AMBER-Studie

Gemeinsam neue Wege in der Früherkennung gehen

Ein orangefarbenes Logo mit einer stilisierten Weinglasform oben und einer spiralförmigen Linie darunter. Darunter steht der Schriftzug „AMBER“ in Großbuchstaben.

Gebärmutterschleimhautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen in westlichen Ländern und die Zahl der Betroffenen steigt. Gründe dafür sind unter anderem Faktoren wie Übergewicht oder Diabetes. Auch jüngere Frauen sind heute häufiger betroffen als noch vor einigen Jahren.

Gleichzeitig gibt es bisher keine einfache Möglichkeit zur Früherkennung. Oft wird erst dann genauer untersucht, wenn bereits ein Verdacht besteht, meist durch einen operativen Eingriff, wie z. B. eine Ausschabung.

Doch es gibt einen neuen, vielversprechenden Ansatz.

Menstruationsflüssigkeit als Chance

Menstruationsflüssigkeit enthält Zellen der Gebärmutterschleimhaut. Es sind genau die Zellen, die für viele Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Das Besondere: Diese Probe kann einfach und selbstständig zu Hause gewonnen werden.

Was heute noch wenig erforscht ist, könnte in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Die frühzeitige Erkennung von Veränderungen im Körper ganz ohne Eingriff.

Hier setzt die AMBER-Studie an!

Wir untersuchen die Menstruationsflüssigkeit gesunder Frauen und analysieren dabei unter anderem das sogenannte „biologische Alter“ der Zellen. Dieses kann sich vom tatsächlichen Alter unterscheiden und wird durch bestimmte Veränderungen (epigenetische Prozesse) beeinflusst.

Viele Studien zeigen, dass solche Veränderungen bereits Jahre vor der Entstehung einer Erkrankung auftreten können.

Unser Ziel ist es herauszufinden:
Kann Menstruationsflüssigkeit dabei helfen, solche frühen Veränderungen sichtbar zu machen?
Und könnte sie in Zukunft für Prävention und Früherkennung eingesetzt werden?

Wer kann teilnehmen?

Sie können Teil der Studie werden, wenn Sie:

  • zwischen 18 und 50 Jahre alt sind 
  • gesund sind 
  • eine regelmäßige Menstruation haben 
  • keine hormonelle Verhütung (z. B. die Pille) verwenden 

So funktioniert die Teilnahme:

Nach einem kurzen Informationsgespräch in der Präventionsambulanz des DKFZ erhalten Sie ein Proben-Set für zu Hause. Dieses enthält eine Menstruationstasse sowie einen kurzen Fragebogen.

Die Abgabe erfolgt anonym über eine Probensammelbox.

Ihr Beitrag zählt

Die Teilnahme bringt keinen direkten persönlichen Vorteil, da die Auswertung anonym erfolgt. Aber sie macht einen Unterschied!
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, neue Wege in der Früherkennung zu entwickeln und tragen dazu bei, die Gesundheit von Frauen langfristig zu verbessern.

Jetzt mitmachen!

Werden Sie Teil der AMBER-Studie und unterstützen Sie wichtige Forschung.

Gebärmutterkörperkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen in westlichen Ländern. Durch Faktoren wie Übergewicht oder Diabetes steigt die Zahl der Betroffenen weiterhin an. Auch jüngere Frauen sind heute häufiger betroffen als früher.

Ein großes Problem ist, dass es bisher keine zuverlässigen Methoden zur Früherkennung gibt. Wenn der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, ist oft ein operativer Eingriff (eine sogenannte Ausschabung) notwendig, um eine Diagnose zu stellen.

Dabei gibt es eine vielversprechende Möglichkeit: Menstruationsflüssigkeit. Sie enthält Zellen der Gebärmutterschleimhaut und könnte helfen, Veränderungen im Körper frühzeitig zu erkennen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Probe ganz einfach und selbstständig zu Hause gewonnen werden kann. Dennoch ist dieser Ansatz bislang noch wenig erforscht.

Unser AMBER-Studienteam

Die AMBER-Studie wird gemeinschaftlich von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg (Dr. Friederike Stroisch) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Arbeitsgruppe für Computergestützte und Molekulare Prävention (Prof. Dr. Ângela Gonçalves) durchgeführt.

AMBER-Team

  • Eine lächelnde Frau mit langen, braunen Haaren steht mit verschränkten Armen vor einem hellen Hintergrund. Sie trägt ein schwarzes Hemd mit weißen Punkten und schaut direkt in die Kamera. Ihr Ausdruck vermittelt Selbstbewusstsein und Freundlichkeit.

    Prof. Dr. Angela Teresa Filimon Goncalves

    Group Leader

  • Porträt einer Person mit langen, dunklen Haaren, die in einem gestreiften Hemd mit Schleife am Kragen lächelt. Der Hintergrund ist hell und neutral, was die Person in den Vordergrund rückt.

    Dr. Ivana Winkler

    PostDoc

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  • Mitarbeiterbild

    Francesca Coraggio

    Lab Manager

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  • Logo des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) in blauer Schrift auf weißem Hintergrund. Unter dem Logo steht der vollständige Name des Zentrums.

    Emiliana Funaro

    Team Assistant

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  • Eine lächelnde Person mit blonden, schulterlangen Haaren und einer Brille trägt einen weißen Laborkittel. Der Hintergrund ist hell und unscharf, was den Fokus auf die Person verstärkt.

    Dr. Friederike Stroisch

    Clinical Scientist

  • Logo des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) in blauer Schrift auf weißem Hintergrund. Unter dem Logo steht der vollständige Name des Zentrums.

    Ruhi Soni

Kontakt

Wir starten mit der Rekrutierung ab Mitte Oktober.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit der Präventionsambulanz des DKFZ per Telefon oder E-Mail.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Präventionsambulanz

Berliner Straße 45, 1. OG

Telefon: +49 6221/42 4143
E-Mail: p.ambulanz@dkfz.de

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