AMBER-Studie

Gemeinsam neue Wege in der Früherkennung gehen

Ein orangefarbenes Logo mit einer stilisierten Weinglasform oben und einer spiralförmigen Linie darunter. Darunter steht der Schriftzug „AMBER“ in Großbuchstaben.

Gebärmutterschleimhautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen in westlichen Ländern. Wegen Risikofaktoren wie Übergewicht und Diabetes wird die Zahl der Betroffener immer größer. Besonders junge Frauen sind häufiger betroffen. Bisher gibt es keine Früherkennungsmethoden, um Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut frühzeitig zu erkennen. Meistens muss eine operative Untersuchung (Ausschabung) durchgeführt werden, wenn eine Erkrankung vermutet wird.

Menstruationsflüssigkeit enthält viele Zellen der Gebärmutterschleimhaut und könnte damit ein vielversprechendes Mittel sein, um Erkrankungen der Gebärmutter zu erkennen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Probe ganz einfach und selbstständig gewonnen werden kann. Bisher ist Menstruationsflüssigkeit noch wenig untersucht.

Die AMBER-Studie

In der AMBER-Studie untersuchen wird die Zusammensetzung und das biologische Alter der Menstruationsflüssigkeit gesunder Frauen, basierend auf u.a. sogenannten epigenetischen Veränderungen. Zahlreiche Studien zeigen, dass solche Veränderungen Jahre vor der Entstehung eines Tumors auftreten können. Sie können ein frühzeitiger Hinweis auf Krankheiten sein. Das Ziel der AMBER-Studie ist es herauszufinden, ob das biologische Alter der Menstruationsflüssigkeit von dem tatsächlichen Alter der Frau abweichen kann und ob diese Methode in der Zukunft für die Prävention und Frühdiagnose von Erkrankungen genutzt werden kann.

Wer kann teilnehmen?

Wenn Sie gesund und zwischen 18 und 50 Jahren alt sind, regelmäßige Menstruation haben und keine hormonelle Verhütung (z.B. die Pille) verwenden, können Sie Teil der Studie werden! Nach einem kurzen Aufklärungsgespräch in der Präventionsambulanz des DKFZ erhalten Sie dafür alle notwendigen Materialien (u.a. eine Menstruationstasse). Die Probe können Sie anonym in einer Probensammelbox abgeben.

Vor-/Nachteile bei Teilnahme

Die Teilnahme bringt keinen direkten persönlichen Vorteil, da die Proben anonym gesammelt werden und keine individuellen Ergebnisse mitgeteilt werden. Es gibt jedoch keine relevanten Nachteile. Indem Sie teilnehmen, unterstützen Sie wichtige Forschung für die Gesundheit von Frauen und helfen, neue Methoden zur Früherkennung von Krankheit zu entwickeln!

AMBER-Studienteam:

Die AMBER-Studie wird gemeinschaftlich von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg (Dr. Friederike Stroisch) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Arbeitsgruppe für Computergestützte und Molekulare Prävention (Prof. Dr. Ângela Gonçalves) durchgeführt.

AMBER-Team

  • Eine lächelnde Frau mit langen, braunen Haaren steht mit verschränkten Armen vor einem hellen Hintergrund. Sie trägt ein schwarzes Hemd mit weißen Punkten und schaut direkt in die Kamera. Ihr Ausdruck vermittelt Selbstbewusstsein und Freundlichkeit.

    Prof. Dr. Angela Teresa Filimon Goncalves

    Group Leader

  • Logo des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) in blauer Schrift auf weißem Hintergrund. Unter dem Logo steht der vollständige Name des Zentrums.

    Emiliana Funaro

    Team Assistant

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  • Mitarbeiterbild

    Francesca Coraggio

    Lab Manager

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  • Eine lächelnde Person mit blonden, schulterlangen Haaren und einer Brille trägt einen weißen Laborkittel. Der Hintergrund ist hell und unscharf, was den Fokus auf die Person verstärkt.

    Friederike Stroisch

    Clinical Scientist

  • Porträt einer Person mit langen, dunklen Haaren, die in einem gestreiften Hemd mit Schleife am Kragen lächelt. Der Hintergrund ist hell und neutral, was die Person in den Vordergrund rückt.

    Dr. Ivana Winkler

    PostDoc

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Kontakt

Wir starten mit der Rekrutierung ab Mitte September. Sie können bereits jetzt einen Termin vereinbaren.
Bei Interesse wenden Sie sich an die Präventionsambulanz des DKFZ per Telefon oder E-Mail.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Präventionsambulanz

Berliner Straße 45, 1. OG

Telefon: +49 6221/42 4243
E-Mail: p.ambulanz@dkfz.de

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