Kommunikation und Marketing

MdB Andrew Ullmann zu Gast im Deutschen Krebsforschungszentrum

Nr. 37c | 08.08.2019

Prof. Andrew Ullmann, MdB und FDP-Abgeordneter aus Würzburg, besuchte am 8. August 2019 das DKFZ.

Josef Puchta (Kaufmännischer Vorstand DKFZ), Andrew Ullmann, Michael Baumann (Wissenschaftlicher Vorstand DKFZ) (v.l.n.r.)
© Jutta Jung/DKFZ

Als Universitätsprofessor für Infektiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Facharzt für Innere Medizin ist Ullmann Experte im Bereich Gesundheit und Forschung, Stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Globale Gesundheit, Obmann für die FDP im Ausschuss für Gesundheit und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Er nutzte die Parlamentarische Sommerpause um sich im DKFZ und im NCT in Heidelberg über grundlagen- und patientenorientierte Forschung zu informieren. Themen waren unter anderem die Krebsprävention, wie zum Beispiel die HPV-Impfung und die Krebspräventionsforschung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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