Diversity, Equity and Inclusion

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) verfolgt die Vision „Forschung für ein Leben ohne Krebs“ und setzt sich für Diversity, Equity und Inclusion (DEI) ein. Am DKFZ kommen Menschen aus über 90 Nationen zusammen, um exzellente Forschung im Kampf gegen Krebs zu betreiben. DEI ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Exzellenz in der Krebsforschung, da es zu einer Vielfalt an Perspektiven, einem höheren Innovationspotenzial und letztlich zu einer besseren wissenschaftlichen Leistung führt.

Ein Mann steht vor einem Tisch, hält ein Tablet und zeigt auf ein Symbol zweier Hände, die sich schütteln. Am Tisch sitzen drei Personen, darunter eine Person im Rollstuhl und eine mit Kopftuch. Alle hören aufmerksam zu und scheinen an einer Diskussion teilzunehmen.

Diversity

Equity

Inclusion

Anti-Diskriminierung und Anti-Rassismus

Work-Life-Wohlbefinden

Angebote für Familien

Mitarbeitenden-Netzwerke

Grundsätze & Selbstverpflichtungen

Logo der Charta der Vielfalt mit bunten Punkten und dem Text „Für Diversity in der Arbeitswelt“ sowie der Schriftzug „UNTERZEICHNET“. Das Bild symbolisiert das Engagement für Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz.

Das DKFZ ist seit 2022 Unterzeichner der Charta der Vielfalt. Das bedeutet, dass wir uns den Grundsätzen der Charta verpflichten.

Kommende Veranstaltungen

Wer gehört dazu – und unter welchen Bedingungen?

Macht, Zugehörigkeit und Normen neu denken

Der Diversity Month 2026 am DKFZ lädt dazu ein, Fragen von Zugehörigkeit, Macht und gesellschaftlichen Normen neu zu denken. Im Mittelpunkt stehen die strukturellen Bedingungen, die Teilhabe, Anerkennung und Gleichstellung in institutionellen Kontexten prägen. Die Veranstaltungsreihe verbindet rechtliche, gesellschaftskritische, ethische und intersektionale Perspektiven und bietet Raum für Reflexion, Austausch und kritische Auseinandersetzung.

Bei Interesse an der Teilnahme schicken Sie gerne eine E-Mail an: G.Movahedian@dkfz.de

