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Kunst ersteigern – Krebsforschung fördern

Nr. 17a | 12.03.2019 | von Koh

Die 1. Kunstauktion zugunsten der Forschung im Deutschen Krebsforschungszentrum findet am Samstag, 23. März, im Auktionshaus Metz in Heidelberg statt. Die Auktionserlöse kommen direkt der Forschung zugute.

"Rote Johannisbeeren" von Beate Sellin
© Beate Sellin

Altmeisterliche Obst-Stillleben, fotorealistisch in Szene gesetzte Beeren, abstrakter Expressionismus und zarte Radierungen: Im Heidelberger Auktionshaus Metz findet am 23. März erstmals eine Kunstauktion zugunsten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) statt. Versteigert werden 35 Bilder, die elf namhafte Künstlerinnen und Künstlern sowie sechs Sammlerinnen kostenlos zur Verfügung gestellt haben, um damit die Forschung am DKFZ zu unterstützen. Unter den Hammer kommen unter anderem Werke internationaler Stars wie Salvador Dalì oder regionaler Heidelberger Künstlerprominenz wie Marie Marks oder Pieter Sohl.

„Wir danken allen Künstlerinnen, Künstlern und Sammlerinnen für diese großzügige Geste. Gleichermaßen sind wir Mike Metz, dem Inhaber und Geschäftsführer des Auktionshauses Metz, zu großem Dank verpflichtet. Das Auktionshaus Metz führt die Versteigerung im Rahmen seiner Frühjahrsauktion durch und verzichtet auf jegliches Aufgeld. Unser Dank gebührt auch Winfried Rothermel, Geschäftsführer von abcdruck, für den kostenlosen Druck unseres Sonderkatalogs", sagt Josef Puchta, Kaufmännischer Vorstand des DKFZ.

"Die weiße Stadt" von Doris Braus-van Essen
© Doris Braus-van Essen

Michael Baumann, der Vorstandsvorsitzende des DKFZ, schließt sich an: „Alle, die mit ihren Werken oder mit ihrem Engagement zu dieser Auktion beigetragen haben, leisten damit wertvolle Unterstützung für die Krebsforschung und tragen so zu einer gesünderen Zukunft bei. Wir hoffen nun, dass all die vielfältigen Werke ihre Liebhaber finden, die aktiv mitbieten und damit die Arbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums persönlich unterstützen."

Die 35 Bilder stammen von elf Künstlerinnen und Künstlern vorwiegend aus Heidelberg, aber auch aus Mannheim, Stuttgart und Berlin sowie von sechs Sammlerinnen. Die in der Kunstwelt und der Welt der Sammler bekannten Künstler-Namen sind Doris Braus-van Essen, Karin Bruns, Salvador Dalì, Christel Fahrig-Holm, Manfred Fuchs, Henning von Gierke, Karl Graf, Gerdi Gutperle, Gisela Hachmann-Ruch, Clapeko van der Heide, Richild von Holtzbrinck, Klaus Kinter, Andrzej Konwerski, B.J. Mahony, Giacomo Manzu, Marie Marcks, Fulvia Monai, Georg Karl Pfahler, Reili Maria Riesenkampff, Britta Schaefer, Beate Sellin, Pieter Sohl, Anton Stankowski und Matthias Zeiler.

"Florale Komposition" von Britta Schaefer
© Britta Schaefer

Die Schirmherrschaft für die Auktion hat Dr. Dr. Peter Volz, Ehrenvorsitzender des Freundeskreises des Kurpfälzischen Museums und Ehrenbürger der Universität Heidelberg, übernommen.

Termine:
Auktion: Samstag, 23. März 2019, ab10 Uhr
Auktionshaus Metz,
Friedrich Ebert Anlage 3
Heidelberg

Vorbesichtigung: Montag, 18. März, bis Donnerstag, 21. März 2019, 10.00-18.30 Uhr
Auktionshaus Metz
Friedrich-Ebert-Anlage 3

Der Sonderkatalog steht als Download zur Verfügung unter:
www.dkfz.de/de/aktuelles/download/DKFZ_Sonderkatalog.pdf 

 

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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