Kommunikation und Marketing

Startschuss für deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Krebsforschung

Nr. 28c2 | 21.06.2019 | von Koh

Mit dem ersten „Sino-German Round Table Symposium on Cancer Precision Medicine in the Era of Big Data” am 19. und 20. Juni wollen das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Tianjin Medical University Cancer Institute and Hospital ihre zukünftige Zusammenarbeit präzisieren.

© Tianjin Medical University Cancer Institute and Hospital

Bei Impulsvorträgen und Diskussionsrunden loten Krebsforscher aus Heidelberg und Tianjin Kooperationsmöglichkeiten in zahlreichen Forschungsbereichen aus. Zunächst geht es um die Themen Präzisionsmedizin, Strahlentherapie, Krebserkrankungen der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, Hirn- und Kopf-Hals-Tumoren, Immuntherapien sowie Big Data und Künstliche Intelligenz.
 
Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ, wird bei dem Besuch in Tianjin eine Ehrenprofessur der Tianjin Medical University verliehen.
Das Tianjin Medical University Cancer Institute and Hospital ist Teil der Tianjin Medical University. Die etwa 100 km südlich von Peking gelegene Hochschule gehört zu den forschungsstärksten  Universitäten Chinas und bildet bereits seit über 20 Jahren auch internationale Studenten aus.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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