Rauchfrei aufwachsen - ein guter Start ins Leben!

Miteinander rauchfrei

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Als junge Eltern haben Sie jetzt Verantwortung für Ihr eigenes und das Leben Ihres Kindes. Wenn Sie also noch rauchen, so tun Sie das bitte nicht in Gegenwart Ihres Kindes. Am besten sorgen Sie für Ihr Kind, wenn sie ganz mit dem Rauchen aufhören. Geben Sie sich und Ihrem Kind die Chance, rauchfrei aufzuwachsen! Aufhören ist möglich, auch für Sie. Nutzen Sie die Angebote zur Raucherentwöhnung in ihrer Umgebung oder die zur Raucherberatung eingericheten Telefonhotlines.

Passivrauchen schadet ihrem Kind

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Wenn Sie als junge Eltern Raucher sind, denken Sie bitte daran, dass Ihr Kind unfreiwillig mitraucht. Tabakrauch, gerade auch der sogenannte Nebenstromrauch, den nicht in erster Linie der Raucher, sondern alle mit ihm im selben Raum befindlichen Familienmitglieder einatmen, ist hoch giftig und enthält eine Vielzahl krebserzeugender Schadstoffe.

In den Industrieländern ist der plötzliche Säuglingstod im ersten Lebensjahr die häufigste Todesursache bei Neugeborenen. In Deutschland treten jährlich 500 - 600 Fälle von plötzlichem Kindstod auf. Die Hälfte dieser Todesfälle wird dem unfreiwilligen Mitrauchen der Kinder zugeschrieben, die dem Tabakrauch ihrer Eltern ungeschützt ausgesetzt sind.

Kinder aus Raucherhaushalten klagen häufig über Beeinträchtigungen ihres Allgemeinbefindens wie Bauchweh, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrations- oder Schlafstörungen.

Passivrauchen vermindert die Lungenfunktion der Kinder, häufig sind chronische Atemwegssymtome wie Husten, Heiserkeit, Auswurf, pfeifende Atemgeräusche und Atemnot die Folge. Durch Tabakrauch belastete Kinder haben ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen, Bronchitis und Asthma. Zudem sind die Abwehrkräfte der passiv rauchenden Kinder geschwächt, so dass sie häufiger unter Infekten leiden. Beispielsweise erhöht sich die Anfälligkeit für Mittelohrentzündung.

Zusammengefasst lässt sich sagen, Passivrauchen im Säuglings- und Kindesalter erhöht das Risiko für

  • Plötzlichen Kindstod / Säuglingstod
  • Störungen des Allgemeinbefindens wie Bauchschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen
  • Erkrankungen der Atemwege mit Atemnot, Auswurf, chronischem Husten bis hin zu Asthma
  • Verminderter Lungenfunktion
  • Einschränkung von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Mittelohrentzündungen und Ohrergüssen
  • Übergewicht
  • Entstehung von Karies der Milchzähne

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