Cookie Hinweis

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen .

Essentiell

Diese Cookies sind für die Funktionalität unserer Website erforderlich und können nicht deaktiviert werden.

Name Webedition CMS
Zweck Dieses Cookie wird vom CMS (Content Management System) Webedition für die unverwechselbare Identifizierung eines Anwenders gesetzt. Es bietet dem Anwender bessere Bedienerführung, z.B. Speicherung von Sucheinstellungen oder Formulardaten. Typischerweise wird dieses Cookie beim Schließen des Browsers gelöscht.
Name econda
Zweck Session-Cookie für die Webanalyse Software econda. Diese läuft im Modus „Anonymisiertes Messen“.
Statistik

Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Webseite interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und analysiert werden. Je nach Tool werden ein oder mehrere Cookies des Anbieters gesetzt.

Name econda
Zweck Measure with Visitor Cookie emos_jcvid
Externe Medien

Inhalte von externen Medienplattformen werden standardmäßig blockiert. Wenn Cookies von externen Medien akzeptiert werden, bedarf der Zugriff auf diese Inhalte keiner manuellen Zustimmung mehr.

Name YouTube
Zweck Zeige YouTube Inhalte
Name Twitter
Zweck Twitter Feeds aktivieren

Neues Forschungsprojekt zu altersbedingten Erkrankungen

Nr. 01c3 | 15.01.2018

Das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Helmholtz Zentrum München koordinieren in den kommenden drei Jahren das Projekt „Aging and Metabolic Programming", kurz AMPro. An dem von der Helmholtz-Gemeinschaft finanzierten Vorhaben wirken alle Zentren des Forschungsbereichs Gesundheit mit, um innovative Präventions- und Therapiemöglichkeiten gegen altersbedingte Erkrankungen zu erforschen. Von den insgesamt sechs Millionen Euro Fördergeld verbleiben rund 1,5 Millionen am DKFZ.

© Karen Beate Nøsterud - norden.org, Wikipedia

Aufgrund der weltweit steigenden Lebenserwartung werden altersbedingte Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder neurodegenerative Erkrankungen sowie chronische Infektionen zu einer stetig wachsenden Herausforderung für Patienten, Ärzte, aber auch das Gesundheitssystem und letztlich die Gesellschaft.

Die Helmholtz-Gemeinschaft geht diese Herausforderung seit November 2017 mit dem Projekt AMPro an, das über den Impuls- und Vernetzungsfonds finanziert wird.

Die Koordination von AMPro teilen sich Aurelio Teleman, Abteilung Krebs- und stoffwechselassoziierte Signaltransduktion am DKFZ und Stephan Herzig vom Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München. Für ihre Arbeiten erhalten die beteiligten Wissenschaftler, die aus allen Zentren des Helmholtz-Forschungsbereiches Gesundheit kommen, in den kommenden drei Jahren insgesamt sechs Millionen Euro. Davon bleiben allein 1,5 Millionen am DKFZ.

„Lebensqualität des Einzelnen entscheidend verbessern"

Das AMPro Konsortium möchte daher unter anderem neue, präventive und therapeutische Möglichkeiten finden, um den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen. Das soll eine innovative und einheitliche Behandlung altersabhängiger Erkrankungen ermöglichen. Hierbei werden folgende Hauptaspekte des Stoffwechsels bei Alterungsprozessen untersucht:

• Prä- und postnatale Mechanismen metabolischer Programmierung auf genetischer und epigenetischer Ebene
• Mechanismen der Organ- und Gewebekommunikation
• Gewebe- und Zellreparaturmechanismen

Das langfristige Ziel ist es, die Gesundheit in einer alternden Gesellschaft zu verbessern. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit AMPro für die Gesundheit und Lebensqualität des Einzelnen viel erreichen können und mittelfristig die sozioökonomischen Belastungen unserer Gesellschaft vermindern können", so Koordinator Aurelio Teleman.

Hintergrund:
Die während des Alterungsprozesses parallel ansteigende Empfindlichkeit gegenüber den genannten Krankheiten legt gemeinsame und damit grundlegende molekulare Mechanismen nahe. Diese sind aber bislang weitgehend unverstanden. Der Alterungsprozess ist durch eine fortschreitende Änderung der Kontrolle des Stoffwechsels und der Kommunikation verschiedener Organe, sowie der Fähigkeit Gewebsfunktionen aufrecht zu erhalten und zu reparieren gekennzeichnet. Altersabhängige Störungen basieren auf einem komplexen Zusammenspiel von Verhalten, genetischer Prädisposition und Umwelteinflüssen.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Archiv Pressemitteilungen

Durchsuchen Sie unser Pressemitteilungsarchiv nach einem bestimmten Thema oder Jahr für Jahr.

RSS-Feed auf www.dkfz.de

Sie können unseren RSS-Feed ganz einfach abonnieren - unkompliziert und kostenlos.

RSS-Feed
nach oben
powered by webEdition CMS