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Doppelter Nachweis von Prostatakrebs ausgezeichnet

Nr. 58a | 09.11.2018 | von Koh

Der diesjährige Helmholtz-Doktorandenpreis 2018 im Forschungsbereich Gesundheit geht an Ann-Christin Baranski. Die Wissenschaftlerin hat im Deutschen Krebsforschungszentrum ein Radiopharmakon entwickelt, das Prostatakrebs auf zwei verschiedene Weisen sichtbar macht: Über seine radioaktive Markierung lassen sich der Tumor oder seine Metastasen nichtinvasiv im Körper aufspüren. Gleichzeitig hilft ein gekoppelter Fluoreszenzfarbstoff dem Chirurgen, das Krebsgewebe während der Operation zu erkennen und sicher zu entfernen.

Ann-Christin Baranski
© Walter Mier

Das von Ann-Christin Baranski entwickelte Radiopharmakon bindet an das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA). Dieses Protein ist auf der Oberfläche gesunder Prostatazellen vorhanden, sehr viel mehr aber auf Prostatakrebs-Zellen. Im übrigen Körper kommt das PSMA kaum vor. Es ist daher ein ideales Zielmolekül für die Diagnostik und zugleich auch für zielgerichtete Therapien von Prostatakrebs.

Das besondere an Baranskis Entwicklung: Ihr Molekülkonstrukt ist mit zwei verschiedenen Markern gekoppelt, daher die wissenschaftliche Bezeichnung „bimodales" Radiopharmakon: Durch seine radioaktive Markierung erlaubt das Pharmakon, als „PET Tracer" den Tumor und seine Metastasen mit einem bildgebenden Verfahren zu lokalisieren. Dazu nutzen Ärzte eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) bzw. Magnetresonanztomographie (MRT). Diese nicht-invasive Bildgebung kann zur Operationsplanung genutzt werden.

Während der Operation hilft dann der an das Pharmakon gekoppelte Fluoreszenzfarbstoff dem Chirurgen, zwischen bösartigem und gesundem Gewebe zu unterscheiden, so dass er das Tumorgewebe sehr präzise entfernen kann. Dieser Ansatz, der Bildgebung und Therapie vereint, soll die Effektivität und Präzision von operativen Eingriffen deutlich verbessern.

Ann-Christin Baranski studierte Pharmazie und promovierte anschließend mit ihrer im DKFZ durchgeführten Arbeit im Fach Radiopharmazeutische Chemie. In Freiburg leitet sie seit diesem Frühjahr die Gruppe „Biotechnologische Entwicklung" in der Abteilung Radiopharmaka-Entwicklung (Klinik für Nuklearmedizin Freiburg und Deutsches Krebskonsortium).

Der Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler überreichte die insgesamt sechs Preise an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Helmholtz-Gemeinschaft beim Symposium „Helmholtz Horizons" am 6. November in der Berliner Akademie der Künste. Als Preisgeld erhalten die ausgezeichneten Nachwuchstalente jeweils einmalig 5.000 Euro sowie über einen Zeitraum von sechs Monaten weitere 2.000 Euro monatlich für einen Forschungsaufenthalt im Ausland.

Ein Bild von Ann-Christin Baranski steht zum Download zur Verfügung:
www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2018/bilder/Baranski_Ann-Christin.jpg 

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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