Situation in Deutschland

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In Deutschland sind in die Aufklärung zum Tabakkonsum in erster Linie eingebunden:

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Umfangreiche Informationsmaterialien zur Förderung des Nichtrauchens.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ): Umfangreiche Informationen zum Rauchen, zum Rauchstopp, zur Tabakkontrollpolitik.

Initiativen der Länder: Tabakpräventionsprogramme unter Einbeziehung unterschiedlicher Akteure, wir z.B. Ministerien, Ärzteverbände, Krankenkassen, Selbsthilfegruppen, Schulen und Kommunen.

Schulen: Nichtraucherwettbewerbe für Schulklassen, wie beispielsweise „Be Smart - Don't Start“ und Präventionskampagnen wie z.B. "Klasse 2000".

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS): Materialien zu Rauchen und Tabakabhängigkeit, Weiterbildungen in der Suchthilfe.

Krankenkassen: Informationen zu den durch Rauchen verursachten Gesundheitsschäden, Hilfe zum Rauchstopp.

Medizinische Fachgesellschaften, Ärzteverbände: Informationen zum Rauchen, zum Rauchstopp, Fortbildungen zur Tabakentwöhnung.

Verlage/Gesundheitsportale: Informationen zum Rauchen und zum Rauchstopp.

Die Pharmaindustrie: Informationen zum Rauchstopp und Unterstützung des Rauchstopps durch Nikotinersatzprodukte und Medikamente.

Zur weiteren Vertiefung dient die nachstehend aufgeführte Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums als Download PDF.

Internationale Projekte

Weltnichtrauchertag: Jedes Jahr am 31. Mai findet der Weltnichrauchertag statt. Er wurde 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen und steht jedes Jahr unter einem anderen Motto.

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”HELP -Für ein rauchfreies Leben“ ist die erste paneuropäische Gesundheitskampagne, die 2005 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde und seither vom Deutschen Krebsforschungszentrum unterstützt wird. HELP richtet sich insbesondere an Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren sowie junge Erwachsene zwischen 24 und 35 Jahren.

Ziel der Kampagne ist es, in allen 27 Mitgliedstaaten durch die begleitende TV-Kampagne, Pressearbeit sowie verschiedenen Aktionen im Rahmen ausgewählter Events davon zu überzeugen, das Rauchen aufzuhören bzw. erst gar nicht damit anzufangen. Zudem informiert HELP über die Gefahren des Passivrauchens.

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2009 startete die zweite Etappe dieser bisher größten Initiative im Bereich der öffentlichen Gesundheit: HELP 2.0. Die neue HELP-Kampagne konzentriert sich auf Partizipation und Interaktion, welches sich in der Nutzung neuer Medien widerspiegelt. HELP bietet Beratung und bezieht die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ein, indem diese ihre persönlichen Tipps zu Prävention, Rauchstopp und Passivrauchen abgeben können.

Weiterführende Informationen zu HELP finden Sie unter: www.help-eu.com

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