Weichteilsarkome
- Funktionelle und Strukturelle Genomforschung
- KiTZ
Dr. Ana Banito
Abteilungsleitung
Sarkome sind eine sehr heterogene Tumorgruppe. Sie können aus einer Vielzahl von mesenchymalen (also embryonalen) Geweben und unterschiedlichen Zelltypen entstehen.
Unsere Forschung
In verschiedenen Sarkom-Untertypen wurden bereits genetische Auffälligkeiten identifiziert. Doch gibt es bisher nur sehr wenige Modelle, anhand derer Forscher ihre Rolle in der Tumorgenese untersuchen können, um damit etwa neue therapeutische Zielstrukturen zu identifizieren. Aus diesem Grund gab es in den vergangenen Jahren, verglichen mit anderen Krebsarten, nur sehr begrenzte Fortschritte in der Behandlung von Sarkomen. Es ist deshalb dringend notwendig, in-vitro- und in-vivo-Modelle für die Sarkomforschung zu entwickeln, um bessere Einblicke in die Pathobiologie dieser Tumoren zu bekommen und neue Ansatzpunkte für die Therapie dieser oft tödlichen Erkrankungen aufzudecken.
Gemeinsamer molekularer Mechanismus
Vielen Arten von Weichteilsarkomen bei Kindern und jungen Erwachsenen liegt ein gemeinsamer genetischer Mechanismus zugrunde: So genannte chromosomale Translokationen erzeugen Fusionsonkoproteine und treiben damit die Tumorentwicklung an. Dieser Mechanismus ist genetisch einfach und bietet somit eine außergewöhnliche Möglichkeit, wirksame und spezifische Therapien dagegen zu entwickeln. Mit modernsten Technologien haben wir bereits epigenetische Schwachstellen definiert, die mit der so genannten „SS18-SSX-Genfusion“, dem typischen genetischen Ereignis bei synovialen Sarkomen, assoziiert sind, und ihre Chromatinbelegung genomweit untersucht. Unser aktuelles Ziel ist es, wichtige genetische und epigenetische Mechanismen bei der Entstehung pädiatrischer Sarkome mit Hilfe einer „Toolbox“ aus CRISPR/Cas9, RNAi-Technologie und Mausmodellen systematisch zu analysieren. Damit wollen wir die Effekte von Gen-Fusionen und anderen genetischen Faktoren in der Sarkomagenese umfassend untersuchen, spezifische Schwachstellen aufdecken und letztendlich eine schnelle klinische Translation erreichen.
Die weiterführenden Seiten sind nur in Englisch verfügbar.
Team
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Dr. Ana Banito
Abteilungsleitung
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Dr. Oumaima Ahmed
Postdoktorandin
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Daniel Blösel
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Omkar Sanjay Dod
HiWi & Bioinformatiker
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Clara Gade
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Viola Golde
Doktorandin
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Dr. Dr. Roland Imle
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Dietmar Lupar
Technischer Assistent & Colony Manager
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Marina Michou
Erasmus-Studentin
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Dr. Anastasija Pejkovska
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Afroditi Sotiriou
Doktorandin
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Claudia Winter
Technische Assistentin & Managerin des Labors
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Sara Wochnik
Doktorandin
Ausgewählte Publikationen
Imle R, Blösel D, Kommoss FKF, Placke S, Stutheit-Zhao E, Blume C, Lupar D, Schmitt L, Winter C, Wagner L, von Eicke M, Walzer H, Förderer J, Laier S, Hertwig M, Peterziel H, Oehme I, Scheuerman S, Seitz CM, Geyer FH, Cidre-Aranaz F, Grünewald TGP, Vokuhl C, Chudasama P, Scholl C, Schmidt C, Günther P, Sill M, Jones KB,
Pfister SM, Autry RJ, Banito A
Hasegawa N, Benabdallah NS, Smith-Fry K, Li L, McCollum S, Li J, Jones CA, Wagner L, Dalal V, Golde V, Pejkovska A, Carroll L, Haldar M, Pollack SM, Lowe SW, Nielsen TO, Banito A, Jones KB
Benabdallah NS, Dalal V, Wilder Scott R, Marcous F, Sotiriou A, Kommoss FKF, Pejkovska A, Gaspar L, Wagner L, Sánchez-Rivera FJ, Ta M, Thornton S, Nielsen TO, Underhill TM, Banito A
Benabdallah NS, Dalal V, Sotiriou A, Scott RW, Kommoss FKF, Pejkovska A, Gaspar L, Wagner L, Sánchez-Rivera FJ, Ta M, Thornton S, Nielsen TO, Underhill TM, Banito A.
Li J, Mulvihill TS, Li L, Barrott JJ, Nelson ML, Wagner L, Lock IC, Pozner A, Lambert SL, Ozenberger BB, Ward MB, Grossmann AH, Liu T, Banito A, Cairns BR, Jones KB.
Banito A, Li X, Laporte A, Roe JS, Huang CH, Dancsok A, Tschaharganeh DF, Tasdemir N, Ladanyi M, Jones KB, Capecchi MR, Vakoc CR, Torsten N, Lowe SW
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