Kommunikation und Marketing

Deutsche und amerikanische Schüler erleben Biotechnologie in der Praxis

Gemeinsame Pressemitteilung von Roche und Deutschem Krebsforschungszentrum

Nr. 23a | 09.06.2016 | von Sel

Mit dem Programm „Research Exchange Scholars“ fördert Roche den naturwissenschaftlichen Nachwuchs durch einen internationalen Schüleraustausch mit biotechnologischem Schwerpunkt. Derzeit verbringen drei Schüler der Governor’s School for Science and Mathematics (GSSM) in Hartsville, USA, sechs Wochen in Deutschland. Während dieser Zeit absolvieren sie ein Forschungspraktikum im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Im Gegenzug dazu reisen im August drei Schüler des Biotechnologischen Gymnasiums der Pforzheimer Johanna-Wittum-Schule in die USA und forschen dort an der South Carolina University in Columbia. Im DKFZ wurden die amerikanischen Schüler jetzt feierlich empfangen.

Herzlich willkommen waren die Teilnehmer des diesjährigen Schüleraustauschs im Deutschen Krebsforschungszentrum. Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
© dkfz.de

„Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr bereits zum siebten Mal hochmotivierte und talentierte Schülerinnen und Schülern aus den USA herzlich willkommen zu heißen“, betonte Prof. Dr. Andreas Trumpp, Leiter der Abteilung Stammzellen und Krebs im DKFZ und gleichzeitig Geschäftsführer des Stammzellinstituts HI-STEM. „Das Research Experience Scholar Program bietet wissenschaftlichen Nachwuchskräften eine tolle Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln. Dieses Engagement unterstützen wir gerne.“ Einer der amerikanischen Jungwissenschaftler wird in Trumpps Abteilung forschen. Auch der Studiendirektor Sigmut Keller vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden Württemberg, Lena Raditsch von Roche sowie die beiden Schuldirektoren begrüßten die Schüler persönlich.
Am DKFZ erleben die Schüler aus South Carolina die Forschung hautnah. Nach einem Einführungskurs im Schülerlabor des Life-Science Lab des DKFZ werden sie Stammzellen im gesunden und im Krebsgewebe untersuchen, Tiermodelle in der Krebsforschung kennen lernen oder die Biologie von Hirntumoren erforschen. Außerdem besichtigen die 17- bis 18-jährigen den Roche-Standort in Basel. Dort lernen sie biotechnologische Produktionsverfahren kennen und erhalten Einblick in naturwissenschaftlich orientierte Berufsbilder. Während ihrer Zeit in Deutschland wohnen sie bei Gastfamilien. So lernen sie zusätzlich die deutsche Sprache und den deutschen Alltag kennen.


Die teilnehmenden Schüler beider Schulen haben im Vorfeld einen mehrstufigen Auswahlprozess durchlaufen. Kriterien waren unter anderem die Qualität der schulischen Leistungen und ein ausgeprägtes Interesse für Naturwissenschaften. Dieses zu fördern und auszubauen ist das Ziel der Bildungsinitiative „Research Exchange Scholars“, die Roche koordiniert und finanziert. Darüber hinaus trägt das Programm dazu bei, nachhaltige Beziehungen zwischen den Schulen und zwischen Jugendlichen in beiden Ländern aufzubauen. Für Roche steht die Vernetzung zweier wichtiger Biotech-Regionen im Vordergrund. Die Partnerschulen befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Roche-Standorten in Mannheim und Florence, South Carolina.


Bereits zum achten Mal organisieren die beiden Schulen in Kooperation mit dem Generalkonsulat in Frankfurt den Schüleraustausch, der 2009 von der amerikanischen Botschaft in Berlin angeregt wurde. Fast alle bisherigen Teilnehmer haben nach dem Schulabschluss ein naturwissenschaftliches Studium aufgenommen, eine ehemalige Schülerin der Johanna-Wittum-Schule arbeitet inzwischen an der Stanford University. „Diese Ergebnisse freuen uns sehr, denn sie zeigen, dass unser Programm sowohl theoretische als auch praktische Begeisterung für Naturwissenschaften wecken kann“, sagte Dr. Jürgen Braun, Fachberater für Biotechnologie am Regierungspräsidium Karlsruhe und einer der Organisatoren des Austauschprogramms.


Die Governor School of Science and Mathematics ist eine Eliteschule in den USA, die regelmäßig in Rankings unter die besten High Schools gewählt wird. Die Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim war 2001 eine der ersten Schulen in Baden-Württemberg, die ein Gymnasium mit biotechnologischem Zweig eingerichtet haben. Schüler, die das Profilfach Biotechnologie wählen, erhalten darin fünf Stunden theoretischen Unterricht pro Woche, zuzüglich einer praktischen Laboreinheit. 2013 wurde die Johanna-Wittum-Schule als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter:
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2016/bilder/Research-Exchange-Scholars.jpg


Bildlegende: Herzlich willkommen waren die Teilnehmer des diesjährigen Schüleraustauschs im Deutschen Krebsforschungszentrum.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

Über Roche
Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Roche ist das grösste Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der Personalisierten Medizin – einer Strategie mit dem Ziel, jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute 29 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das siebte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharma-, Biotechnologie- und Life-Sciences-Branche im Dow Jones Sustainability Index. Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2015 weltweit über 91 700 Mitarbeitende. Im Jahr 2015 investierte Roche CHF 9,3 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 48,1 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.
Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.
Über Roche in Deutschland
Roche beschäftigt an seinen drei deutschen Standorten Mannheim, Grenzach-Wyhlen und Penzberg rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung und Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt.
Weitere Informationen zu Roche in Deutschland finden Sie unter www.roche.de.

Über das Deutsche Krebsforschungszentrum
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Ansprechpartner für die Presse:

Roche Diagnostics GmbH
Lena Raditsch
Head of Communications
Tel: +49 (0)621 / 75969581
E-Mail: lena.raditsch@roche.com   

Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42-2854
F: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2843
F: +49 6221 42 2968
E-Mail: S.Kohlstaedt@dkfz.de

E-Mail: presse@dkfz.de
www.dkfz.de

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