ARTEMIS - Adaptive RadioThErapie mit MR gesteuerten IonenStrahlen
Einleitung
Im Fokus des ARTEMIS-Projektes steht die Entwicklung einer bildgeführten adaptiven Radiotherapie für Ionenstrahlen und deren klinische Einführung. Dabei sollen neben den Daten aus der Röntgencomputertomographie (CT) erstmals auch Daten aus der Magnetresonanztomographie (MRT) für die Therapie zur Verfügung gestellt und während des Therapieverlaufes genutzt werden. Der besondere Vorteil dieses Ansatzes ist es, dass damit aufgrund der besseren Bildinformation eine wesentlich präzisere und schonendere Therapie möglich wird. Eine Kombination mit MRT soll dazu beitragen, Veränderungen des Tumors während der Therapie besser zu erfassen und infolgedessen die Bestrahlung weiter optimieren zu können, ohne die Dosisbelastung zu erhöhen.
Das ARTEMIS-Projekt ist eine Kooperation der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie (Leitung: Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus) des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Abteilung Medizinische Physik in der Strahlentherapie (Leitung: Prof. Dr. Oliver Jäkel) am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Fördernummer: 13GW0436B) lief am DKFZ vom 01.08.2019 bis zum 31.08.2023. Die Förderung am UKHD (Fördernummer 13GW0436A) endete 2024.