Verpackung und Etikettierung

Situation in Deutschland

© dkfz.de

Die Richtlinie 2001/37/EG der Europäischen Union vom 5. Juni 2001 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen fordert den Aufdruck von Warnhinweisen auf Tabakprodukten, wobei der allgemeine Warnhinweis 30 % und der ergänzende zusätzliche Warnhinweis mindestens 40 % der Packungsseite einnehmen muss.

Die Richtlinie wurde durch die Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 in deutsches Recht umgesetzt. Die Entscheidung der EU „über die Verwendung von Farbfotografien oder anderen Abbildungen als gesundheitsbezogene Warnhinweise auf Verpackungen von Tabakerzeugnissen“ (2003/641/EG) gibt den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit, kombinierte Warnhinweise aus Text und Bild einzusetzen. Dafür stellt die EU eine Bibliothek mit bildlichen Warnhinweisen zur Verfügung. Im Jahr 2010 erschien eine weitere Datenbank zu bildlichen Warnhinweisen der WHO/FCTC.

Zur weiteren Vertiefung dienen die nachstehend aufgeführten Veröffentlichungen des Deutschen Krebsforschungszentrums als Download PDF.

nach oben