am DKFZ beschäftigen sich Wissenschaftler:innen mit den molekularen Ursachen von Krebs und entwickeln neue Methoden zur Diagnose und Behandlung. Dabei wird, wann immer möglich, auf Alternativen zu Tierversuchen zurückgegriffen, etwa auf Zellkulturen, Organoide oder Computersimulationen.

Da Krebs jedoch den gesamten Körper betrifft, lassen sich Tierversuche in manchen Bereichen nicht vollständig vermeiden. Häufig kommen dabei genetisch veränderte Mäuse oder Modelle mit eingeschränktem Immunsystem zum Einsatz, um menschliche Tumorzellen zu untersuchen. 

In Deutschland unterliegen Tierversuche strengen gesetzlichen Vorgaben und Kontrollen.

Zu diesen gesetzlichen Vorgaben bilden die sogenannten 3R Regeln (von Russel und Burch, 1959) eine wichtige Basis: Wann immer möglich versuchen wir am DKFZ auf tierversuchsfreie Methoden zurückzugreifen (replacement). Ist ein Tierversuch nicht vermeidbar, verwenden wir so wenig Tiere, wie unbedingt nötig (reduction) und versuchen gleichzeitig die Belastung so gering wie möglich zu halten und Tierversuche durch stetige Weiterentwicklung zu verbessern (refinement).

Weitere Informationen zu den Themen Tierversuche, ihre Regularien und Tierschutz sind bei den FAQs nachzulesen. 

 

Das Zentrum für präklinische Forschung (ZPF) fungiert als Serviceeinheit und bietet den Wissernschaftler:innen am DKFZ eine umfassende, hochprofessionelle Unterstützung.

Es gliedert sich in vier Schwerpunkte auf: das zentrale Tierlabor (ZTL), die Service-Einheit „Tumormodelle“, die „mikrobiologische Diagnostik“ und die Service-Einheit "Transgen Service". 

Das Zentrale Tierlabor (ZTL) sorgt mit einem erfahrenen Team aus ausgebildeten Tierpflegenden, Tierärzt:innen und Verwaltung für eine tierschutzgerechte Haltung der Tiere. An 365 Tagen im Jahr übernehmen die Tierpfleger:innen die tägliche Betreuung der Tiere, kontrollieren den Gesundheitszustand, achten auf Futter- und Wasseraufnahme, beobachten das Verhalten der Tiere und dokumentieren Auffälligkeiten. Zusätzliche Unterstützung erhalten sie dabei von einem hochqualifiziertem Tierärztinnen-Team. Durch ihre Erfahrung und Aufmerksamkeit tragen sie beide wesentlich dazu bei, das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen und gleichzeitig die wissenschaftliche Aussagekraft der Studien zu gewährleisten. Die Tierschutzbeauftragten unterstützen die Forschenden bei der Planung und Durchführung ihrer Experimente und achten auf die Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorgaben. 

Im weiteren Verlauf finden Sie mehr Informationen zu den jeweiligen Schwerpunkten.

Logo der Initiative Transparente Tierversuche, das eine Maus zeigt, die an einem transparenten Würfel interessiert ist, begleitet von dem Text "Initiative Transparente Tierversuche".

Das ZPF setzt sich zusammen aus:

Tierpfleger:in für Forschung und Klinik am DKFZ

DKFZ Ausbildungsberufe: Tierpfleger:in

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DKFZ Ausbildungsberufe: Tierpfleger:in

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