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Krebspatienten im Krankenhaus: Was tun, wenn keine Besuche möglich sind?

Nr. 72k | 25.11.2020 | von jg

Liegen Patientinnen oder Patienten wegen ihrer Krebserkrankung im Krankenhaus, stellen Besuche von der Familie, Freunden und Bekannten eine wichtige psychologische Unterstützung dar. Aber was tun in Zeiten von Corona? Besuche sind, je nach regionaler Lage, gar nicht oder nur eingeschränkt möglich und stellen trotz aller Schutzmaßnahmen ein Risiko für die Betroffenen dar. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt Tipps, was Angehörige und Nahestehende in dieser Situation tun können.

© alessandro guerriero, shutterstock-1767892322

Aufenthalte im Krankenhaus sind oft belastend, erst recht, wenn es sich um eine schwerwiegende Erkrankung wie Krebs handelt. Besonders wertvoll empfinden viele Krebspatientinnen und -patienten in dieser Situation den regelmäßigen Besuch von Familie und Freunden: Ein vertrautes Gespräch bietet die Möglichkeit, Sorgen und Fragen zu teilen. Wiedersehensfreude und menschliche Nähe bauen auf und geben Kraft. Darüber hinaus kann der Austausch über Alltägliches ein Stück Normalität vermitteln und belastende Gedanken zumindest vorübergehend verscheuchen. Das gilt nicht nur für Krebskranke, auch Angehörigen ist der persönliche Austausch beim Umgang mit der Krankheit wichtig.

Zunehmendes Problem

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden und werden die Besuchsmöglichkeiten im Krankenhaus zum Schutz der Patienten zeitweise stark eingeschränkt. Eine Maßnahme, die Patienten und ihre Angehörigen gleichermaßen hart trifft. Dr. Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, stellt fest: „Je länger die Pandemie dauert, desto mehr Menschen treibt dieses Problem um." Diese Entwicklung bestätigen auch die Ärztinnen und Ärzte des Dienstes, die täglich von 8 bis 20 Uhr telefonisch unter 0800-4203040 oder über die E-Mail-Adresse krebsinformationsdienst@dkfz.de alle Fragen beantworten. Übrigens werden eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten auch außerhalb des Krankenhauses als belastend empfunden. Das zeigt eine aktuell laufende Umfrage des Krebsinformationsdienstes bei Krebspatientinnen und -patienten, die sich mit Fragen an den E-Mail-Service des Dienstes wandten. Viele Teilnehmer geben an, dass ihnen die persönlichen Kontakte sehr fehlten.

Kein einheitliches Bild

Je nach Bundesland sind die Besuchsregelungen in den Krankenhäusern unterschiedlich und können sich in Abhängigkeit von der Infektionslage jederzeit ändern. Für den Besuch bei Schwerstkranken gelten teilweise Sonderregelungen. Daher empfiehlt es sich, direkten Kontakt zu der behandelnden Klinik aufzunehmen und sich hinsichtlich der Regelungen vor Ort zu informieren. Patienten und Angehörige können sich auch danach erkundigen, ob eine psychoonkologische oder seelsorgerische Begleitung trotz der Corona-Situation möglich ist – gegebenenfalls auch per Telefon.

Soziale Isolation vermeiden

Ist ein Besuch im Krankenhaus nicht möglich, können Alternativen helfen, um in regelmäßigem Kontakt zu bleiben. Dieser kann in Form von fest vereinbarten Telefonzeiten, dem Online-Austausch über Chatdienste und Video oder ganz klassisch per Brief oder Postkarte erfolgen. Falls der Patient oder die Patientin aufgrund der Erkrankungssituation oder einem operativen Eingriff nicht selbst telefonieren kann, sollten Angehörige mit der Station besprechen, wie sie sich nach dem Befinden des Patienten erkundigen können. Im Vorfeld oder während eines Klinikaufenthalts können Familie und Freunde ein „Durchhalte-Päckchen" zusammenstellen: Ein Foto vom letzten Familienfest, Lieblingslektüre, oder selbstgemalte Bilder und Basteleien der Enkel. „Natürlich ist das nicht das Gleiche, wie ein persönlicher Besuch am Krankenbett, aber es kann doch dazu beitragen, Krebspatienten im Krankenhaus die Situation erträglicher zu machen", sagt Dr. Susanne Weg-Remers.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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