Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Deutsche Krebsforschungszentrum trauert um Roman Herzog

Nr. 01c | 11.01.2017

Roman Herzog und Paul Northcott
© DKFZ / Yan de Andres

Das Deutsche Krebsforschungszentrum trauert um Prof. Roman Herzog, Bundespräsident a.D., der als langjähriges Mitglied des DKFZ Advisory Board das Zentrum nachhaltig unterstützt hat. Mit großem Interesse verfolgte Roman Herzog die aktuelle Krebsforschung und die Übertragung ihrer Ergebnisse in die Klinik. Dabei war es ihm stets ein besonderes Anliegen, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern. So unterstützte er mit dem Roman-Herzog Stipendium den jungen kanadischen Kinderarzt Paul Northcott. Im Jahr 2012 hielt er eine vielbeachtete Rede auf dem DKFZ-Jahresempfang, in der er die Rolle des Föderalismus auch für die Forschung beleuchtete. Der Vorstand des DKFZ, Prof. Michael Baumann und Prof. Josef Puchta, spricht der Familie von Roman Herzog seine große Anteilnahme aus. Sein tiefes Mitgefühl gilt insbesondere seiner Gattin Alexandra Freifrau von Berlichingen, die ihn stets auf seinen Besuchen nach Heidelberg begleitete. Das Deutsche Krebsforschungszentrum wird die scharfsinnigen Fragen und Beiträge von Roman Herzog, aber auch sein humorvolles Wesen in großer Dankbarkeit in Erinnerung behalten.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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