Kommunikation und Marketing

Sein Glück teilen

Der Unternehmer Barry Swanson und der American German Business Club spendeten zusammen über 100.000 Dollar für die Krebsforschung im DKFZ.

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Barry Swanson kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken: Das Finanzdienstleistungsunternehmen, das der in Heidelberg lebende US-Amerikaner vor mehr als 30 Jahren gründete, ist inzwischen auf eine beachtliche Größe angewachsen und hat Kunden in der ganzen Welt. Auch wenn ihm der Erfolg nicht in den Schoß gefallen ist, sagt Swanson, habe er in seinem Leben immer Glück gehabt. Dass das nicht selbstverständlich ist, weiß der Unternehmer aus eigener Erfahrung: „Ich habe miterlebt, wie enge Freunde an Krebs erkrankten, wie der Krebs immer wieder zurückkam und sie am Ende den Kampf verloren.“ Oft bleibt in solchen Fällen dann eine Familie zurück, aus der ein geliebter Mensch gerissen wurde, die zudem aber auch in eine ungewisse finanzielle Zukunft blickt. „Als Finanzplaner waren wir mit unserer Firma im Laufe der Jahre mehrfach daran beteiligt, Familien zu unterstützen, in denen der Ernährer an Krebs gestorben war. Das waren sehr prägende Erlebnisse“, sagt Swanson. Er entschied sich deshalb, einen Beitrag dazu zu leisten, dass zukünftig möglichst vielen Menschen ein ähnliches Schicksal erspart bleibt, und spendete 100.000 Dollar für die Krebsforschung im DKFZ. Unterstützt wurde er dabei von den Mitgliedern des American German Business Club (AGBC), dessen Präsident Swanson seit 1997 ist. Der 1964 gegründete Club hat bundesweit inzwischen etwa 700 Mitglieder. Deren Ziel ist es, den Aufbau von Netzwerken zwischen amerikanischen und deutschen Geschäftsleuten zu fördern, sie widmen sich aber auch sozialen Themen. Swanson und der Heidelberger Ortsverband des AGBC organisierten einen „Cancer Walk“, eine Schiffstour auf dem Neckar sowie einen Empfang, zu dem sie den DKFZ-Wissenschaftler Peter Lichter einluden. Lichter leitet die Abteilung Molekulare Genetik im DKFZ und ist zudem Mitglied des Direktoriums des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Der Forscher stellte an diesem Abend erfolgreiche Projekte der jüngeren Vergangenheit vor, beispielsweise aus dem Bereich der personalisierten Krebsmedizin, und dankte Swanson und dem Club für ihr Engagement. Bevor der Militärdienst Barry Swanson in den sechziger Jahren nach Deutschland führte, hatte er an der St. Lawrence University in New York Physik studiert. Ihm war es ein besonderes Anliegen, dass seine Spende unmittelbar in die Forschung fließt. „Viele neue Erkenntnisse und Entwicklungen sind ohne Spitzenforschung nicht möglich“, so Swanson. „Genau dazu soll meine Spende beitragen.“

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