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Gesundheitsversorgung auf dem Land – weite Wege, lange Wartezeiten

Nr. 25k | 10.04.2018 | von jg

Eine repräsentative Umfrage* vom Dezember 2017 hat gezeigt: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen weist aus Sicht vieler Befragter Defizite auf. Bemängelt wurden lange Wartezeiten auf Arzttermine, weite Wege und weniger Informationsmöglichkeiten. Auch für Krebspatienten und ihre Angehörigen kann diese Situation belastend sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ersetzt keinen Arzttermin, er bietet aber Antworten auf dringende Fragen – schnell und fachlich fundiert.

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Laut einer Forsa-Umfrage, die der Verband der Ersatzkassen e. V. 2017 in Auftrag gegeben hat, sind ein Viertel der Menschen im ländlichen Raum mit der Gesundheitsversorgung vor Ort unzufrieden: Für über 50 Prozent dauert das Warten auf einen Facharzttermin zu lang und die Entfernung zur entsprechenden Praxis ist zu weit. Fast die Hälfte von ihnen wünscht sich für die Auswahl und Suche einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses mehr Informationen. Außerdem findet jeder sechste Befragte in ganz Deutschland, dass sich Ärzte zu wenig Zeit für ihn nehmen. Auch viele Krebspatienten fragen sich, an wen sie sich wenden können, mit ihrem aktuellen Informationsbedürfnis, ihren Unsicherheiten und Ängsten.

Der Krebsinformationsdienst als ergänzendes Angebot
„Wir können das Gespräch mit dem behandelnden Arzt zwar nicht ersetzen. Aber wir sind ein fachlich versierter Ansprechpartner für alle, die schnell individuelle Informationen zu Krebs benötigen – auch außerhalb von üblichen Sprechzeiten", erläutert Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. Täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr unter 0800-420 30 40 und unter krebsinformationsdienst@dkfz.de beantworten Ärztinnen und Ärzte alle Fragen zum Thema Krebs. Garant für die Verlässlichkeit der Informationen des Krebsinformationsdienstes ist eine umfangreiche Datenbank. Sie enthält über Jahrzehnte gesammeltes Wissen zum Thema Krebs und wird regelmäßig mit dem Neuesten aus Forschung und Klinik gefüttert. Auch die Inhalte der Webseite www.krebsinformationsdienst.de beruhen auf diesem großen Wissensfundus – unabhängig von wirtschaftlichen Interessen und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Viel Zeit und ein offenes Ohr
Auch wenn es den KID schon seit mehr als 30 Jahren gibt, flächendeckend bekannt ist er noch nicht. Zurzeit nutzen vor allem Menschen aus Baden-Württemberg, dem Heimatland des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, das Angebot intensiv. Dr. Susanne Weg-Remers dazu: „Gerne möchten wir auch für Ratsuchende aus den anderen Bundesländern da sein, denn wir bieten Leistungen, die nicht selbstverständlich sind: fundierte Fakten zur Erkrankung einerseits, aber auch Einfühlungsvermögen, viel Zeit für jeden Einzelnen und ein offenes Ohr."

*forsa Politik- und Sozialforschung GmbH; https://www.vdek.com/presse/pressemitteilungen/2018/pk-forsa-umfrage/_jcr_content/par/download_3/file.res/05_Text_Forsa-Umfrage.pdf

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet alle Fragen rund um das Thema Krebs – am Telefon (0800-420 30 40), per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) sowie in persönlichen Sprechstunden in Heidelberg und Dresden. Das geschulte Ärzteteam geht mit fundierten fachlichen Informationen auf individuelle Fragen ein. Die Internetseite www.krebsinformationsdienst.de liefert aktuelles Wissen, nützliche Tipps und Adressen. Mit eigener Telefonnummer (0800-430 40 50) und E-Mail-Adresse (kid.med@dkfz.de) ist der KID auch Anlaufstelle für medizinische Fachkreise. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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