Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Zukunft für die Sternenkinder

Mitarbeiter des Deutschen Krebsforschungszentrums sammeln 3300 Euro für Kinderhospiz

Nr. 40a2 | 02.08.2013 | von Erh/Sel

Es braucht nicht viel, um etwas zu bewirken. Das hat die Spendenaktion des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) „ Mit dem Kleinen hinterm Komma – kleines Geld statt großer Worte“ auch in diesem Jahr gezeigt: Etwa 600 Mitarbeiter des DKFZs sammelten über zwölf Monate hinweg die Cent-Anteile ihres Gehalts für einen guten Zweck. Vergangenen Dienstag übergab der Personalratsvorsitzende Rolf Schmitt den Spendenscheck in Höhe von knapp 3300 Euro an Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Rolf Schmitt (rechts) und Michael Zepp überreichen Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler e.V. den Spendenscheck in Höhe von 3.298,47 Euro. (Foto: Rosana Erhart)
© dkfz.de

„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende“, sagte Däuwel bei der Scheckübergabe. Der Verein, der seit 2002 besteht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwer- und lebensbegrenzend erkrankte Kinder in liebevoller Atmosphäre zu umsorgen. Gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern finden sie in der alten Mühle von Dudenhofen einen Ort der Ruhe, erfahren seelische und praktische Unterstützung. Als einziges Kinderhospiz in der Metropolregion Rhein-Neckar sei der Verein mit drei Pflegeplätzen deutlich zu niedrig besetzt. „Es war schon immer unser Wunsch, auf zwölf Plätze aufzustocken. Ende September beginnen nun endlich die Baumaßnahmen für ein neues Gebäude“, freute sich Däuwel. „Das ist ein riesiger finanzieller Brocken, der ohne Spenden nicht zu stemmen wäre.“

DKFZ-Mitarbeiter Michael Zepp schlug das Kinderhospiz für die Spendenvergabe vor. Er pflegt schon lange Kontakt zum Verein. „Wenn ich eins gelernt habe, dann ist es das Prinzip: Glaube, Liebe und Hoffnung. Ich denke, das ist genau das, was dieses Kinderhospiz ausmacht“, erklärte Zepp.

Rolf Schmitt war es, der die Aktion vor neun Jahren ins Leben rief. „Ich wollte unseren Beschäftigten die Möglichkeit eröffnen, gemeinsam, ohne viel Aufwand etwas Gutes zu tun“, erklärte Schmitt. „Ist der Stein erst einmal ins Rollen gebracht, läuft es ganz von selbst!“

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter:
www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2013/images/Spendenuebergabe.jpg

Rolf Schmitt (rechts) und Michael Zepp überreichen Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler e.V. den Spendenscheck in Höhe von 3.298,47 Euro. (Foto: Rosana Erhart)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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