Renommierte DFG-Förderung für DKFZ-Projekte
Mit dem Reinhart Koselleck-Programm will die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) durch besondere Leistung ausgewiesenen Forschenden die Möglichkeit eröffnen, in hohem Maße innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen. Dieses Jahr erhalten zwei Projekte aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) die renommierte Förderung.
Michaela Frye, Leiterin der Abteilung Regulatorische Mechanismen der Genexpression im DKFZ, und Jochen Utikal, Leiter der Klin. Kooperationseinheit Dermato-Onkologie (DKFZ und Universitätsmedizin Mannheim) wollen mithilfe der DFG-Förderung die Rolle einer speziellen RNA-Veränderung, genannt N6-methyladenosin (m6A), bei Hautkrebs untersuchen. Diese chemische Modifikation beeinflusst Stabilität und Übersetzung vieler Boten-RNAs und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Melanomen sowie bei der Wirksamkeit von Therapien, etwa der Immuntherapie.