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Programm auf zwei Kanälen

Richtzenhain-Preis für Arbeit zum programmierten Zelltod

Nr. 20 | 30.06.1999 | von (sta/schm)

Richtzenhain-Preis 1998 des Deutschen Krebsforschungszentrums. Der inzwischen an den National Institutes of Health in Bethesda, USA, beschäftigte Biologe wird damit für seine Dissertation ausgezeichnet, die er im Deutschen Krebsforschungszentrum in der Abteilung Immungenetik angefertigt hat. Das Zentrum vergibt den Preis jährlich abwechselnd an Heidelberger Doktoranden und an Wissenschaftler aus ganz Deutschland. Der Dissertationspreis ist mit 8000 DM dotiert.

Scaffidi wird für seine Untersuchungen zum Signalweg beim programmierten Zelltod (Apoptose) ausgezeichnet. Apoptose hat die Aufgabe, beschädigte oder gefährliche Zellen aus dem menschlichen Körper zu entfernen und dafür zu sorgen, daß für jede Zelle, die durch Teilung neu entsteht, eine alte abstirbt. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann "zu viel" Apoptose Autoimmunerkrankungen auslösen und "zu wenig" Apoptose Krebs.

Das Signal zur Selbstzerstörung kann auf mehreren Wegen an das Innere einer Zelle übermittelt werden. Einer davon führt über den "Todesrezeptor" CD95. Dieses Eiweiß ragt aus der Oberfläche vieler Zellen. Sobald ein passendes Molekül (CD95-L) von außen daran bindet, wird innen am Rezeptor eine Kette von Signalen ausgelöst. Scaffidi ist es gelungen, den Weg des CD95 Apoptose-Signals von da an aufzuklären. Er fand heraus, daß es, je nach Zelltyp, zwei unterschiedliche Verläufe nehmen kann. Der eine führt sofort, der andere erst nach einem Umweg über die Kraftwerke der Zelle (Mitochondrien) zu ihrem Tod. Beide Vorgänge können außerdem von jeweils anderen Molekülen reguliert werden, die in der Lage sind, Apoptose zu verhindern. Damit konnte Scaffidi für jeden der beiden Signalwege einen möglichen Ansatzpunkt für Therapien aufzeigen.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums am Dienstag, dem 6. Juli, um 16°° Uhr s.t. im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums. Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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