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Stefan Pfister für seinen Einsatz in der Kinderkrebsforschung mit dem HMLS Investigator Award ausgezeichnet

Nr. 69c | 17.12.2018 | von EM

Am 12. Dezember erhielten Stefan Pfister, KiTZ Direktor, Leiter der Abteilung Pädiatrische Neuroonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Oberarzt am Universitätsklinikum Heidelberg, sowie Jan Korbel, Forschungsgruppenleiter am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), den HMLS Investigator Award.

Die Preisträger Stefan Pfister (links) und Jan Korbel (rechts) mit Thomas Rausch, dem Sprecher Initiative "Heidelberg Molecular Life Sciences"
© Universität Heidelberg – KuM Foto: Philipp Rothe

Der Preis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, wird an Heidelberger Wissenschaftler vergeben, die außerordentliche Forschung im Bereich der Lebenswissenschaften betreiben, mit strategischem Engagement den Standort voranbringen, strukturelle Forschungsaktivitäten initiieren und als Mentoren junge Forscherinnen und Forscher unterstützen.

Thomas Rausch, Sprecher des Research Council der Initiative "Heidelberg Molecular Life Sciences", eröffnete den feierlichen Abend. "Als herausragender Arzt und Wissenschaftler fördert Stefan Pfister den wegweisenden Austausch zwischen den HMLS-Partnerinstitutionen. Auf dieser Basis agiert er zugleich als Mentor, der die Karriere vieler Nachwuchswissenschaftler unterstützt", heißt es in der Begründung der Jury. Ausgezeichnet wird Stefan Pfister ebenso für sein Engagement in groß angelegten Kooperationen wie dem Projekt "Innovative Therapies for Children with Cancer Paediatric Preclinical Proof-of-concept Platform" (ITCC-P4).

Peter Lichter, Abteilungsleiter am DKFZ, stellvertretender geschäftsführender Direktor des NCT Heidelbergs und langjähriger Mentor von Stefan Pfister, stellte in seiner Laudatio dessen außergewöhnliche Motivation und das Engagement für die Kinderkrebsforschung im Allgemeinen wie auch speziell am Standort Heidelberg heraus. Er würdigte Stefan Pfister als herausragenden Arzt, Wissenschaftler, Manager und Mentor mit einer „gesunden Portion an Ungeduld".

Heidelberg Molecular Life Sciences (HMLS) ist eine Initiative im Forschungsfeld "Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Lebens", die die Kooperationen zwischen der Universität Heidelberg und starken außeruniversitären Einrichtungen fördert. Sie ist Teil des Zukunftskonzepts, mit dem die Universität Heidelberg bei der Exzellenzinitiative des Bundes erfolgreich war. Eingebunden sind die Fakultät für Biowissenschaften und die beiden Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim sowie das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, das DKFZ und das EMBL. HMLS förderte Stefan Pfister zu Beginn seiner Professorenlaufbahn über eine Startprofessur.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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