CAYA Cancer Survivorship Forschung

  • Epidemiologie, Public Health, Prävention und Survivorship
Eine lächelnde Frau mit lockigem, braunem Haar steht vor einer Steinmauer. Sie trägt einen grauen Cardigan über einem schwarzen Oberteil.

Dr. Cécile Ronckers

Abteilungsleiterin

Die Abteilung hat das Ziel, methodisch fundierte Evidenz zu den Folgen einer frühen Krebsdiagnose und -behandlung zu generieren, das Verständnis über Spätfolgen zu verbessern, potenzielle neue Wege zur Prävention und Versorgung von Langzeit- und Spätfolgen zu erforschen und zur Translation und Implementierung neuer Forschungsergebnisse in gut koordinierte und ausreichend finanzierte Langzeitfolgenversorgungsstrukturen beizutragen.

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Über uns

Die neu gegründete Abteilung “CAYA (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) Cancer Survivorship Forschung” wird von Dr. Cécile M. Ronckers geleitet. Die Abteilung ist mit dem Nationalen Krebspräventionszentrum und dem Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg assoziiert.

Die Krebsbehandlung früh im Leben, einschließlich Kinder und AYAs (Jugendliche und junge Erwachsene), kann viele verschiedene Aspekte des Erwachsenwerdens und des späteren Lebensverlaufs beeinflussen. 

Die Arbeit der Abteilung umfasst nationale und internationale Beobachtungsstudien zu somatischen und anderen späten Effekten bei Langzeitüberlebenden einer CAYA Krebserkrankung, baut auf bestehenden und neuen Kooperationen auf und nutzt innovative interdisziplinäre Forschungsmöglichkeiten am DKFZ, dem Campus Heidelberg und darüber hinaus. 

Dazu gehören klassische retrospektive Studien, die die Auswirkungen der Krebsbehandlung über die gesamte Lebensspanne untersuchen, sowie prospektive Ansätze zur Untersuchung der Auswirkungen neuer Behandlungen. Eine Dateninfrastruktur/ein Register ist vorgesehen, um die Integration von klinischer, epidemiologischer, molekularer und zukünftiger Interventionsforschung zu unterstützen.

Darüber hinaus unterstützt die Abteilung die Einrichtung und schrittweise Ausweitung von Langzeitfolgenversorgung für CAYA Cancer Survivor, einschließlich wissenschaftlicher Evaluation und Policy Aspekten. Im Einklang mit früheren Arbeiten und wo möglich wird unsere Arbeit von Konzepten der internationalen Standardisierung und Harmonisierung geleitet. 

Bezüglich somatischer Langzeit- und Spätfolgen werden langjährige Forschungslinien zu Zweittumoren und zu Spätfolgen von medizinischer Strahlenbelastung im jungen Alter (diagnostisch und therapeutisch) weiter verfolgt. 

Die Abteilung wird durch die Dietmar Hopp Stiftung gefördert.

Team

Projekte

Das Verbundprojekt OptiLATER (Leitung des Konsortiums: Prof. Dr. U. Dirksen und Prof. Dr. V. Grünwald, Universitätsklinikum Essen; Förderung: Bundesministerium für Gesundheit) untersuchte wie Menschen nach einer Krebserkrankung langfristig versorgt werden und welche Unterstützungs- und Informationsbedarfe bestehen. Ziel des Projekts ist es, die Langzeitbetreuung von Menschen mit oder nach Krebs bedarfsgerechter weiterzuentwickeln. 

Projektlink: Startseite - Optilater

Eine der definierten Zielgruppen sind Childhood Cancer Survivors (Langzeitüberlebende nach Krebs im Kindesalter), die über das Deutsche Kinderkrebsregister identifiziert und folgend zur Teilnahme an einer Fragebogen-basierten Studie eingeladen wurden. Die Entwicklung, Erhebung und Auswertung der Fragebögen wird von Dr. G. Calaminus, Frau Dipl.-Psych. K. Baust (Universitätsklinikum Bonn), Dr. D. Grabow (Abt. Epidemiologie von Krebs im Kindesalter (EpiKiK)/Deutsches Kinderkrebsregister; Universitätsmedizin Mainz), und Dr. Cécile Ronckers (DKFZ Heidelberg/ EpiKiK Mainz) geleitet. Julien Frick (DKFZ Heidelberg) leitet die Auswertungen zu somatischen Spätfolgen. 

Ausgewählte Publikationen

2025 - J Clin Oncol. 2025 Nov;43(31):3403-3421
2023 - Nat Med. 2023 Sep 11;29(9):2268–77
2021 - J Clin Oncol . 2021 Sep 20;39(27):3012-3021
2019 - JAMA Oncology
2005 - Lancet 2005;365:2014-23

Second primary thyroid cancer after a first childhood malignancy: A report from the Childhood Cancer Survivor Study

2026 - EJC Ped Oncol
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Eine lächelnde Frau mit lockigem, braunem Haar steht vor einer Steinmauer. Sie trägt einen grauen Cardigan über einem schwarzen Oberteil.

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