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Das Ziel: dem Krebs endlich den Schrecken nehmen

Nr. 33 | 15.06.2023 | von Koh

Jeden vermeidbaren Krebsfall auch wirklich vermeiden! Das ist das Leitmotiv des VISION ZERO Summits, der am 19. und 20. Juni in Berlin unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie stattfindet. Veranstalter ist der gemeinnützige Verein Vision Zero, Kooperationspartner sind unter anderem das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebsgesellschaft, die Charité, die Universitätsklinik Köln und zahlreiche weitere Institutionen, Kliniken, Fachgesellschaften und Verbände.

Anmeldung zur kostenfreie Teilnahme am Livestream: https://www.vision-zero-summit.de/anmeldung

Nach wie vor erkrankt fast jeder zweite Mensch in Deutschland an Krebs. Nach wie vor sterben Jahr für Jahr eine Viertelmillion Deutsche an dieser bösartigen Erkrankung. VISION ZERO will dazu beitragen, dass jede vermeidbare Krebserkrankung und jeder vermeidbare Krebstod auch wirklich vermieden wird.

‚Rote Karte dem Lungenkrebs' ist einer der Schwerpunkte der Tagung. Alle zwölf Minuten verlieren wir in Deutschland ein Menschenleben an Lungenkrebs. Das entspricht jedem fünften Krebstodesfall in Deutschland. Lungenkrebs tötet mehr Menschen als Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs, die auf Platz 2 und 3 in der Reihenfolge der tödlichen Krebserkrankungen stehen.

Doch das muss nicht so sein. VISION ZERO Experten haben drei wirksame Hebel identifiziert, um diese erschreckende Bilanz zu verbessern: Konsequentere Tabakprävention, eine rasche Einführung strukturierter Früherkennungsprogramme mit Niedrigdosis-CT sowie der Zugang zur personalisierten Krebsmedizin für alle Lungenkrebspatienten. Diese Strategie soll dazu beitragen, mittelfristig dem Lungenkrebs seinen Schrecken zu nehmen. Ein Whitepaper dazu wird beim VISION ZERO Summit veröffentlicht.

Rote Karte dem Brustkrebs
„Eine Früherkennung, die auf die persönlichen Krebsrisiken abgestimmt ist, kann auf der einen Seite die Akzeptanz wie auch die Effektivität des Screenings steigern und auf der anderen Seite die Nachteile, etwa falsch positive Befunde, reduzieren", sagt Rita Schmutzler, Direktorin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs am Universitätsklinikum Köln. Brustkrebs ist hierfür ein Parade-Beispiel, da ein Großteil der beteiligten Risikofaktoren bekannt ist. Auf deren Basis wurden bereits zertifizierte Programme zur Risikoprädiktion entwickelt, die nun genutzt werden können, um Frauen in Deutschland ein risikobasiertes modifiziertes Mammographie-Screening anzubieten.

Fokusthema Digitalisierung in der Medizin
Krebspatienten brauchen die Digitalisierung von Gesundheitsdaten dringlicher noch als andere Kranke. Sie haben eine lebensbedrohliche Erkrankung, die zum Tode führen kann – manchmal, weil Papierdokumente und bürokratische Hürden ein präzises und schnelles ärztliches Handeln verhindern. Manchmal, weil sich Datenschutzverfahren für einen Kranken in der fortgeschrittenen Situation zu lange hinziehen.

Krebspatienten wollen von erfolgreichen Therapien erfahren und therapeutische Irrwege vermeiden. Sie suchen nach der passgenauen Therapie. Je mehr Daten zusammengeführt werden, umso aussagekräftiger werden die Muster. VISION ZERO lässt sich nur mit einer datengetriebenen Medizin erreichen. „Die Diskussion um Datenschutz ist immer noch von Risiken, Fehlern und Gefahren geprägt. Warum spielen die Chancen in Deutschland oft nur eine untergeordnete Rolle? Viele Krebskranke sagen daher: ‚Datenschutz ist etwas für Gesunde!'", beklagt Ulla Ohlms, Patientenvertreterin und Vorsitzende Stiftung PATH Biobank für Brustkrebs.

Sinnvolle Nutzung von Daten setzt eine Standardisierung und Interoperabilität voraus. Doch davon sind wir bei den Gesundheitsdaten noch meilenweit entfernt. VISION ZERO Expertinnen und Experten haben in meist ehrenamtlicher Arbeit aus allen wesentlichen existierenden krebsbezogenen Datensätzen eine übergreifende Datensprache kondensiert, den GOLD-Standard (German OncoLogical Data-Standard). In der Session „GOLD statt Babylon" erläutern Experten den dornenreichen Weg zu einer einheitlichen Sprache in der Onkologie.

„Fortschritte für die Patientinnen und Patienten, die uns einer „VISION ZERO" näherbringen, erreichen wir nur durch exzellente Forschung. Dabei müssen Krebs-Grundlagenforschung, frühe translationale Forschung und klinische Forschung ineinandergreifen und die Ergebnisse möglichst rasch in klinische Studien eingebracht werden", sagt Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ und Ko-Vorsitzender der Nationalen Dekade gegen Krebs.

VISION ZERO versteht sich als Think Tank und Impulsgeber. „Wir verstehen uns als Anwalt der Patienten und fordern alle Beteiligten auf: Drehen Sie jeden Stein herum, damit in Zukunft kein Mensch mehr an Krebs sterben muss", sagt Christof von Kalle, der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats von Vision Zero sowie BIH-Chair für klinisch-translationale Wissenschaften.

Zur kostenfreien Anmeldung zum Live-Streaming:
https://www.vision-zero-summit.de/anmeldung 
Programm VISION ZERO Summit:
Vision Zero Berlin Summit 2023 (vision-zero-summit.de)
(ab Montag, 19. Juni, steht unter diesem Link die neue VISION ZERO-Publikation zum Download zur Verfügung: Rote Karte für den Lungenkrebs: Ein Whitepaper zur Prävention, Früherkennung und zielgerichteten Therapie.)

Weiterführende Pressestatements von:

  • Christof von Kalle: Vision Zero Summit 2023 in Berlin: Nicht Daten schützen, sondern Patienten!
  • Michael Baumann: Die Nationale Dekade gegen Krebs prägt die deutsche Onkologie-Landschaft nachhaltig
  • Michael Ghadimi: OP der Zukunft
  • Ulla Ohlms: Die Sicht von Krebspatienten auf das Thema Digitalisierung in der Medizin
  • Rita Schmutzler: Rote Karte dem Brustkrebs: Vom allgemeinen zum gezielten Brustkrebs-Screening

zur Pressemappe: https://vision-zero-oncology.de/presse-veroeffentlichungen.php 

Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) statt. Kooperationspartner sind in diesem Jahr der Verein Vision Zero, die Charité Berlin, das Universitätsklinikum Köln, das Klinikum der LMU München, die Universitätsmedizin Essen, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Gesellschaft für integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V., das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (BNHO), das Nationale Netzwerk genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM), BILD, vfa – die forschenden Pharma-Unternehmen.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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