Tabakkonsum in Deutschland

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Seit einigen Jahren sinken die Raucheranteile in der deutschen Bevölkerung in allen Altersgruppen. Bei Kindern und Jugendlichen ist der Trend zum Nichtrauchen am deutlichsten. Ende der 1990er Jahre rauchten knapp 30 Prozent der 12- bis 17-Jährigen; aktuell sind es nur noch rund 10 Prozent. Am höchsten war und ist der Raucheranteil unter den jungen Erwachsenen: Von den 18- bis 25-Jährigen rauchte Ende der 1990er Jahre etwa jeder Zweite, heute nur noch fast jeder Dritte.

Das Rauchverhalten unterscheidet sich nach dem sozialen Status, der anhand des Bildungsniveaus, der beruflichen Stellung und der Einkommenssituation gemessen wird. Auch bei Jugendlichen machen sich soziale Unterschiede im Rauchverhalten bemerkbar. Jugendliche aus Familien mit einem niedrigen sozialen Status rauchen häufiger als Gleichaltrige aus Familien mit einem hohen sozialen Status. Zudem rauchen sie auch stärker (eher täglich als gelegentlich).

Seit 2007 sind in Deutschland als neue Nikotinprodukte E-Zigaretten auf dem Markt und seit etwa 2011 steigt der Absatz der Produkte stark an. Im Jahr 2018 haben etwa 12 Prozent der Bevölkerung E-Zigaretten jemals ausprobiert, aber weniger als drei Prozent verwenden sie regelmäßig.

Seit 2017 ist in Deutschland als neues Tabakprodukt ein Tabakerhitzer verfügbar. Im Jahr 2017 haben nach Daten der DEBRA-Studie 0,3 Prozent der Raucher und 6,0 Prozent der ehemaligen Raucher jemals diesen Tabakerhitzer verwendet.

 

Zur weiteren Vertiefung dienen die nachstehend aufgeführten Veröffentlichungen des Deutschen Krebsforschungszentrums, die als PDF-Datei heruntergeladen werden können.

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