Vergangene Veranstaltungen

  1. 16. März - Dr. Elisabeth Becker-Topkara, "Contemporary Antisemitism and the Limits of Belonging" (EN)
    In this talk, I will draw on my research with Jewish communities and antisemitism education across Europe and the United States to examine the contours of contemporary antisemitism. While antisemitism has deep historical roots, its present-day manifestations represent both continuities with the past and distinctly new formations. I will explore how antisemitism fundamentally constrains Jewish belonging—individually and collectively—in Europe and globally. I will examine antisemitism across the political spectrum, from far-right to far-left movements, as well as its presence in mainstream discourse. And I will analyze how transnational political conflicts become layered onto questions of local Jewish belonging, often positioning Jewish communities as perpetually foreign or conditionally accepted. Crucially, I will highlight how Jewish individuals and communities exercise agency in responding to antisemitism, engaging in creative forms of resistance, solidarity-building, and collective self-determination. Finally, I will consider the complex relationships between antisemitism and other forms of racism and exclusion—how they intersect, reinforce one another, or diverge—and what this means for building coalitions against all forms of discrimination.
  2. 18. März - Prof. Dr. Natasha A. Kelly, "Körper unter Besatzung. Audre Lorde, Krebs und die politische Sprache des Überlebens" (DE)
    Was bedeutet es, krank zu sein und zugleich in einer Gesellschaft zu leben, in der Körper unterschiedlich gelesen, bewertet und behandelt werden? In ihren Krebstagebüchern beschreibt die Schwarze US-amerikanische Dichterin und Aktivistin Audre Lorde ihre Brustkrebserkrankung als zutiefst körperliche, aber auch politische Erfahrung. Sie verbindet persönliche Verletzlichkeit mit einer radikalen Analyse von Sprache, Medizin, Macht und struktureller Ungleichheit. Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus nimmt der Vortrag Audre Lordes Texte als Ausgangspunkt, um Fragen nach rassismuskritischer Gesundheitsversorgung, Sichtbarkeit von Patient:innenperspektiven und der Rolle von Institutionen im Umgang mit Krankheit zu diskutieren. Der Vortrag lädt dazu ein, Krebs nicht nur als medizinische Diagnose, sondern auch als gesellschaftliches Ereignis zu verstehen und darüber nachzudenken, was gerechte Versorgung und solidarisches Handeln bedeuten können.
  3. 19. März - Dzeneta Isakovic, "Grenzen der Vernunft – Über Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Verantwortung" (DE)
    Was genau ist (Rechts)Extremismus und wie äußert er sich in unserer Gesellschaft, in Sprache, Verhalten oder Strukturen? In diesem Workshop setzen wir uns mit den Erscheinungsformen extremistischer und menschenfeindlicher Ideologien auseinander und betrachten, wie sie sich im Alltag bemerkbar machen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf rassistischer Stigmatisierung bestimmter Gruppen der Gesellschaft.
    Der Workshop lädt zur Reflexion ein, wie (subtile) Formen extremistischer Haltungen auch in Arbeitskontexten sichtbar werden können und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne trägt, um diesen entgegenzutreten.
  4. 24. März - Podiumsdiskussion, "Global Health in a warming World: Climate and Racial Justice" (EN)
    Noemi Zenk-Agyei, Ivan Murilloc, Narasimha Sushil
    Panel discussion hosted by Hollyn Hartlep, DKFZ Sustainability Manager
    Climate change is not only an environmental crisis it is also a matter of justice. This panel explores how global health, climate change and racial justice are deeply interconnected. Bringing together diverse perspectives from the Global North and Global South, our speakers will examine how structural inequalities shape both the causes and the consequences of the climate crisis. The discussion will address how environmental racism affects human health, why sustainable development cannot succeed without confronting systemic racism and why institutions must actively engage in these conversations.
  5. 26. März - Stève Hiobi, "Afrika als Forschungsraum: Geschichte, Brüche und Kontiuitäten" (DE)
    Wer Afrika als „Forschungsraum“ bezeichnet, sollte auch fragen: Wer produziert Wissen über wen – und unter welchen Machtverhältnissen? In diesem Vortrag beleuchtet Afrofluencer die historischen und strukturellen Bedingungen von Wissensproduktion über Afrika, insbesondere im Kontext von Gesundheit und Medizin. Dabei spannt er den Bogen von vorkolonialen Wissenssystemen über koloniale Wissenschaft und medizinische Pseudotheorien bis hin zu postkolonialen Kontinuitäten in der globalen Gesundheitsforschung.

Team

  • Eine Person mit kurzen, lockigen Haaren und einer Brille sitzt auf einer Holzbank. Sie trägt ein gepunktetes, dunkles Oberteil und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund sind grüne Pflanzen sichtbar.

    Dr. Amy Danson

    Gleichstellungsbeauftragte

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  • Ein junger Mann mit Brille lächelt freundlich, arms crossed, vor einem dunklen Hintergrund. Er trägt einen schwarzen Blazer über einem blauen T-Shirt. Sein Ansatz zeigt lange, gewellte Haare, die er zurückgebunden hat.

    Gholamhossein Movahedian

    DEI Manager

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    Mervdy-Biya Nkangu

    Office Coordinator

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    Dr. Fiona Brown

    Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

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  • Mitarbeiterbild

    Dr. Silke Hermann

    Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

  • Mitarbeiterbild

    Sonja Janetzko

    Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

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